LAG Gegen jeden Antisemitismus in und bei der Linken Niedersachsen

LAG   Gegen jeden Antisemitismus   in und bei der Linken Niedersachsen Landesarbeitsgemeinschaft Gegen jeden Antisemitismus in und bei der Partei Die Linke Niedersachsen

07/09/2026
06/09/2026
06/09/2026

Und weiter geht´s!

»Der falsche Feind: Antifaschismus« ist im Druck!

Verzerrte Darstellungen, strafrechtliche Verfolgung und Forderungen nach einem »Antifa«-Verbot prägen den politischen Mainstream. Der sogenannte Budapest-Komplex zeigt dabei exemplarisch, wie staatliche Mittel gezielt eingesetzt werden, um antifaschistische Positionen zu delegitimieren.

Die Autor*innen dieses Sammelbandes werfen einen vielschichtigen Blick auf Antifaschismus heute – auf seine Notwendigkeit, aber auch zunehmende Kriminalisierung im Zuge einer erstarkenden Rechten. Beiträge aus Politik, Wissenschaft, Justiz und Bewegung beleuchten, wie sich der Rechtsruck in unterschiedlichen Bereichen bemerkbar macht und welchen Widerstand es dagegen gibt. Analysen und Einordnungen werden ergänzt durch persönliche Berichte von Betroffenen, die im Zusammenhang mit dem Budapest-Komplex Repression erfahren.

Wie sieht die neue Rechte in Deutschland aus? Mit welchen Feindbildern arbeitet sie? Welche Rolle spielt staatliche Repression dabei – und was bedeutet es, sich dagegenzustellen. Die Autor*innen dieses Bandes gehen diesen Fragen nach und zeigen, warum Antifaschismus für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar ist.

Mit Beiträgen von Friedrich Burschel, Cem Cantekin, Andreas Kemper, Emily Laquer, Matthias Monroy, Lisa von Netzwerk PolyLux e.V., Sven Richwin, Hanna Schiller, Ilaria Salis, Natascha Strobl, Martin Schirdewan, Maja T. und Zerocalcare.

📖 Wer wissen will, wann das Buch lieferbar ist, kann sich benachrichtigen lassen: https://dietzberlin.de/vorankuendigen/

Das was die Berliner Genoss:innen schreiben + 1
05/09/2026

Das was die Berliner Genoss:innen schreiben + 1

05/09/2026

„Die Palästinenser waren schon immer da!“
„Die Palästinenser sind die indigene Bevölkerung!“
„Die Juden sind aus Europa eingewandert und haben kolonialisiert!“

Wenn Sie das glauben, wurden Sie verarscht.
Wenn Sie das so erklären, sind Sie vermutlich Israel-bezogener Antisemit. Oder ungebildet.

Es gibt eine durchgehende Anwesenheit von Juden im heutigen Israel.
20% der Israelis sind arabischstämmige Muslime. Also jene, von denen behauptet wird, sie hätten „schon immer“ da gelebt. Nachkommen der angeblich ethnisch vertriebenen Palästinenser.
Hinzu kommen Drusen, Beduinen und ein paar Christen.
Sie alle sind auch Teil der IDF.

Die Mehrheit der israelischen Juden wurde nach der Gründung Israels 1948 aus anderen arabischen Staaten vertrieben. (Mizrachim) Es gab seit über 1000 Jahren große, fast legendäre Communitys u.a. in Damaskus (Syrien) und Bagdad (Irak).

Die Region wurde bis zum Ersten Weltkrieg für 400 Jahre vom Osmanischen Reich beherrscht. Das so groß war, wie das römische Imperium. Und der Bevölkerungsaustausch verlief auch genauso wie dort, im Kaiserreich China, bei den Mongolen und im alten Ägypten zur Zeit der griechischen Herrschaft.
Ab etwa 1890, und noch stärker nach dem ersten Weltkrieg ab 1918, wanderten nicht nur Juden in die Region ein. Die Zuwachsraten der Araber sind identisch mit denen der Juden.

🔴 Das Narrativ der indigenen, palästinensischen Ethnie zerbricht spätestens dann, wenn man die palästinensischen Nachnamen betrachtet.
Einer der häufigsten Nachnamen ist „al-Masri“, was „der Ägypter“ bedeutet.

Palästinenser sind keine Ethnie und haben keine eigenständige, deutlich von anderen Arabern zu unterscheidende Kultur.
Es ist die arabische Resterampe, es sind die ungewollten Überreste des Osmanischen Reiches, die nach dessen Zerschlagung übrigblieben. So werden sie auch von vielen anderen Arabern gesehen, beispielsweise in Ägypten, in Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten. Durch Unkenntnis der Geschichte und Gemengelage wird das „im Westen“ nicht verstanden.

Die Palästinenser mussten sich deshalb mit einem aufkommenden Nationalismus und einer Identitätsfindung als Volk definieren. Vor allem betrieben durch den Nazi-Kollaborateur Mohammed Amin al-Husseini und der Gründung der PLO 1964.

Es gibt keine Ethnie, kein historisches Volk oder eine Nation der Palästinenser. Und es hat nie einen palästinensischen Staat gegeben.
Sie sind jetzt ein Volk, weil sie sich selber so definieren. Mehr braucht es aber für ein Volk auch nicht.

Grafik von mir, kann sich jeder mitnehmen. Werbegeschenk.

05/09/2026

„Zionisten aller Länder vereinigt Euch!“
Mit diesem prägnanten Appell rief der Kölner Jurist Max Bodenheimer am 4. September 1891 in der Monatsschrift „Menorah“ zur Bündelung der zionistischen Kräfte auf. Er konstatierte das Fehlen einer „mächtigen Hand“, die die verstreuten jüdisch-nationalen Bestrebungen zu einem zielbewussten Ganzen zusammenführen sollte.

https://www.hagalil.com/2026/09/zionisten-aller-laender-vereinigt-euch/

Ja zur Demokratie! Nein zur AfD!
05/09/2026

Ja zur Demokratie! Nein zur AfD!

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Hanover
30159

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