16/08/2026
Was verbindet Hitze, Einsatzbereitschaft und Eigenschutz?
Mehr, als man zunächst vermuten würde.
Bei unserem Bereitschaftsabend am vergangenen Mittwoch haben wir genau hier angesetzt und uns einem Thema gewidmet, das gerade bei sommerlichen Temperaturen schnell an Bedeutung gewinnt: Hitzenotfälle.
Von der ersten Wahrnehmung bis hin zur gezielten Versorgung haben wir uns genau angesehen, worauf es ankommt:
👉 Welche verschiedenen Hitzenotfälle können auftreten?
👉 Welche Ursachen und Auslöser stecken dahinter?
👉 Woran erkenne ich, dass „es ist nur zu warm“ plötzlich zu einem medizinischen Notfall wird?
👉 Und wie reagiere ich als Sanitätskraft angemessen und wirkungsvoll?
Doch wer anderen helfen möchte, muss zuerst auf sich selbst achten.
Darum richteten wir unseren Fokus bewusst auf uns, die Einsatzkräfte.
Hitze, körperliche Anstrengung, lange Einsätze und fehlende Pausen können auch für uns zur Gefahr werden.
Was tun, wenn der Körper plötzlich signalisiert, dass er nicht mehr mitmacht?
Und wie verfahren wir, wenn der Einsatzpartner ausfällt?
Gerade im Sanitätsdienst ist Eigenschutz weit mehr als nur eine Regel, die irgendwo im Einsatzhandbuch vermerkt steht. Er bildet die unverzichtbare Basis dafür, anderen überhaupt helfen zu können. Wer seine eigenen Grenzen kennt, Warnzeichen aufmerksam wahrnimmt und stets auf sein Team achtet, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch die Patientinnen und Patienten, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind.