04/03/2020
Hartmut Krämer, Forum-BisS nimmt Stellung zu Leserbrief von Herrn Schulz
„ Korrekte Rechtschreibung – das einzige, was auf dem Zettel stimmt“ der in der HP-Ausgabe vom 12.02.2020 erschienen ist.
Der Leserbrief von Herrn Schulz, Fraktionsvorsitzender der BfH, den er auch in Facebook plaziert hat, unterstellt, gespickt mit einer Reihe polemischer Bemerkungen, sämtliche Zahlen und Fakten die der PSH aufzeigt, seien aus dem Zusammenhang gerissen und die Behauptungen unwahr.
Dem ist ausdrücklich zu widersprechen.
Im Gegenteil, Herr Schulz hat offensichtlich weder die Qualifikation, Bilanzen zu lesen, noch ist er in der Lage, Zusammenhänge und Folgerungen zu erkennen.
Von Herrn Simonis wird nichts behauptet, sondern er analysiert und bewertet Bilanzen und Haushaltspläne veröffentlichter Zahlen des städtischen Haushalts und denen der HVB.
Laut Bilanz beträgt die Verschuldung der HVB in 2018 rund 14,6 Mio.€
Rechnet man die zu den 25,5 Mio.€ Schulden der Stadt hinzu, landet man schon bei fast 40 Mio.€ wie im PSH-Brief aufgezeigt und die sind in der Zwischenzeit weiter erhöht worden.
Wenn er nun behauptet, die Zahlen wie z. B. die 70 Mio.€ oder die 50 Mio.€ seien falsch, dann sagt er mit anderen Worten, die Zahlen der Stadt und die der HVB sind falsch.
Laut Herrn Schulz wären damit falsche Zahlen in Umlauf gebracht worden.
Allerdings, die aus diesen Unterlagen ermittelten Zahlenwerte liegen detailliert und in einer Tabelle dargestellt, mit Quellennachweis bereits seit dem 05.12.2019 nicht nur Herrn Schulz, sondern auch allen Damen und Herren der Stadtvertretung und der Verwaltung vor.
Herr Simonis hat eine zeitaufwendige Analyse gemacht, um die Zahlen und Planungen der Stadt und der HVB transparent darzustellen und wird dann in übler Form diffamiert.
Ein entlarvender Vorgang, der allerdings tief blicken lässt und durchaus Rückschlüsse auf das gesamte Aktionsgebaren in der Stadtvertretung erlaubt.
Vordergründig aber liegt der Verdacht nahe, Herr Schulz kann die entsprechenden Unterlagen der Stadt und der HVB eigentlich gar nicht gelesen, bzw. sicher nicht verstanden haben.
Soweit mir bekannt, wurde ihm ein Gespräch zwecks Klärung des gesamten Sachverhalts und erst recht bezüglich bilanztechnischer Auswertungen angeboten.
Er hat das Angebot nicht angenommen, warum wohl?
Alles, was von Herr Simonis ausgewertet und dokumentiert wurde, ist belegbar.
Die Aussage von Herrn Schulz zum sogenannten Erlebnisbad ist genauso ist falsch wie seine Darstellung zum Thema Aussichtsturm auf der Ostmole.
Der Turm sei eine Idee, so schreibt er, die nicht einmal ernsthaft diskutiert wurde.
Dazu lese man den Artikel in der HP vom 26.7.2019 nach, in dem der 30 Meter hohe
Turm in einer Konzeptskizze der HVB als Highlight angepriesen worden ist, die schon an das Land übermittelt wurde.
Da nimmt es Herr Schulz erneut mit der Wahrheit wohl nicht so genau?
Hartmut Krämer, Heiligenhafen