23/02/2026
Am 22.02.26 kam es in einem Wohnhaus im Nelkenweg in Oberkirchen zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand. Der Alarm für die Feuerwehr wurde um 9:12 Uhr ausgelöst.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war ein Feuerschein im Bereich des Dachüberstands sichtbar. Zudem kam es zu einer starken Rauchentwicklung aus allen Fenstern des Dachgeschosses. Im Inneren des Dachstuhls war der Brand zu diesem Zeitpunkt bereits weit fortgeschritten.
Die 6 Bewohner des Hauses konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig in Sicherheit bringen. Aufgrund der Einsatzlage wurde nach dem Eintreffen der ersten Einheiten eine weitere Drehleiter nachalarmiert.
Die Brandbekämpfung erfolgte parallel von innen und außen. Um an den Brandherd im Dachstuhlbereich zu gelangen, mussten im Außenbereich Dachziegel sowie Teile der Dämmung entfernt werden. Neben dem Einsatz von zwei Drehleitern wurde im Verlauf des Einsatzes zusätzlich ein Teleskopmast der Werkfeuerwehr der Firma Bosch alarmiert.
Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte im Einsatz. Während der Löscharbeiten wurden drei Feuerwehrangehörige verletzt. Ein Feuerwehrmann musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden, zwei weitere wurden durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch untersucht.
Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Feuerwehr derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an. Der Einsatz konnte nach fast 12 Stunden vorerst beendet werden.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Oberkirchen, Freisen, Grügelborn, Haupersweiler, Asweiler-Eitzweiler, Reitscheid, Hasborn-Dautweiler mit dem Gerätewagen Atemschutz, St. Wendel Kernstadt Drehleiter, Bosen-Eckelhausen mit Drehleiter, die Werkfeuerwehr der Firma Bosch aus Homburg mit Teleskopmast, sowie Einheiten des Katastrophenschutz Landkreis St. Wendel (Hygiene, Drohne)
Darüber hinaus waren mehrere Ortsvereine des DRK vor Ort. Die Versorgung der Einsatzkräfte wurde durch den Verpflegungszug, bestehend aus Einheiten des DRK und der Malteser Hilfsdienst, sichergestellzzt. Außerdem waren Einheiten des THW im Einsatz. Ergänzend waren der Rettungsdienst sowie die Polizei vor Ort.