31/08/2021
Und heute wird der letzte Kandidat für die Kommunalwahl vorgestellt (Listenplatz 1). Eine Übersicht mit allen Kandidat*innen findet ihr weiter unten auf unserer Seite. Bitte teilen, wenn ihr uns unterstützen wollt.
"Hallo, mein Name ist Frank Wiese.
Ich wohne seit 10 Jahren in Asche und bin Geologe. 2015 habe ich zusammen mit einigen anderen Interessierten den Geschichtsverein Asche-Fehrlingsen e.V. gegründet. Seitdem graben wir eine vergessene mittelalterliche Kirche in Asche aus. Einige Funde haben wir euch ja auch schon vorgestellt. Auf dem Foto bin ich gerade am buddeln und betrachte ein kleines Stück Scherbe.
Wenn ich durch die Landschaft, die Dörfer und die Kernstadt streife, sehe ich überall das große Potential von Natur, Geologie, Geschichte und Architektur für eine touristische Nutzung. Dieses Potential zusammen mit Events (z.B. Lebensart, Burgentag, Mittelaltermarkt, Veranstaltungen der Kulturinitiative), der Burg, dem Tierpark und dem Schulbauernhof oder dem Electric Ride Park Hardegsen (Beispiele) kann in einem touristischen Gesamtkonzept zusammengeführt werden. Besonders die Nähe zum Naturpark Solling-Vogler und eine Mitgliedschaft im „Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V. (SVR)“ würde die Vermarktung erleichtern. Schaut euch mal die wirklich tolle Homepage an (https://www.solling-vogler-region.de/de/) und stellt euch vor, dass von dort auch Angebote aus Hardegsen und Umgegend direkt ohne Kosten für die Anbieter gebucht werden könnten...
Natürlich, eine solche Planung braucht Zeit. Und den Willen der Verwaltung, diesen Weg zu gehen. Und die Zusammenarbeit mit den Vereinen, Veranstaltenen, Vermieter*innen und Einwohner*innen auf Augenhöhe.
Ich sehe im sanften Tourismus die größte Chance, langfristig erhöhte Einnahmen für Hardegsen zu sichern und dabei gleichzeitig die Lebensqualität der Hardegser*innen durch eine Zunahme der Freizeitangebote zu erhöhen.
Ohne weitere Ideen lediglich darauf zu hoffen, dass die Entwicklung des Gewerbegebietes in Hevensen die Stadtkasse langfristig füllt, sehe ich als problematisch, und es fühlt sich an wie ein Entwicklungskonzept aus einer vergangenen Zeit. Ich halte diesen Weg für eine Sackgasse und auch angesichts der Flächenversiegelung von Ackerboden für falsch.
Für mich bedeutet Kommunalpolitik ganz pragmatisch gruppen- bzw. parteiübergreifende Diskussionen, die zum Wohle der Dörfer und der Kernstadt Hardegsen gemeinsam geführt werden müssen. Und da werde ich mich mit meiner Kraft einbringen, um das, was wir von Hardegsen 21 für richtig und gut halten, auch so gut wie möglich umzusetzen.