14/10/2023
Meinung
Protestwähler denken nicht wirklich über Politik nach. Die sind mit "Denen da oben" unzufrieden, weil sie Stimmungen aus ihrer Umgebung¹ auffangen, die zur eigenen Gefühlslage passen und wählen dann "die Anderen", die sich als Heilsbringer stilisieren und Besserung versprechen. Eine Plausibilitätsprüfung der Versprechen ist ihnen gar nicht möglich, weil sie sich ja gar nicht mit Politik beschäftigen. Dass sie damit Demokratiefeinde wählen, nehmen sie in Kauf, weil sie gar nicht wissen was Demokratie eigentlich ist, sondern diese mit "den Herrschenden", mit denen sie ja gefühlsbedingt unzufrieden sind, gleichsetzen. Außerdem tun das ja so viele andere auch. "Kann ja nicht so schlimm sein." "Dass das N***s sind, ist ja nur Hetze." "Alles, was nicht Links ist, ist bei Euch gleich N**i." ... Blablablubb ...
Das Ganze ist ein Teufelskreis mit religiösen Mustern. Den zu durchbrechen braucht es bessere, nicht nur politische, Bildung und eine höhere Bevölkerungszufriedenheit vorrangig durch Teilhabe für alle und allgemeinverständlich formulierte politische Entscheidungen².
¹reell u./od. virtuell
²Erklärkultur
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/afd-b%C3%BCrgermeister-macht-im-amt-pl%C3%B6tzlich-andere-politik-w%C3%A4hler-f%C3%BCr-dumm-verkauft/ar-AA1ib329