22/07/2026
Vor 15 Jahren wurde auf Utøya versucht, Hoffnung zum Schweigen zu bringen.
77 Menschen wurden ermordet. Die meisten von ihnen waren junge Menschen, die sich für Demokratie, Solidarität und eine gerechtere Gesellschaft engagierten. Sie waren nicht dort, weil sie etwas Besonderes sein wollten. Sie waren dort, weil sie daran glaubten, dass Politik die Welt verändern kann.
Vor einem Jahr waren wir als Falken auf Utøya. Wir haben den Ort gesehen, an dem unvorstellbarer Schmerz entstanden ist. Wir haben den Geschichten der Überlebenden zugehört. Und wir haben erlebt, wie aus Trauer Verantwortung geworden ist.
Utøya ist kein Ort, den man einfach wieder verlässt. Man nimmt ihn mit.
Gerade heute erinnern wir uns daran, wie zerbrechlich Demokratie sein kann. Und daran, wie wichtig Jugendverbände sind: Orte, an denen junge Menschen lernen, ihre Stimme zu erheben, füreinander einzustehen und sich einzumischen.
Das Gedenken an den 22. Juli endet nicht mit einer Schweigeminute. Es beginnt dort, wo wir Hass widersprechen. Wo wir Menschenfeindlichkeit entgegentreten. Wo wir Solidarität leben.
Für die 77 Ermordeten. Für die Überlebenden. Für alle, die jeden Tag für eine demokratische und gerechte Gesellschaft kämpfen.
Hey hey, it’s time to get up and change the world.