Linksjugend Hannover

Linksjugend Hannover Wir haben uns gegründet, um den antifaschistischen Kampf und Widerstand zu stärken und um Hannover weltoffen und toleranter zu repräsentieren. Was machst du?

Wer wir sind …

Wir sind Azubis, Schüler*innen, Studierende, junge Erwerbstätige und Erwerbslose und engagieren uns gemeinsam gegen die großen und kleinen Ungerechtigkeiten des Alltags. Linksjugend [’solid] ist unsere Plattform, wo junge Menschen selbst Politik machen können – egal, ob sie schon länger dabei sind oder neu einsteigen wollen. Wir greifen ein, denn die Gestaltung unseres Lebens wolle

n wir nicht Anderen überlassen. Unser Kampf gilt offensichtlichen sowie weniger sichtbaren Herrschafts- und Unterdrückungsverhältnissen, unter denen wir und andere zu leiden haben. Selbstbestimmt wollen wir leben, statt uns von Märkten, Lehrer_innen, vom Staat oder gesellschaftlichen Normen herumkommandieren zu lassen. Viele unserer heutigen Probleme hängen dabei mit der kapitalistisch organisierten Gesellschaftsform zusammen, welche zum Profitstreben zwingt und so Existenzängste, Armut und Naturzerstörung produziert. Was wir wollen…

Wir wollen ein schönes Leben für Alle organisieren. Doch ein Gesellschaftsmodell, dessen Antrieb es ist, aus Geld mehr Geld zu machen, steht dem nur im Weg. Heute entscheiden nicht die Menschen, sondern der Markt, wer was wie produziert. Doch seine Logik ist absurd, sie zwingt konkurrierende Unternehmen, den maximalen Profit zu erwirtschaften. Menschen und Natur sind Kostenfaktoren, die dabei beliebig ausgebeutet werden. Die Profiterwartungen entscheiden, ob Getreide zu Nahrung oder Sprit verarbeitet wird. Obwohl immer weniger Arbeit nötig ist, werden die Einen immer stärker belastet und der Rest für überflüssig erklärt. Selbst in den Gewinnerregionen des Weltmarkts sind die Lebensumstände der Mehrheit unsicher und fremdbestimmt. Die Wenigsten wissen, wie sie nächsten Monat die Miete zahlen sollen. Burn-Out und Depressionen sind Volkskrankheiten geworden. Inmitten all dieses Elends bereichern sich einige Wenige am Leid der Anderen, leben in unvorstellbarem Luxus und tun alles dafür, dass sich daran auch in Zukunft nichts ändert. Deshalb reicht es eben nicht, öfter mal zu Fuß zu gehen, statt mit dem Auto zu fahren. Oder dass Alle mal ein bisschen netter zueinander sind. Sondern wir müssen die Gesellschaft anders organisieren, also die Art und Weise, wie entschieden, produziert und verteilt wird, ändern. Dafür müssen wir uns den Betrieb, unsere Städte und Straßen zurückholen. Wir kämpfen für die Demokratisierung aller Lebensbereiche, damit die Menschen über alles, was ihr Leben betrifft, selbst entscheiden können. Doch auch die Befürworter des Bestehenden sind gut organisiert. Nur, wenn wir uns zusammentun, werden wir gehört. Der Kampf für eine andere Gesellschaft beginnt jetzt.

Wer soll linke Politik bezahlen?Mehr Rente, mehr Lehrer, mehr Klimainvestitionen – linke Politik heißt, der Staat muss m...
24/03/2022

Wer soll linke Politik bezahlen?

Mehr Rente, mehr Lehrer, mehr Klimainvestitionen – linke Politik heißt, der Staat muss mehr Geld ausgeben. Kann er das? Woher kommt das Geld? Braucht es mehr Steuern? Oder mehr Staatsschulden? Sind Staatsschulden nicht problematisch? Nein! Anders als häufig behauptet ist die „Finanzierung“ das kleinste Problem für einen souveränen Staat. Warum das so ist und worauf es eigentlich viel mehr ankommt, erklärt Maurice Höfgen in seinem Vortrag zur Modern Monetary Theory (MMT) am 24.3.

Maurice ist Ökonom, wissenschaftlicher Mitarbeiter für Finanzpolitik im Bundestag und Autor des Buches „Mythos Geldknappheit“. Daneben betreibt er den YouTube-Kanal „Geld für die Welt“.

Thema: Vortrag Maurice Höfgen - Linksjugend Hannover
Uhrzeit: 24.März.2022 19:00 Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
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Meeting-ID: 876 2987 0742
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Eilmeldung: Die Umfragewerte der Partei DIE LINKE schießen nur so durch die Decke. Dies ist das Ergebnis der entschlosse...
03/12/2021

Eilmeldung: Die Umfragewerte der Partei DIE LINKE schießen nur so durch die Decke. Dies ist das Ergebnis der entschlossenen Maßnahmen, die von der Parteispitze wenige Tage nach der Bundestagswahl eingeleitet wurden. Der Debattenprozess sowie duzende Regionalkonferenzen haben die Partei elektrisiert. „Alle Mitglieder hatten die Möglichkeit ihre Meinung zur Kampagne zu sagen und Hinweise wurden vom Karl-Liebknecht-Haus direkt aufgegriffen“, sagte der zu Tränen gerührte Basisgruppensprecher Aaron Girard. Seine Genossin Lea Sankowske merkte an: „Das Wahlergebnis war ein Weckruf zur richtigen Zeit. Die Streithähne haben das Kriegsbeil begraben und der inhaltlichen sowie organisatorischen Modernisierung der Partei steht nichts mehr im Wege“. Unterdessen zittern die Ampelkoalitionäre vor der Oppositionspower, die ihnen nun im Bundestag und auf der Straße entgegensteht, denn eins ist klar: „Eine Linksfraktion, die in einer entscheidenden Frage gespalten dasteht, werden wir die nächsten 4 Jahre nicht erleben“, so Til Dralle, Sprecher der Linksjugend Hannover.

Wir waren heute in Stöcken unterwegs und haben den ersten Rutsch Klar Zeitungen verteilt. Mit unserem tollen Jugendkandi...
12/05/2021

Wir waren heute in Stöcken unterwegs und haben den ersten Rutsch Klar Zeitungen verteilt. Mit unserem tollen Jugendkandidaten Aaron der für die Regionsversammlung im Wahlbereich Stöcken kandidiert, fangen wir jetzt schon motiviert mit den Wahlkampf an. Diese Kommunalwahl rocken wir!!🚩

Heute Abend live mit Heidi Reichinnek
16/04/2021

Heute Abend live mit Heidi Reichinnek

Heute 19 Uhr auf Insta Live ! Heidi Reichinnek, ehemalige Landessprecherin der linksjugend, erzählt von ihrer Kandidatur für den Bundestag! Nächste Woche ist die Listenaufstellung der Partei und ihr könnte eure Fragen dazu stellen 😁

20/02/2021

Gestern fand auch in Hannover eine große Kundgebung zum Gedenken an den Anschlag von Hanau statt. Unser Landessprecher Salim Hemeed hielt einen Redebeitrag für uns. Seine Rede möchten wir auch hier mit euch teilen:

"Liebe Freundinnen und Freunde,

wir sind heute trotz Pandemie zusammengekommen, um dem rassistischen Anschlag von Hanau von vor einem Jahr zu gedenken, bei dem ein rechtsradikaler Mörder erst neun Menschen und dann sich selbst und seine Mutter umbrachte.
Neun junge Menschen mit Hoffnungen, Träumen und Zielen, die völlig unverhofft aus dem Leben gerissen wurden. Neun junge Menschen, die trauernde Familien und Freunde hinterlassen haben. Ihnen gelten heute unsere Gedanken und unser Mitgefühl. – Und, auch das ist unbedingt notwendig, Wir stehen an der Seite der Angehörigen in ihrem Kampf um Aufklärung der Tat sowie eine lückenlose Verfolgung aller Beteiligten dieses rassistischen Terrors. Aufklären bedeutet auch zu entlarven, was den Täter motivierte, vermeintlich wahllos Menschen zu erschießen. Im Fall von Hanau, weil ihm Herkunft und vermutete Religion nicht passten. Es muss auch aufgeklärt werden, wie der Täter an einen Waffenschein kam und warum er ihn trotz seiner den Behörden bekannten Ideologie und psychischer Erkrankungen behalten durfte. Warum in der Tatnacht Notrufleitungen fehlten und die Notrufzentrale unterbesetzt war. Liebe Freundinnen und Freunde, niemand kann wieder gutmachen, was den Opfern zugestoßen ist, aber das Mindeste, wofür wir uns einsetzen können, ist, dass die Fragen der Angehörigen beantwortet werden und, dass die Hintergründe der Tat aufgeklärt werden. Diese Familien dürfen nicht alleingelassen werden.
Aber lasst uns nicht vergessen, dass Hanau eben kein Einzelfall ist, sondern sich einreiht in eine Serie rassistischen, antisemitischen und menschenverachtenden rechten Terrors, der auch nach Hanau weiterging.
Bereits am 1. Juni 2019 ermordeten zwei völkische Nationalisten und Rechtsextreme den Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, um ihn für seine Flüchtlingspolitik wie sie sagten „zu bestrafen“ und andere, von einer „weltoffenen Politik abzuhalten.“
Kaum ein halbes Jahr vor dem Anschlag von Hanau, am 09. Oktober 2019 verhinderte in Halle nur eine besonders starke Tür den geplanten antisemitischen Massenmord des Rechtsterroristen Stephan B., der daraufhin wahllos Passanten erschoss.
Auch die Anschlagsserie des NSU, der in diesem Land über Jahre ungestört morden und terrorisieren konnte ist noch lange nicht aufgeklärt. Verstrickungen von V-Männern des Verfassungsschutzes, die die Rechtsterroristen mit horrenden Geldbeträgen unterstützt und gedeckt haben sollen, geschwärzte und verschwundene Akten und plötzlich versterbende Zeugen im NSU-Prozess sind nur die Spitze des Eisbergs.
Wer es also ernst meint mit seiner Solidarität, wer es ernst meint mit „nie wieder“, der darf bei regelmäßigen Trauerkundgebungen, auf denen wir alle gemeinsam die erneuten Opfer rechter Gewalt betrauen nicht aufhören. Der muss sich für grundlegende, strukturelle Veränderungen einsetzen. Der muss reden, über das gesellschaftliche Klima, in dem eine solche Tat stattfinden kann.
Wir müssen dafür sorgen, dass die Bedrohung des Rechtsterrorismus endlich ernstgenommen wird. Dass Politik, die noch immer viel zu oft auf dem rechten Auge blind ist, endlich vorhandene Missstände thematisiert und reflektiert. Wenn Menschen mit Migrationshintergrund immer wieder angeben, dass sie sich auch von staatlichen Behörden und Polizei nicht ernstgenommen, ja häufig sogar diskriminiert fühlen, dann muss sich etwas ändern. Wenn immer neue Meldungen von rechten Netzwerken in Bundeswehr und Polizei durch die Medien gehen, dann muss sich etwas ändern. Und wenn der Verfassungsschutz immer wieder durch Verstrickungen in rechtsextreme Netzwerke auffällt, dann muss sich etwas ändern. Hier ist die Politik in der Pflicht zu handeln.
Und wenn wir von der Verantwortung von Politik sprechen, dann dürfen wir auch nicht davon schweigen, dass es in diesem Land mittlerweile eine Partei gibt, die durch ihren Hass und ihre Hetze den Nährboden legt, die das Klima schafft, in dem rechte Gewalt seit Jahren zunimmt und Verbrechen wie der Anschlag von Hanau passieren. Die sogenannte AfD und ihre VertreterInnen müssen konsequent auf allen Ebenen ausgegrenzt und isoliert werden. Demokratische Parteien, die mit ihr zusammenarbeiten, wie im letzten Jahr bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen geschehen, tragen dazu bei, sie zu normalisieren und ihre menschenverachtenden Positionen salonfähig zu machen. Auch sie tragen eine Mitverantwortung daran, dass die politische Rechte in diesem Land erstarkt.
Also, liebe Freundinnen und Freunde lasst uns heute zusammen trauern und den Opfern Gedenken. Lasst uns uns gegenseitig Mut machen und Trost spenden. Aber lasst uns bitte auch an jedem anderen Tag gemeinsam dafür kämpfen, dass sich Hanau, Halle und Kassel nicht wiederholen. Lasst uns Eintreten für eine Gesellschaft ohne Rassismus, ohne Antisemitismus und ohne Menschenverachtung. Das sind wir nicht zuletzt den Opfern von Hanau schuldig."

Felix, Salim und Lea aus unserer Basisgruppe sind wieder im Landessprecher*innen Rat und Aaron wurde zum ersten Mal gewä...
15/02/2021

Felix, Salim und Lea aus unserer Basisgruppe sind wieder im Landessprecher*innen Rat und Aaron wurde zum ersten Mal gewählt! Herzlichen Glückwunsch!
Auch Andere aus unserer BG haben kandidiert, Til wurde als Delegierter für den Bundeskongress gewählt und Rayka als Ersatz. Basti wurde erster Ersatzdeli für den Länderrat.
Tolles Wochenende, tolle Wahlveranstaltung, auch wenn wir nicht gemeinsam nicht beisammen sein konnte.

Am Wochenende fand unsere zweite digitale Mitgliederversammlung statt und diesmal haben sich noch mehr Genossinnen und Genossen beteiligt als letztes Jahr! Zeitweise über 80 Menschen waren dabei und haben an Wahlen teilgenommen und mitdiskutiert. Wichtig war dabei auch die Neuwahl des Landessprecher*innenrats.
Gewählt wurden Salim Heemed und Aaron Girard als Schatzmeister, Lea Sankowske, Anni, Dunja Hädrich, Noelle und Sarah Stöhr auf der quotierten Liste und Felix Mönkemeyer, Fabian Walla und Felix Schattmann auf der gemischten Liste!
Hauptprojekt wird vor allem die anstehende Kommunalwahl werden, um junge Menschen vor Ort zu unterstützen und die Politik in Niedersachsen nach links zu verschieben!

08/02/2021

❄️ Die aktuellen Minusgrade sind für Menschen ohne Wohnung lebensgefährlich! Deshalb schaut nicht weg! Behandelt Menschen die Hilfe brauchen könnten respektvoll und ruft den Kältebus wenn die Situation gefährlich aussieht!

02/02/2021

Die Corona-Krise hat viele soziale und wirtschaftliche Krisen verschärft. Die Politik hat darauf viele Rettungsschirme gespannt und versucht Schäden zu minimieren. Doch oft wurden soziale Hilfen unter dem Vorbehalt "es sei kein Geld da" nur sparsam verteilt und schon jetzt werden Stimmen laut, wie man die neu aufgenommen Schulden am besten durch Kürzungen wieder tilgen kann. Aber funktioniert ein Staatshaushalt wirklich wie der ein sparsamer Privathaushalt? Die Modern Monetary Theorie hinterfragt die konservative Lehre vom Geld- und Finanzsystem und stellt die provokante These auf, dass Geld einem Staat mit Währungssouveränität niemals ausgehen könne. Über die theoretischen Grundsätze der Krise diskutiert Heidi Reichinnek (Landesvorsitzende) mit Maurice Höfgen (Ökonom und MMT-Vertreter) und Kathrin Otte (Mitglied im Landesvorstand). Maurice wird zu erst die MMT selbst vorstellen und im Anschluss wird Kathrin Otte die Chancen für Kommunen und die Partei vor Ort ausloten.

Thema: Diskussion zur MMT
Uhrzeit: 2.Feb.2021 06:00 PM
Zoom-Meeting beitreten
https://zoom.us/j/97813185196
Meeting-ID: 978 1318 5196

23/01/2021
15/12/2020

Im Amazon-Sortierzentrum in Garbsen hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Die Region Hannover bestätigt, dass bislang 60 Personen positiv auf das Virus getestet worden sind.

Adresse

Goseriede 8
Hanover
30159

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 17:00
Samstag 13:00 - 16:00

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