Ausländerbeirat Hattersheim am Main

Ausländerbeirat Hattersheim am Main Ausländerbeirat Hattersheim am Main

Sprechtunde nach Vereinbarung. Tel: 06190 970227

03/09/2026

💡 Der Hattersheimer Geschichtsverein 1985 e. V. lädt in Kooperation mit der Stadt am Sonntag, 6. September, um 11 Uhr zu einer Führung durch die Sonderausstellung „Wege in die Fremde“ in das Hattersheimer Stadtmuseum, Platz der Deutschen Einheit, ein. Ulrike Milas-Quirin vom Geschichtsverein erzählt die Geschichte der Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter, die nach Hattersheim kamen und Arbeit bei der Sarotti-Schokoladenfabrik, der Rhein-Main-Glashütte oder der Rhein-Main-Wellpappe fanden. Die Dauerausstellung im Stadtmuseum behandelt die Entwicklung der bedeutenden Industrieunternehmen. Über die Biografien der Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter, über ihren Arbeitsalltag und ihre schwierigen Lebensbedingungen informiert die Sonderausstellung anlässlich des 65. Jahrestags des Anwerbeabkommens mit der Türkei. In der Hattersheimer Siedlung am Südring fanden in den Jahren des Wirtschaftswunders Menschen aus Italien, Spanien, Griechenland, der Türkei und Marokko eine neue Heimat.
ℹ Der Eintritt ist frei – eine Anmeldung nicht erforderlich.
Das Stadtmuseum ist donnerstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen zu Anfahrt und viele weitere hilfreiche Hinweise rund um den Besuch im Hattersheimer Stadtmuseum sind auf der Homepage der Stadt Hattersheim am Main (www.hattersheim.de/stadtmuseum-hattersheim) und auf der Seite des Hattersheimer Geschichtsvereins (www.hattersheimer-geschichtsverein.de) zu finden. Die Sonderausstellung läuft vom 28. August bis 17. September 2026.

ℹ Kostenfreier Workshop: Mobil und sicher mit dem Rollator am und im Bus 🚍Nachdem der ursprünglich für August geplante W...
02/09/2026

ℹ Kostenfreier Workshop: Mobil und sicher mit dem Rollator am und im Bus 🚍

Nachdem der ursprünglich für August geplante Workshop aufgrund der hohen Temperaturen abgesagt werden musste, gibt es nun einen neuen Termin: Die Altmünstermühle der Stadt Hattersheim am Main bietet gemeinsam mit der Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH und der DB Regio Bus Mitte GmbH erneut den bewährten Workshop „Mobil und sicher mit dem Rollator am und im Bus“ an.

Der kostenfreie Workshop richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die mit ihrem Rollator sicher und selbstständig mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs sein möchten. Im Mittelpunkt stehen praktische Übungen rund um das Ein- und Aussteigen sowie der sichere Umgang mit dem Rollator im Bus.

„Trotz Rollator mobil zu sein und sich selbstständig mit dem öffentlichen Nahverkehr bewegen zu können, ist ein entscheidender Baustein für Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe im Alter. Unser Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen und den Seniorinnen und Senioren die nötige Sicherheit für ihren Alltag zu vermitteln“, erklärt Sozialdezernentin und Erste Stadträtin Heike Seibert.

Unter fachkundiger Anleitung von Frau Dobener lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie ihren Rollator sicher am und im Bus einsetzen. Die Mobilitätsberaterin der Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH gibt praktische Tipps und begleitet die Übungen direkt vor Ort. Der Workshop ist bewusst praxisnah gestaltet und bietet die Möglichkeit, verschiedene Situationen des Busfahrens direkt zu üben.

Treffpunkt ist der Vorplatz des EVIM Seniorenzentrums in der Schulstraße 38 in Hattersheim. Von dort aus fahren die Gruppen gemeinsam mit Frau Dobener und den Mitarbeiterinnen der Altmünstermühle zur Bushaltestelle an der Heinrich-Böll-Schule, wo die praktischen Übungen in Ruhe durchgeführt werden können.

Der Workshop am Samstag, 12. September 2026 findet in zwei Gruppen statt:

➡ Gruppe 1: 10:00 bis 11:00 Uhr
➡ Gruppe 2: 11:00 bis 12:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter 06190 970-255 oder per E-Mail an [email protected] möglich.

Weitere Informationen gibt es im Büro der Altmünstermühle, Erbsengasse 12, in Hattersheim am Main.

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Das ist für alle die in Hattersheim wohnen wichtig. Für diejenigen die Grundbesitz haben ganz besonders.
01/09/2026

Das ist für alle die in Hattersheim wohnen wichtig. Für diejenigen die Grundbesitz haben ganz besonders.

Die Stadt Hattersheim am Main erstellt für das gesamte Stadtgebiet einen kommunalen Wärmeplan. Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, eine strategische Grundlage für die langfristige Entwicklung einer treibhausgasneutralen, wirtschaftlichen und...

31/08/2026
Kunst und Kultur am AutobergLars Denis UngerFrankfurt ungeschminktEin fotografisches und autobiografisches Porträt einer...
13/08/2026

Kunst und Kultur am Autoberg
Lars Denis Unger
Frankfurt ungeschminkt
Ein fotografisches und autobiografisches Porträt einer Stadt jenseits der bekannten Bilder


Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms „Kunst und Kultur am Autoberg“ präsentiert der Leica-Fotograf Lars Denis Unger unter der Überschrift „Frankfurt ungeschminkt“ eine Auswahl seiner Fotografien, die die Rhein-Main-Metropole jenseits der bekannten Bilder und Stereotypen zeigt.

Die Vernissage mit anschließender Lesung findet am Freitag, 21. August 2026, um 14 Uhr in der Caritas-Wohnungsloseneinrichtung in Hattersheim statt.

Einrichtungsleiterin Laura Henke und Klaus Störch, der Initiator der Kunst- und Kulturreihe, freuen sich sehr, diese beeindruckende Bilderschau über Frankfurt präsentieren zu können.

Als Gast hat sich bereits Johannes Winter, von Leica Wetzlar, der Director Global Corporate Communications, angekündigt.

Frankfurt am Main ist eine Stadt der Gegensätze. Banken, Wohlstand und internationale Strahlkraft treffen auf Wohnungsnot, Sucht, Ausgrenzung und soziale Verletzlichkeit. Zwischen Skyline, Gallus und Bahnhofsviertel liegen oft nur wenige Straßen und dennoch vollkommen unterschiedliche Lebenswelten.

Mit „Frankfurt ungeschminkt“ legt der Fotograf und Autor Lars Denis Unger ein dokumentarisches Werk vor, das diese Gegensätze sichtbar macht. Über mehr als vier Jahrzehnte hinweg hat er Begegnungen, Beobachtungen und persönliche Erfahrungen gesammelt. Sie mündeten in einem Bildband, der dokumentarische Fotografie mit autobiografischen und erzählerischen Texten verbindet.

Entstanden ist kein klassisches Stadtporträt und keine Sammlung bekannter Frankfurt-Motive. Unger richtet seinen Blick auf das, was hinter den Fassaden der Mainmetropole liegt. Seine Fotografien führen in das Gallus, in das Bahnhofsviertel, in Hinterhöfe, Übergangszonen und auf die Straßen der Stadt.

Im Mittelpunkt stehen Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten. Dazu gehören wohnungslose Menschen, Geflüchtete, Sexarbeiterinnen, Streetworker, Sicherheitskräfte, Anwohnerinnen und Anwohner, Clubbetreiber sowie Menschen, deren Alltag eng mit der Straße verbunden ist.

Die Fotografien bewegen sich zwischen Street Photography, dokumentarischer Reportage und persönlicher Erinnerungsarbeit. Sie zeigen gesellschaftliche Brüche, soziale Gegensätze und Verletzlichkeit, aber auch unerwartete Solidarität, Mut, Zugehörigkeit und persönliche Neuanfänge.

Ungers Haltung bleibt dabei konsequent respektvoll. Menschen werden nicht als Motive benutzt, nicht zur Schau gestellt und nicht auf ihre Lebensumstände reduziert. Sie werden als Persönlichkeiten mit Würde, Individualität und einer eigenen Geschichte sichtbar gemacht.

Persönliche Erinnerungen und gesellschaftliche Beobachtung

Ein zentraler Bestandteil des Buches sind Erinnerungen aus Ungers eigener Kindheit und Jugend im Frankfurter Gallus. Manche dieser Geschichten sind schmerzhaft, andere leise, zärtlich oder von unerwartetem Humor geprägt. Sie zeigen, dass der Autor die beschriebenen Lebenswelten nicht ausschließlich von außen betrachtet.

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Diese autobiografische Ebene verleiht dem Buch eine emotionale Tiefe, die besonders bei den begleitenden Lesungen spürbar wird. Fotografien und Texte werden dabei nicht getrennt voneinander präsentiert. Gemeinsam entwickeln sie eine Erzählung über Herkunft, Wahrnehmung, gesellschaftliche Verantwortung und die Frage, wie Menschen einander begegnen.

Viele Besucherinnen und Besucher beschreiben die Lesungen als intensiv und nachwirkend. Es wird gelacht, geschwiegen und bisweilen geweint. Immer wieder berichten Gäste, dass sich ihr Blick auf das Bahnhofsviertel und auf Frankfurt insgesamt verändert habe.

Damit ist „Frankfurt ungeschminkt“ über das Buch hinaus zu einem offenen Gesprächsraum geworden, in der Fotografie, persönliche Erfahrung und gesellschaftliche Fragen aufeinandertreffen.

Öffentliche und mediale Resonanz

Seit seiner Veröffentlichung hat „Frankfurt ungeschminkt“ eine breite öffentliche und mediale Resonanz erfahren.

Das hr-Magazin „maintower“ stellte das Projekt und Ungers besonderen Blick auf Frankfurt in einem eigenen Beitrag vor. Im Februar 2026 war der Fotograf und Autor außerdem ausführlich als Studiogast bei „hallo hessen“ zu sehen. Dort präsentierte er seine Fotografien, persönliche Geschichten und die Entstehung des Buches.

Auch die Frankfurter Rundschau und JOURNAL FRANKFURT berichteten über das Projekt, die Ausstellungen und Ungers fotografische Haltung. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nahm „Frankfurt ungeschminkt“ in eine Empfehlung neuer Bücher über die Mainmetropole auf.

Neben der medialen Berichterstattung entwickelte sich das Projekt auch durch Lesungen, Ausstellungen, Vorträge und persönliche Empfehlungen weiter. Stationen führten unter anderem zu Leica nach Wetzlar, Heidelberg und Nürnberg.

Auf Empfehlung aus Wetzlar entstand außerdem eine Ausstellung mit Lesung im Haus Sankt Martin am Autoberg des Caritasverbandes Taunus. Die Einrichtung ist eine Anlaufstelle für wohnungslose Menschen und damit ein Ort, an dem viele der gesellschaftlichen Themen des Buches unmittelbar sichtbar werden.

Die unterschiedlichen Präsentationsorte zeigen, dass „Frankfurt ungeschminkt“ sowohl im fotografischen und kulturellen Umfeld als auch in sozialen Einrichtungen einen besonderen Zugang zum Publikum findet.

Ein Werk, das zum Hinschauen einlädt

„Frankfurt ungeschminkt“ erschien am 31. Oktober 2025 im Einzelkind Verlag. Der 164 Seiten umfassende Hardcover-Band verbindet dokumentarische Fotografie, gesellschaftliche Beobachtung und persönliche Reflexion.

Es ist eine Ausstellung und ein Buch über Frankfurt, aber ebenso eine Ausstellung und ein Buch über Menschen. Über ihre Verletzlichkeit und ihre Würde, über gesellschaftliche Brüche und persönliche Neuanfänge.

Und über die Frage, wie viel Nähe, Offenheit und Mut es braucht, wirklich hinzuschauen.

© Fotos: Lars Denis Unger







Kurzvita Lars D. Unger




Lars Denis Unger ist Fotograf und Autor, geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main. Die Stadt und ihre Gegensätze prägen seine Arbeit bis heute. Besonders das Gallus und das Bahnhofsviertel sind zentrale Orte seiner fotografischen und erzählerischen Auseinandersetzung mit urbanen Lebensrealitäten. Bereits 2005 führte sein erster Roman vom Gallus bis ins Frankfurter Stadtzentrum. Drei Coming-of-Age-Romane sind derzeit in Vorbereitung und erscheinen 2026 und 2027.

In seinen Projekten verbindet Unger dokumentarische Street- und Reportagefotografie mit autobiografischen Texten und persönlichen Beobachtungen. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Menschen und ihre Lebensrealitäten jenseits der Hochglanzbilder. Er versteht Fotografie als eine Form des Zuhörens und genauen Hinsehens und arbeitet dabei mit Respekt, Würde und ohne Sensationslust. Sein Buch „Frankfurt ungeschminkt“ erschien 2025 und bildet die Grundlage für Ausstellungen, Lesungen und öffentliche Gespräche.





Kunst und Kultur am Autoberg
Lars Denis Unger
Frankfurt ungeschminkt
Ein fotografisches und autobiografisches Porträt einer Stadt jenseits der bekannten Bilder
Vernissage und Lesung: 21. August 2026, 14 Uhr
Ausstellungszeitraum: 21. August 2026 bis einschließlich 11. September 2026
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Fr: 9 -15 Uhr, Di 9-12.:30 Uhr

Haus Sankt Martin
Facheinrichtung für Wohnungslose
Frankfurter Straße 43
65795 Hattersheim am Main
Tel.: 06190 935712
Fax: 06190 889738
Internet:

Der Caritasverband Taunus e.V. ist als Träger der freien Wohlfahrtspflege der soziale Dienst der katholischen Kirche im Bistum Limburg für die gesamte Region um den Taunus, von Hochheim im Süden bis Usingen im Norden. Das Angebot umfasst lebensbegleitende Unterstützung für die Menschen der Regi...

13/08/2026

🎬„WEIT“: Konzert und Open-Air-Kino im Rahmen von „GartenRheinMain“ 📽

Das Motto von „GartenRheinMain“ lautet in diesem Jahr „Demokratie pflanzen“. Damit stellt das Projekt der KulturRegion FrankfurtRheinMain Gärten und Parks, insbesondere Gemeinschaftsgärten als zentrale Orte der Begegnung in den Mittelpunkt, die in unserer demokratischen Gesellschaft Menschen unterschiedlichster Herkunft und Lebenswelten zusammenbringen. Auch in der Hattersheimer Siedlung gibt es diese Grünflächen, die Raum für Austausch schaffen und so Toleranz und lebendiges Miteinander wachsen lassen.

Ein besonderer Anlass, um im Freien zusammenzukommen, bietet am Freitag, 21. August, das Open-Air-Kino in der Alfred-Embs-Anlage (hinter der Friedensstraße 5): Gezeigt wird in diesem Jahr der Film „WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt“, der die außergewöhnliche Reise eines jungen Paars nachzeichnet, das in Richtung Osten loszieht, um dreieinhalb Jahre später als Familie aus dem Westen wieder nach Hause zurückzukehren. „In einer Zeit, in der in Europa wieder Grenzkontrollen etabliert werden, bringen wir mit ‘WEIT‘ einen Film nach Hattersheim, der anhand der Reise der Protagonisten Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier zeigt, wie leicht sich Grenzen überwinden lassen, wenn man offen auf Menschen zugeht“, so Erste Stadträtin Heike Seibert zur Filmauswahl. Und mit Blick auf den Veranstaltungsort fügt sie hinzu, dass sich „im letzten Jahr gezeigt hat, wie wunderbar vielfältig das Open-Air-Publikum in der Siedlung war. Es war schön zu sehen, wie Grün und Kultur die Menschen verbinden. Ort und Film passen also ganz wunderbar zusammen und ich freue mich auf die Veranstaltung.“

Zur Einstimmung findet vorab als kleines Highlight ein Konzert des Duos „Hübner & Schönfelder“ statt, das bereits im Vorjahr bei der Veranstaltungsreihe „…über den Dächern“ das Hattersheimer Publikum begeistert hat. Das Duo kommt nicht zufällig zu diesem Anlass wieder ins Rhein-Main-Gebiet – vielmehr fügt sich hier zusammen, was zusammengehört: Ein Teil des Duos, Falk Schönfelder, hat die Musik für den Film „WEIT“ komponiert. Das Konzert von Falk Schönfelder (Klavier) und Matthias Hübner (Cello) startet um 20 Uhr.

Filmbeginn ist bei Einbruch der Dunkelheit um ca. 21:15 Uhr. Bei Gewitter oder starkem Regen entfällt der Film und das Konzert wird in den Südringtreff, Südring 16, verlegt.

Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, aber eine Anmeldung im Stadtteilbüro ist telefonisch unter 06190 935818 oder per E-Mail:
[email protected] erforderlich. Die Kooperationsveranstaltung von Stadtteilbüro, Hattersheimer Wohnungsbaugesellschaft, KulturForum Hattersheim e. V. und der Stadt Hattersheim am Main, ist Teil des kinoSommer hessen 2026 – ein Projekt vom Film- und Kinobüro Hessen.

ℹ Zum Film:
Im Frühling 2013 packen Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier ihre Rucksäcke, um sich auf einen langen Weg um die Welt zu machen: Von ihrer Heimatstadt Freiburg soll es so weit in den Osten gehen, bis sie irgendwann aus dem Westen wieder nach Hause zurückkehren. Und das alles über Land und Wasser. Per Anhalter reisen sie los, über den Balkan bis nach Moskau. Weiter durch das touristisch kaum erschlossene Zentralasien, den Kaukasus, bis in den Iran. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei immer der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, denen sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv begegnen dürfen. Jedes Auto bringt eine neue Geschichte, eine neue Begegnung, die man so nie hätte planen können. Auf Pakistan folgen Indien, Nepal, das Karakorum-Gebirge, China und die Mongolei. Die Nächte verbringen sie meist in ihrem kleinen Zelt. Im sibirischen Irkutsk dann die große Überraschung: Schwanger. Die Passage auf einem Frachtschiff wird gebucht und das Geburtsland des Kindes gewählt: Mexiko. Nach der Geburt ihres Sohnes Bruno im Frühjahr 2015 verlangsamen sie ihren Reiserhythmus. Ein Jahr lang erkunden sie als Familie Mittelamerika. Als sie schließlich nach mehr als drei Jahren mit Kind im Hafen von Barcelona ankommen, beschließen sie, die letzten 1.200 Kilometer zu Fuß zurück zu legen. Dreieinhalb Monate laufen sie durch Spanien, Frankreich, die Schweiz und schließlich durch Deutschland um sich der alten Heimat ganz langsam, Schritt für Schritt, zu nähern.

27/07/2026

Adresse

Pregel Str 5
Hattersheim
65795

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