Wählergemeinschaft Samtgemeinde Nienstädt

Wählergemeinschaft Samtgemeinde Nienstädt Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Wählergemeinschaft Samtgemeinde Nienstädt, Politische Organisation, Dorfstraße 35, Helpsen.

Wir, die Wählergemeinschaft der Samtgemeinde Nienstädt (WGSN), möchten die politischen Themen in der Samtgemeinde aktiver an die Bevölkerung herantragen und diese zum "mitmachen" gewinnen.

Aus dem Gemeinderat Seggebruch: Bauen, Ortsbildund weitere EntwicklungGestern Abend kam der Gemeinderat Seggebruch zu se...
27/08/2026

Aus dem Gemeinderat Seggebruch: Bauen, Ortsbild
und weitere Entwicklung

Gestern Abend kam der Gemeinderat Seggebruch zu seiner Sitzung im Bauernhaus zusammen.

Auf der öffentlichen Tagesordnung standen neben der Einwohnerfragestunde insbesondere zwei Themen rund um die weitere Entwicklung unserer Gemeinde.

Alte Bausubstanz erhalten und Fördermöglichkeiten erleichtern.

Beraten wurde eine neue Richtlinie zum Umgang mit sogenannter „sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz“.

Hinter dem etwas sperrigen Begriff steckt ein ganz praktisches Thema:

Auch Gebäude, die nicht unter Denkmalschutz stehen, können für das Ortsbild besonders wichtig sein. Eine entsprechende Bestätigung kann Eigentümerinnen und Eigentümern außerdem den Zugang zu bestimmten Fördermöglichkeiten bei Sanierungen erleichtern.

Ziel ist deshalb ein einheitliches, transparentes und nachvollziehbares Verfahren innerhalb der Samtgemeinde. Wir haben einstimmig beschlossen, dass die Bearbeitung zentral durch die Samtgemeinde Nienstädt erfolgen soll.

Für uns ein sinnvoller Ansatz:

Ortsbild erhalten, Eigentümer unterstützen und Verfahren möglichst unkompliziert gestalten.

Wohnbau-Turbo an der Echtorfer Straße

Ein weiterer Schwerpunkt war die mögliche Schaffung von zusätzlichem Wohnraum an der Echtorfer Straße.

Ein privater Antragsteller möchte dort zwei unmittelbar an die Straße angrenzende Flächen für Wohnbebauung nutzen. Nach den bisherigen planungsrechtlichen Vorschriften liegen diese Flächen im Außenbereich. Der sogenannte Wohnbau-Turbo nach § 246e BauGB eröffnet jedoch unter bestimmten Voraussetzungen neue Möglichkeiten.

Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine großflächige Ausdehnung der Bebauung.

Vielmehr soll geprüft werden, ob eine maßvolle Ergänzung der bestehenden Ortslage möglich ist. Eine mögliche Bebauung soll sich hinsichtlich Größe, Bauweise und Nutzung an der vorhandenen Umgebung orientieren. Dies war für alle Ratsmitglieder gegeben, so dass dem Antrag einstimmig entsprochen wurde.

Für uns bleibt dabei wichtig:

• zusätzlichen Wohnraum ermöglichen
• bestehende Ortsstrukturen berücksichtigen
• Entscheidungen sorgfältig und rechtssicher treffen
• Entwicklung ermöglichen, ohne den Außenbereich unbegrenzt zu öffnen

Die endgültige bauplanungs- und bauordnungsrechtliche Prüfung liegt dabei weiterhin bei den zuständigen Behörden.

Auch im nichtöffentlichen Teil wurde weitergearbeitet

Darüber hinaus beschäftigte sich der Rat im nichtöffentlichen Teil unter anderem mit Auftragsangelegenheiten und Fragen der weiteren Gemeindeentwicklung.

Zu den vertraulichen Beratungsinhalten dürfen wir selbstverständlich nicht im Detail berichten.

Die Tagesordnung weist hier unter anderem den Gehweg „In den Zäunen“ sowie die weitere Prüfung einer gemeindeeigenen Fläche für Wohnbebauung aus.

Beim laufenden Bau des Gehweges „In den Zäunen“ sind während der Ausführung unvorhersehbare Probleme aufgetreten, die zu einer erheblichen Kostensteigerung führen.

Wichtig ist uns dabei:

Diese Ursachen waren im Vorfeld nicht absehbar.

Im Zuge der Planung wurden Probebohrungen vorgenommen. Die zusätzlich erforderlichen Maßnahmen, die sich nun während der Bauausführung gezeigt haben, waren daraus jedoch nicht erkennbar.

Für uns gilt auch kurz vor der Kommunalwahl:

Kommunalpolitik besteht nicht nur aus großen Überschriften.

Sie bedeutet, sich mit konkreten Fragen vor Ort auseinanderzusetzen, Chancen zu nutzen und Entscheidungen so vorzubereiten, dass sie auch langfristig sinnvoll sind.

Zuhören. Erklären. Pragmatisch entscheiden.

Tempo 30 an Schulbushaltestellen: Wir bleiben dran.Seit 2023 setzen wir uns dafür ein, die Schulwege unserer Kinder sich...
26/08/2026

Tempo 30 an Schulbushaltestellen: Wir bleiben dran.

Seit 2023 setzen wir uns dafür ein, die Schulwege unserer Kinder sicherer zu machen.

Ein konkretes Ziel:

Tempo 30 an den Schulbushaltestellen in Südhorsten.

Unser damaliger Antrag wurde im Gemeinderat Helpsen einstimmig unterstützt.

Trotzdem konnten wir den Landkreis bisher nicht überzeugen. Auch nach Änderungen der Straßenverkehrs-Ordnung haben wir das Thema deshalb erneut aufgegriffen.

2026 haben wir wieder nachgehakt.

Gemeindedirektor Stefan Kolb brachte das Anliegen erneut beim Straßenverkehrsamt ein. Betrachtet wurden die Bushaltestellen Südhorsten Mitte, Triftenkamp und Kriegerdenkmal.

Das Ergebnis der Verkehrsbesprechung vom 19.05.2026:

Erneut keine Empfehlung für Tempo 30.

Unter anderem wurde darauf verwiesen, dass bei einer Zählung an den Bushaltestellen jeweils „nur“ 7 bis 10 Schülerinnen und Schüler den Bus genutzt haben.

Außerdem sei die registrierte Unfalllage unauffällig.

Und genau hier bleiben bei uns Fragen.

Seit wann hängt die Bedeutung eines sicheren Schulweges von der Anzahl der Kinder ab?

Für uns gilt:

• Sieben Kinder sind nicht weniger schützenswert als siebzig.
• Eine unauffällige Unfallstatistik ist kein Grund, erst auf einen Unfall zu warten.
• Gerade an Schulbushaltestellen muss besondere Vorsicht selbstverständlich sein.

Die Polizei weist darauf hin, dass an Bushaltestellen mit wartenden und zu Fuß gehenden Menschen gerechnet werden müsse und die Geschwindigkeit entsprechend anzupassen sei.

Unsere Erfahrung vor Ort ist allerdings:

Darauf allein möchten wir uns bei Schulkindern nicht verlassen.

Warum bleiben wir bei dem Thema so hartnäckig?

Weil genau das unser Verständnis von Kommunalpolitik ist.

Nicht einen Antrag stellen und nach der ersten Ablehnung aufgeben.

Sondern:

• ein Problem erkennen
• rechtliche Veränderungen verfolgen
• neue Möglichkeiten prüfen
• erneut argumentieren
• und dranbleiben

Zuhören. Erklären. Pragmatisch entscheiden.

Wir hätten uns bei diesem Thema ein anderes Ergebnis gewünscht.

Aber wir versprechen:

Die Schulwegsicherheit unserer Kinder bleibt für uns auf der Tagesordnung.

Gerade im Kommunalwahlkampf zeigen wir deshalb nicht nur, was wir künftig machen wollen.

Wir zeigen auch, wofür wir in den vergangenen Jahren bereits gearbeitet haben – und wo wir trotz Widerständen nicht aufgegeben haben.

Für uns ist klar: Wir bleiben am Ball.

Schulausschuss: Ferienbetreuung verbessert – Hitzeschutz für die Grundschule im BlickGestern tagte der Schulausschuss de...
25/08/2026

Schulausschuss: Ferienbetreuung verbessert – Hitzeschutz für die Grundschule im Blick

Gestern tagte der Schulausschuss der Samtgemeinde Nienstädt.

Auf der Tagesordnung standen unter anderem die aktuellen Schülerzahlen und die neue Satzung zur Ferienbetreuung. Laut Vorlage besuchen aktuell 363 Schülerinnen und Schüler die Grundschule Nienstädt. Für den offenen Ganztag liegen je nach Wochentag zwischen 120 und 178 Anmeldungen vor.

Ferienbetreuung: mehr Zeit für Familien

Die neue Ferienbetreuung soll grundsätzlich von 7:30 bis 15:30 Uhr angeboten werden und wie bisher 65 Euro pro Woche kosten. Vorgesehen sind unter anderem Oster- und Herbstferien sowie Teile der Sommer- und Weihnachtsferien.

Im ursprünglichen Satzungsentwurf war vorgesehen, dass die Anmeldung für das Folgejahr jeweils bis zum 31. Oktober erfolgen muss.

Der Schulausschuss hat sich gestern einstimmig dafür ausgesprochen, diese Frist auf den 15. November zu verschieben.

Warum?

• in manchen Betrieben erfolgt erst im November die betriebliche Urlaubsplanung.
• Eltern bekommen dadurch mehr Zeit für eine verlässliche Planung.
• Gleichzeitig bleibt für unser Betreuungspersonal ausreichend Zeit, den Personaleinsatz zu organisieren und die eigene Urlaubsplanung abzustimmen.

Für uns ist das ein guter Kompromiss zwischen den Bedürfnissen der Familien und einer verlässlichen Personalplanung.

„Hitzeresistente Grundschule Nienstädt“

Auf Antrag des Schulleiters wurde die Tagesordnung außerdem einstimmig um diesen Punkt ergänzt.

Das Thema ist aktueller denn je.

Unser Schulausschussvorsitzender Fabian Killer konnte dazu erläutern, dass aus kommunalen Infrastrukturfördermitteln rund 380.000 Euro zur Verfügung stehen.

Eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aller Fraktionen hat in ersten Gesprächen vorgeschlagen, diese Mittel nicht auf die Mitgliedsgemeinden zu verteilen, sondern bei der Samtgemeinde zu belassen und gezielt für eine umfassende Sanierung der Grundschule Nienstädt einzusetzen.

Dabei sollen auch Maßnahmen zum Hitzeschutz geprüft werden.

Zum Beispiel:

• bessere Verschattung
• bauliche Maßnahmen gegen starke Aufheizung
• gegebenenfalls technische Kühlung oder Klimatisierung

Der Schulleiter zeigte sich über diese Perspektive sehr erfreut.

Für uns ist klar:

Wenn wir die Grundschule umfassend sanieren, müssen wir sie auch auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten.

Auch Formalien müssen stimmen

Bei der Sitzungsvorbereitung war unserem Vorsitzenden zudem aufgefallen, dass die Niederschrift vom 25.11.2024 noch nicht formal genehmigt worden war.

TOP 2 wurde deshalb entsprechend ergänzt.

Das war wichtig, denn der Schulausschuss kam gestern vor der Kommunalwahl zum letzten Mal in dieser Zusammensetzung zusammen.

Auch das gehört für uns zu guter Ratsarbeit:

genau hinschauen, sauber vorbereiten und offene Punkte erledigen.

Unser Anspruch bleibt:

Zuhören. Erklären. Pragmatisch entscheiden.

Wärmewende vor Ort: informieren, verstehen, konkret handelnGestern fand auf der Farm am Eulenbruch  in Hespe eine Inform...
24/08/2026

Wärmewende vor Ort: informieren, verstehen, konkret handeln

Gestern fand auf der Farm am Eulenbruch in Hespe eine Informationsveranstaltung statt.

Im Mittelpunkt stand die Frage:

Wie kann die Wärmeversorgung der Zukunft in Hespe, Helpsen und Bergkrug aussehen?

Hannes-Friedrich Böse plant den Aufbau eines Nahwärmenetzes und möchte künftig selbst Wärme erzeugen und vor Ort bereitstellen.

Eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus Rat, Verwaltung, Stadtwerken und weiteren Akteuren hatte die Veranstaltung vorbereitet.

Für die WGSN waren Hinrich Gottschalk und Uwe Goth im Team.

Das Ergebnis war eine gut organisierte Informationsveranstaltung mit echtem Mehrwert:

• Fachvorträge rund um Wärmenetze
• Erfahrungen bestehender Wärmenetzbetreiber
• Best-Practice-Beispiele aus Deutschland und Dänemark
• Informationen zu Technik, Versorgungssicherheit und Kosten
• praktische Vorführungen
• viel Raum für Fragen und persönliche Gespräche

Auch wir als WGSN waren mit mehreren Mitgliedern vor Ort, um zuzuhören, uns zu informieren und mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen.

Ein herzliches Dankeschön an Hannes-Friedrich Böse, sein gesamtes Team und alle, die diesen Energietag vorbereitet und möglich gemacht haben.

Für uns ist dieses Thema nicht neu.

Bereits am 08.06.2023 hatten wir als WGSN-Fraktion beantragt, Fördermittel für die Erstellung einer Kommunalen Wärmeplanung einzuwerben.

Der Samtgemeinderat hat sich am 22.06.2023 mit unserem Antrag beschäftigt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Die inzwischen abgeschlossene Kommunale Wärmeplanung wurde zu 100 Prozent gefördert.

Damit konnten wir der Samtgemeinde Kosten in Höhe von ca. 80 T€ ersparen.

Und daraus entwickelt sich bereits der nächste konkrete Schritt:

Die von uns angestoßene Wärmeplanung mündet nun in ein ebenfalls gefördertes Quartierskonzept für den Ortsteil Meinefeld in der Gemeinde Nienstädt.

Genau das meinen wir mit unserem Anspruch:

Nicht nur über Zukunft reden. Zukunft konkret vorbereiten.

Unsere Anträge in den Räten entstehen nicht aus dem Bauch heraus.

Wir wollen:

• Themen früh erkennen
• uns fachlich damit auseinandersetzen
• Fördermöglichkeiten nutzen
• konkrete Vorschläge machen
• und Entscheidungen treffen, die auch morgen noch sinnvoll sind

Das ist für uns zukunftsgerichtete Kommunalpolitik.

Zuhören. Erklären. Pragmatisch entscheiden.

Dafür steht die WGSN.

Wofür steht eigentlich die WGSN? – Vereine stärken. Zuhören. Politik transparent machenEine Gemeinde besteht aus mehr al...
21/08/2026

Wofür steht eigentlich die WGSN? – Vereine stärken. Zuhören. Politik transparent machen

Eine Gemeinde besteht aus mehr als Pflichtaufgaben. Unsere Orte leben von den Menschen, die sich engagieren – im Sport- und Schützenverein, in der Feuerwehr, in Kultur und Brauchtum sowie in der Jugend- und Seniorenarbeit.

Deshalb wollen wir auch künftig dafür sorgen, dass unsere Gemeinden freiwillige Leistungen finanzieren können. Angesichts knapper kommunaler Finanzen wird das schwieriger.

Genau deshalb haben wir in Helpsen vorgeschlagen, 150.000 € in einen Stiftungsfonds einzubringen. Unser Ziel: langfristig Möglichkeiten schaffen, damit auch kommende Generationen Projekte und freiwillige Leistungen vor Ort unterstützen können.

Leider konnten wir uns mit dieser Initiative gegen SPD und Grüne nicht durchsetzen.

Zu guter Kommunalpolitik gehört für uns aber auch Bürgernähe. Unser Grundsatz lautet: „Politiker hören zu.“

Deshalb haben wir uns unter anderem eingesetzt für:

•hybride Ratssitzungen, damit Bürger:innen Sitzungen auch von zu Hause verfolgen können
•mehr Barrierefreiheit bei der politischen Teilhabe
•mindestens zwei Tage, an denen die Samtgemeindeverwaltung ohne vorherige Terminbuchung besucht werden kann

Nicht alles konnten wir durchsetzen – aber wir bleiben dran!

Transparenz beginnt für uns noch früher: Wir berichten regelmäßig aus den Gemeinderäten und dem Samtgemeinderat.

Wir sagen dir:
•worüber beraten wurde
•was entschieden wurde
•welche Position wir vertreten
•und warum

Nach unserem Kenntnisstand sind wir bislang die Einzigen in unserer Samtgemeinde, die so regelmäßig aus den Ratssitzungen berichten – nicht erst seit Beginn des Wahlkampfes, sondern weil wir finden: Du hast ein Recht darauf zu erfahren, was in deinen Räten passiert.

Damit endet unsere Serie „Wofür steht die WGSN?“

Was bleibt? Zuhören. Erklären. Abwägen. Pragmatisch entscheiden.

Nicht jede Entscheidung ist einfach. Nicht jeder Wunsch ist finanzierbar. Und nicht jede Frage lässt sich mit einem pauschalen Ja oder Nein beantworten.

Aber jede Entscheidung verdient eine ehrliche Abwägung und eine verständliche Begründung.

Dafür steht die WGSN.

Wofür steht eigentlich die WGSN? – Mehr Platz für Kinder statt mehr ParkplätzeBei der Neugestaltung des Schulhofes der G...
20/08/2026

Wofür steht eigentlich die WGSN? – Mehr Platz für Kinder statt mehr Parkplätze

Bei der Neugestaltung des Schulhofes der Grundschule Nienstädt hatten wir eine klare Haltung:

Mehr Fläche für die Kinder.

Wir wollten:

• einen größeren und attraktiveren Schulhof
• mehr Bewegungs- und Aufenthaltsfläche
• ein Grünes Klassenzimmer
• größere, schattenspendende Bäume
• weniger zusätzliche Versiegelung zugunsten von Parkplätzen

Das Thema war uns so wichtig, dass wir dafür gesorgt haben, dass sich der Rat zweimal damit befassen und darüber abstimmen musste.

Leider fanden unsere Vorschläge keine Mehrheit.

Die politischen Mitbewerber sorgten mit ihren Stimmen dafür, dass weniger Schulhoffläche gestaltet wird.

Das Grüne Klassenzimmer und die größeren schattenspendenden Bäume kommen wahrscheinlich nicht.

Stattdessen wurde mehr Fläche für Parkplätze vorgesehen.

Gerade in diesem Sommer wird klar, dass diese Entscheidung besonders ärgerlich ist.
Für die Schulausschusssitzung am 24.08.2026 liegt inzwischen der Tagesordnungswunsch des Schulleiters vor:

„Hitzeresistente Grundschule Nienstädt“

Die langanhaltende Sommerhitze und der Klimawandel stellen unsere Schule vor konkrete Herausforderungen.

Wir müssen darüber reden:

• Wie schaffen wir mehr Schatten?
• Wie reduzieren wir die Aufheizung von Gebäuden und Außenflächen?
• Wo brauchen wir mehr Bäume und Grün?
• Wie schaffen wir auch bei großer Hitze gute Bedingungen für unsere Kinder?

Vor diesem Hintergrund hätten wir bewusst anders priorisiert.
Wenn wir eine Grundschule für die kommenden Jahrzehnte gestalten, sollten wir zuerst an die Kinder denken – und nicht an zusätzliche Parkplätze.

Morgen im letzten Teil:
Warum Vereine und freiwillige Leistungen für uns unverzichtbar sind – und warum Transparenz und Bürgernähe für uns nicht erst im Wahlkampf beginnen.

Wofür steht eigentlich die WGSN? – Kinderbetreuung: Familien müssen gehört werdenGute Kinderbetreuung gehört für uns zur...
19/08/2026

Wofür steht eigentlich die WGSN? – Kinderbetreuung: Familien müssen gehört werden

Gute Kinderbetreuung gehört für uns zur Zukunft unserer Samtgemeinde.

Familien müssen sich darauf verlassen können, dass Betreuung funktioniert.

Das gilt für Krippe und Kindergarten genauso wie für unsere Grundschulkinder.

Dabei geht es nicht nur darum, Plätze bereitzustellen.

Es geht auch darum, wie Betreuung gestaltet wird.

Ein konkretes Beispiel ist der offene Ganztag an der Grundschule Nienstädt.

Bei dessen Ausgestaltung haben wir maßgeblich darauf gedrängt, die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern ernst zu nehmen.

Für uns war klar:

Wer Betreuung für Familien plant, muss Familien auch zuhören.

Wir haben dazu beigetragen, dass die konkrete Ausgestaltung des offenen Ganztags nicht gegen den deutlich geäußerten Elternwillen umgesetzt wurde.

Genau das verstehen wir unter unserem Motto:

„Politiker hören zu.“

Nicht erst kurz vor einer Wahl.

Sondern dann, wenn Entscheidungen getroffen werden, die den Alltag der Menschen unmittelbar betreffen.

Morgen in Teil 4:
Warum wir bei der Grundschule Nienstädt mehr Platz, mehr Grün und mehr Schatten für die Kinder wollten – und warum die damalige Entscheidung heute besonders ärgerlich ist.

Wofür steht eigentlich die WGSN? – Klima, Natur und Wirtschaft zusammendenkenKlimaschutz oder wirtschaftliche Entwicklun...
18/08/2026

Wofür steht eigentlich die WGSN? – Klima, Natur und Wirtschaft zusammendenken

Klimaschutz oder wirtschaftliche Entwicklung?
Für uns ist das die falsche Frage.

Klima- und Naturschutz sind wichtige Zukunftsaufgaben.

Gleichzeitig brauchen unsere Gemeinden eine leistungsfähige Wirtschaft.

Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, Einkommen und Steuereinnahmen. Und diese wirtschaftliche Grundlage schafft wiederum Spielräume für Investitionen in Klima- und Naturschutz.

Unser Ziel ist deshalb eine wirtschaftlich starke und gleichzeitig lebenswerte Samtgemeinde.

Ein konkretes Beispiel ist der EDEKA-Markt in Helpsen.

Wir haben uns dafür eingesetzt, den bestehenden Standort weiterzuentwickeln.

Dafür soll die rund 2.000 m² große und teilweise bereits versiegelte „Grüne Mitte“ einbezogen werden.

Wichtig dabei:

Auch ein städtebauliches Entwicklungskonzept hat die Erweiterung am bestehenden Standort unter Einbeziehung der Grünen Mitte ausdrücklich befürwortet.

Die Alternative wäre ein kompletter Neubau wenige hundert Meter entfernt gewesen.
Dafür hätten mehr als 10.000 m² bislang landwirtschaftlich genutzter Fläche neu in Anspruch genommen werden müssen.

Für uns zeigt das:

• Bestehendes sinnvoll weiterentwickeln
• zusätzlichen Flächenverbrauch vermeiden
• landwirtschaftliche Flächen schützen, wo es möglich ist
• wirtschaftliche Entwicklung trotzdem ermöglichen

Wir schauen auf den konkreten Fall und suchen die Lösung, die für unseren Ort insgesamt am sinnvollsten ist.

Morgen in Teil 3:
Warum gute Kinderbetreuung für uns bei Krippe und Kindergarten beginnt – und beim offenen Ganztag noch lange nicht aufhört.

Wofür steht eigentlich die WGSN?Diese Frage erreicht uns im Wahlkampf immer wieder.Und sie ist berechtigt.Denn wenn du b...
17/08/2026

Wofür steht eigentlich die WGSN?

Diese Frage erreicht uns im Wahlkampf immer wieder.

Und sie ist berechtigt.

Denn wenn du bei der Kommunalwahl deine Stimme abgibst, solltest du wissen, wofür wir stehen und wie wir Entscheidungen treffen.

Als sich die WGSN vor sechs Jahren gegründet hat, haben wir intensiv darüber gesprochen, welche Politik wir für unsere Samtgemeinde machen wollen.

Dabei ging und geht es um ganz konkrete Themen:

• verlässliche Daseinsvorsorge
• moderne Infrastruktur und Digitalisierung
• solide Gemeindefinanzen
• gute Kinderbetreuung
• gute Bedingungen für unsere Schulen
• Unterstützung von Vereinen und Ehrenamt
• Angebote für Jung und Alt
• Klima- und Naturschutz
• wirtschaftliche Entwicklung unserer Gemeinden

Für uns wurde dabei schnell klar:

Wir wollen keine Politik nach starren ideologischen Vorgaben.

Wir wollen zuhören.
Wir wollen erklären.
Wir wollen abwägen.
Und dann pragmatisch entscheiden.

Denn Kommunalpolitik ist selten nur Schwarz oder Weiß.

Am Ende zählt, welche Lösung für die Menschen vor Ort funktioniert.

Unser Anspruch:

Zuhören. Erklären. Pragmatisch entscheiden.

Morgen in Teil 2:

Warum Klima- und Naturschutz und wirtschaftliche Entwicklung für uns keine Gegensätze sind – und was der EDEKA-Standort in Helpsen damit zu tun hat.

Waldkindergarten: Die Eltern stehen wieder bei Null. Für uns ist das bitter – aber leider nicht überraschend.Die im Früh...
17/08/2026

Waldkindergarten: Die Eltern stehen wieder bei Null. Für uns ist das bitter – aber leider nicht überraschend.

Die im Frühjahr diskutierte Alternativlösung ist gescheitert: Kinder aus unserer Samtgemeinde können nicht einfach in Waldkindergärten der Nachbarkommunen untergebracht werden. Entweder fehlen dort Plätze oder die jeweiligen Satzungen lassen eine Aufnahme nicht zu.
Für die engagierten Eltern ist das besonders enttäuschend. Sie setzen sich seit Jahren für einen Waldkindergarten in unserer Samtgemeinde ein. Nun heißt es wieder: zurück auf Anfang.

Unsere Haltung als WGSN war von Anfang an klar:
• Wir unterstützen die Elterninitiative.
• Wir halten einen Waldkindergarten in der Samtgemeinde Nienstädt weiterhin für sinnvoll.
• Er wäre eine echte Ergänzung unserer Kinderbetreuung.
• Und er würde Familien eine Betreuungsform anbieten, die es bei uns bisher nicht gibt.

Auch bei den Beratungen im Samtgemeinderat haben wir deutlich gesagt: Die Unterbringung einzelner Kinder in Waldkindergärten anderer Kommunen konnte aus unserer Sicht allenfalls eine Übergangslösung sein.

Jetzt zeigt sich, warum.

Die Hoffnung auf freie Plätze außerhalb unserer Samtgemeinde hat sich zerschlagen. Die eigentliche Frage bleibt damit ungelöst.

Der Artikel der Schaumburger Nachrichten vom 08.08.2026 macht außerdem deutlich, dass die Diskussion bisher vor allem an der angespannten Haushaltslage und den hohen Investitionen in die Feuerwehr hängt. Gleichzeitig wird der Waldkindergarten selbst als mögliche Ergänzung der Betreuung und als Beitrag zur Entlastung bei künftigen Platzproblemen beschrieben.

Wir finden: Damit darf das Thema nicht erledigt sein.

Natürlich müssen wir verantwortungsvoll mit den Finanzmitteln der Samtgemeinde umgehen und ein Waldkindergarten muss langfristig finanziell darstellbar sein. Gewiss steht unsere Samtgemeinde mit dem Neubau von drei Feuerwehrgerätehäusern vor der größten Investition in ihrer Geschichte, aber verantwortungsvolle Finanzpolitik bedeutet für uns nicht, jede neue Idee sofort zu streichen.

Es bedeutet auch, zu fragen:
• Was brauchen Familien wirklich?
• Welche Angebote fehlen bei uns?
• Welche Investition schafft langfristig einen Mehrwert?
• Wie kann eine Umsetzung erfolgen?

Für uns gehört der Waldkindergarten weiter auf die politische Tagesordnung.

Und eines möchten wir den Eltern sagen:
Euer Engagement war nicht umsonst. Bleibt dran. Wir tun es auch.

Adresse

Dorfstraße 35
Helpsen
31691

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