Niedersächsischer Städte- und Gemeindebund

Niedersächsischer Städte- und Gemeindebund Kommunaler Spitzenverband für über 400 Städte, Gemeinden und Samtgemeinden in Niedersachsen.

Der Niedersächsische Städte und Gemeindebund (NSGB) ist der kommunale Spitzenverband der kreisangehörigen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden in Niedersachsen. Der Verband spricht für über 400 kreisangehörige Städte, Gemeinden und Samtgemeinden in Niedersachsen.

Am 13. September 2026 finden in Niedersachsen Kommunalwahlen statt. Viele Entscheidungen, die unseren Alltag unmittelbar...
04/09/2026

Am 13. September 2026 finden in Niedersachsen Kommunalwahlen statt. Viele Entscheidungen, die unseren Alltag unmittelbar prägen, werden vor Ort getroffen: Es geht um Kitas und Schulen, funktionierende Infrastruktur und öffentlichen Nahverkehr, Wohnen, Vereinsleben und eine starke Gemeinschaft. Wem traust du zu, deine Stadt oder Gemeinde in den kommenden Jahren mitzugestalten? Gib deine Stimme ab und entscheide mit, wie sich deine Stadt oder Gemeinde entwickelt.

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Denkmalschutz: „Wir müssen schneller und einfacher werden.“ Mit Blick auf die geplante Reform des Niedersächsischen Denk...
28/08/2026

Denkmalschutz: „Wir müssen schneller und einfacher werden.“

Mit Blick auf die geplante Reform des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes begrüßt NSGB-Präsident Dr. Marco Trips gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung das Ziel der Landesregierung, Verfahren zu vereinfachen und Kommunen von unnötigem Aufwand zu entlasten. Gerade bei archäologischen Untersuchungen stehen Aufwand und Erkenntnisgewinn aus kommunaler Sicht nicht immer im richtigen Verhältnis. Dr. Marco Trips: „Ich stecke lieber Geld in Schulen als in den Erhalt eines historischen, aber drittklassigen Hauses, wovon es etliche in Niedersachsen gibt.“

Der NSGB-Präsident macht zugleich deutlich: Bedeutende Denkmale und archäologische Funde sollen selbstverständlich weiter geschützt werden. Angesichts knapper kommunaler Kassen und großer Zukunftsaufgaben brauche es aber klare Prioritäten und weniger Bürokratie.

Den vollständigen Beitrag gibt es unter: https://www.haz.de/lokales/hannover/streit-um-niedersachsens-denkmalschutz-gesetz-kommunen-begruessen-einschnitte-WB5P5EGREVBH3KI26IEPSFMDBE.html

NSGB-Präsidium tagt in Lohne: Mehr kommunale Freiheit, weniger BürokratieBei seiner Präsidiumssitzung in Lohne hat der N...
27/08/2026

NSGB-Präsidium tagt in Lohne: Mehr kommunale Freiheit, weniger Bürokratie

Bei seiner Präsidiumssitzung in Lohne hat der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund die drängenden Herausforderungen der niedersächsischen Kommunen mit dem Chef der Niedersächsischen Staatskanzlei, Frank Doods, erörtert. Dr. Henrike Voet, Bürgermeisterin der gastgebenden Stadt Lohne, begrüßte das Präsidium im Lohner Rathaus. „In den Kommunen erleben wir täglich, wo Vorgaben des Bundes und des Landes an Grenzen stoßen und wo mehr Handlungsspielraum notwendig wäre. Der Austausch mit dem NSGB ist uns deshalb sehr wichtig, um die Erfahrungen und Herausforderungen vor Ort unmittelbar einzubringen“, erklärte Voet.

Im Mittelpunkt der Sitzung standen die anhaltend dramatische Lage der Kommunalfinanzen sowie das weitere Vorgehen beim Bürokratieabbau. „Die kommunale Verschuldung ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Gleichzeitig nehmen die Ausgaben für gesetzliche Pflichtaufgaben weiter zu, während den Städten und Gemeinden die finanziellen Spielräume für Investitionen und freiwillige Leistungen fehlen. Die jüngsten Beschlüsse und Reformankündigungen von Bund und Land reichen bei weitem nicht aus, um die strukturelle Finanzkrise der Kommunen zu lösen“, betonte NSGB-Präsident Dr. Marco Trips. Der Verband fordert eine nachhaltige Stärkung der kommunalen Finanzausstattung und strukturelle Reformen bei den kommunalen Pflichtaufgaben.

Mit Blick auf die Pläne zur Entbürokratisierung begrüßte Trips zwar den Willen der Landesregierung, Fortschritte zu erzielen, mahnte aber gleichzeitig, nicht nachzulassen: „Das Thema Bürokratieabbau muss jetzt trotz bestehender Widerstände konsequent durchgesetzt werden. Dafür braucht es den Mut, Maßnahmen nicht wieder zu verwässern. Die Kommunen brauchen mehr Eigenverantwortung und weniger kleinteilige Vorgaben. Dies gilt beispielsweise für das Vergaberecht oder auch den Denkmalschutz.“

Weitere Infos: https://www.nsgb.de/nsgb-praesidium-tagt-in-lohne-mehr-kommunale-freiheit-weniger-buerokratie/

Gestern fand das erste Netzwerktreffen der Projektagentur in Hannover statt Ein toller Austausch, spannende Gespräche, g...
26/08/2026

Gestern fand das erste Netzwerktreffen der Projektagentur in Hannover statt

Ein toller Austausch, spannende Gespräche, gutes Netzwerken und viele wertvolle Anregungen machten den Tag zu einem gelungenen Auftakt. Vielen Dank an alle, die dabei waren und diesen Tag mit ihren Ideen und Impulsen bereichert haben! 🙌 Wir freuen uns schon auf das nächste Netzwerktreffen.

Wollen auch Sie Teil des Netzwerks werden? Dann werden Sie jetzt Mitglied bei der Projektagentur. Weitere Infos unter: https://www.projektagentur-nds.de/mitgliedschaft/

Auf eine aktuelle Medienanfrage zum Hitzeschutz äußerte sich der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund wie folgt: An...
30/07/2026

Auf eine aktuelle Medienanfrage zum Hitzeschutz äußerte sich der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund wie folgt:

Angesichts zunehmender Extremwettereignisse sind viele Städte und Gemeinden seit Jahren aktiv und haben Maßnahmen zur Klimaanpassung auf den Weg gebracht. Diese reichen je nach örtlicher Situation von Informationsangeboten, über Beschattung und Begrünung bis hin zur immer stärkeren Berücksichtigung des Hitzeschutzes bei der Stadt- und Ortsentwicklung. Die Umsetzung insbesondere baulicher Maßnahmen ist jedoch vielfach aufwändig und kostenintensiv.

Viele Kommunen können notwendige Investitionen zum Schutz der Bevölkerung angesichts eines Defizits der kommunalen Haushalte in Niedersachsen von rund acht Milliarden Euro allein in den vergangenen beiden Jahren kaum aus eigenen Haushaltsmitteln finanzieren. Auch das Sondervermögen des Bundes reicht hierfür bei Weitem nicht aus.

Der NSGB fordert daher, dass Bund und Land die Kommunen deutlich stärker als bisher dabei unterstützen, diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu bewältigen, damit der Hitzeschutz nicht von der Finanzkraft einer Kommune abhängt.

Kommunale Verschuldung steigt rasant: NSGB fordert KurswechselDie kürzlich vom Landesamt für Statistik Niedersachsen ver...
08/07/2026

Kommunale Verschuldung steigt rasant: NSGB fordert Kurswechsel

Die kürzlich vom Landesamt für Statistik Niedersachsen veröffentlichten Zahlen zur Verschuldung der Gemeinden und Gemeindeverbände verdeutlichen nach Auffassung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes die dramatische Zuspitzung der Finanzlage in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden. Demnach stieg die Verschuldung der kommunalen Kernhaushalte im Jahr 2025 auf mehr als 21,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 21,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg der Kassenkredite um 67 Prozent. „Diese Zahlen sind ein weiteres Warnsignal. Der drastische Anstieg der Kassenkredite zeigt, dass viele Kommunen ihre laufenden Aufgaben immer häufiger über kurzfristige Kredite finanzieren müssen. Das ist kein Zeichen einer gesunden Kommunalfinanzierung, sondern Ausdruck einer strukturellen Schieflage“, warnt Dr. Marco Trips, Präsident des NSGB.

„Die Ursachen sind seit Langem bekannt. Die kommunalen Haushalte werden zunehmend durch gesetzliche Pflichtaufgaben belastet. Vor allem die Ausgaben für Sozialleistungen steigen seit Jahren deutlich schneller als die Einnahmen. Statt hier konsequent gegenzusteuern, kommen immer neue Aufgaben hinzu, ohne dass deren Finanzierung dauerhaft gesichert wird. Unter diesen Bedingungen geraten immer mehr Kommunen in eine Schuldenspirale“, so Trips. Bund und Länder müssten jetzt die richtigen Konsequenzen ziehen, betont der Verbandspräsident. Er fordert eine grundlegende Reform der bestehenden Sozialleistungssysteme. „Eine Konnexität für zukünftige Leistungsgesetze, wie sie die Ministerpräsidentenkonferenz vorgeschlagen hat, greift deutlich zu kurz. Die finanzielle Belastung der Kommunen resultiert vor allem aus bereits bestehenden Leistungsgesetzen des Bundes. Deshalb müssen diese endlich auf den Prüfstand. Nur so lässt sich die dauerhafte Handlungsfähigkeit der kommunalen Ebene sichern“, betont Trips.

NSGB-Präsident Dr. Marco Trips im SAT.1-Interview zum Haushaltsentwurf der LandesregierungDer Haushaltsentwurf der niede...
29/06/2026

NSGB-Präsident Dr. Marco Trips im SAT.1-Interview zum Haushaltsentwurf der Landesregierung

Der Haushaltsentwurf der niedersächsischen Landesregierung geht aus Sicht des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) deutlich an der Realität vieler Städte und Gemeinden vorbei. Angesichts eines kommunalen Rekorddefizits von rund acht Milliarden Euro in den vergangenen beiden Jahren in Niedersachsen fordert der Verband ein entschlossenes Gegensteuern. „Die Landesregierung liefert keine zufriedenstellende Antwort auf die drängendste Herausforderung der Kommunen: ihre finanzielle Handlungsfähigkeit“, erklärt Dr. Marco Trips, Präsident des NSGB. „Die Mittel für Kindertagesbetreuung, Gesundheit oder ÖPNV sind Stückwerk und ändern nichts daran, dass die Kommunen unter einem strukturellen Defizit in Milliardenhöhe leiden. Was völlig fehlt, ist ein Gesamtkonzept zur dauerhaften Sicherung der kommunalen Finanzen.“

Der NSGB fordert, die Mittel des Kommunalen Finanzausgleichs im Doppelhaushalt 2027/2028 um mindestens eine Milliarde Euro jährlich zu erhöhen. Gleichzeitig müsse sich Niedersachsen auf Bundesebene viel stärker für eine auskömmliche Finanzierung kommunaler Aufgaben und eine grundlegende Reform der Sozialleistungen einsetzen. „Die dazu gefassten Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz wurden der historischen Finanzkrise der Kommunen nicht ansatzweise gerecht, da sie nur zukünftige Leistungsgesetze adressieren und Steuergesetze ganz ausklammern“, betont Trips. „Statt weiterer Symbolpolitik braucht es endlich eine ehrliche Bestandsaufnahme. Wenn auf Bundesebene keine grundlegenden Änderungen beim Leistungsumfang oder den Anspruchsvoraussetzungen bestehender Sozialleistungen vorgenommen werden, stehen immer mehr Kommunen vor dem finanziellen Kollaps.“

Kommunen brauchen echte Reformen statt Symbolpolitik!Die Beschlüsse der letzten Ministerpräsidentenkonferenz reichen aus...
29/06/2026

Kommunen brauchen echte Reformen statt Symbolpolitik!

Die Beschlüsse der letzten Ministerpräsidentenkonferenz reichen aus Sicht des NSGB bei weitem nicht aus, um die kommunale Finanzkrise zu lösen. NSGB-Präsident Dr. Marco Trips fordert im NDR-Interview eine ehrliche Bestandsaufnahme und grundlegende Reformen, damit Städte und Gemeinden handlungsfähig bleiben.

🎧 Jetzt das ganze Interview anhören: https://www.ndr.de/nachrichten/info/staedte-und-gemeindebund-trips-wir-koennen-uns-sozialstaat-nicht-leisten,audio-3326108.html

Nebelkerze statt großer Wurf: NSGB fordert umfassendere Entlastung der Kommunen „Mir scheint die Vereinbarung des Grunds...
26/06/2026

Nebelkerze statt großer Wurf: NSGB fordert umfassendere Entlastung der Kommunen

„Mir scheint die Vereinbarung des Grundsatzes „Wer bestellt, bezahlt“ nur für zukünftige Leistungsgesetze eine Nebelkerze von Bund und Ländern zu sein“, erklärt Dr. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) zu den Beschlüssen der gestrigen Ministerpräsidenten-Konferenz. „Es ist zwar eine wichtige Erkenntnis, dass Bund und Länder sich endlich stärker am Konnexitäts-Grundsatz orientieren wollen. Mir scheint aber, dass Konnexität hier nur für zukünftige Änderungen vereinbart wurde, die aufgrund der angespannten Finanzlage des Bundes im Moment völlig unrealistisch sind. Im Gegenteil müssen derzeit Sozialleistungen überdacht werden, da sie insgesamt nicht finanzierbar sind.“

Die großen Belastungen der Kommunen seien bereits in der Vergangenheit entstanden und wirkten fort.
„Eine konkrete und ausreichende Entlastung der Kommunen vermag ich bisher durch diese Beschlüsse nicht zu erkennen“, so Trips weiter. „Ich sehe dort die altbekannte Aufzählung von dem, was der Bund vermeintlich schon geleistet hat. Das ist aber der falsche Ansatz. Selbst wenn die vorgesehenen Maßnahmen die Kommunen bundesweit um bis zu drei Milliarden Euro entlasten sollten, steht dem ein aufgelaufenes kommunales Defizit von mehr als 60 Milliarden Euro allein in den vergangenen beiden Jahren gegenüber“, so Trips.

Nach Auffassung des NSGB werden die geplanten Beschlüsse daher nicht ausreichen, um die Kommunen aus ihrer historischen Finanzkrise zu führen. Im Gegenteil zeichneten sich mit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz bereits die nächsten finanziellen Belastungen für Kommunen ab. „Den angekündigten Maßnahmen müssen daher weitere strukturelle Reformen, vor allem bei den Sozialausgaben, folgen, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen dauerhaft zu sichern“, betonte Trips. „Wenn die Sozialstaatskommission keine Änderungen am Leistungsniveau oder Empfängerkreis vornimmt, wird sich an der drohenden Handlungsunfähigkeit der Kommunen nichts ändern.“

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