Bergwald Bayern

Bergwald Bayern Unsere Bergwälder sind ein einzigartiger Schatz der Natur. Sie bieten Erholung und Naturgenuss, sind Lebensraum für viele gefährdete Arten.

Für eine sichere und lebenswerte bayerische Bergwelt. ⛰🌲🌳 Herzstück der Bergwaldoffensive sind die „Projektgebiete der Bergwaldoffensive“ (BWO-Projekte), in denen gezielt Maßnahmen zur Stabilisierung der Bergwälder umgesetzt werden.

05/06/2026

Den Mistelzweig über der Haustür kennen viele 💚✨ Doch was über der Haustür romantisch wirkt, kann Bäume langfristig schwächen 🌲

Die Tannenmistel ist ein sogenannter Halbschmarotzer 👀 Das bedeutet: Sie betreibt zwar selbst Photosynthese, zapft ihrem Wirtsbaum aber Wasser und Nährstoffe an.

Verbreitet wird sie vor allem durch Vögel wie Misteldrossel, Seidenschwanz oder Mönchsgrasmücke 🐦 Sie fressen die klebrigen Beeren und sorgen dafür, dass die Samen auf anderen Bäumen landen.

Mit der Zeit kann ein starker Mistelbefall die Tanne deutlich schwächen 🌿 Die Krone wird lichter, das Wachstum nimmt ab und der Baum wird anfälliger für Trockenheit, Schädlinge und weitere Stressfaktoren.

Gerade in Zeiten des Klimawandels geraten geschwächte Bäume dadurch zusätzlich unter Druck 🌡️🌲 Wusstest du das über die Mistel?

📸AELF KE, Lisa Friedl

02/06/2026

Das Walderlebniszentrum Füssen-Ziegelwies?
Ja… kann man sich schon mal anschauen 🙄🌲

…okay, Spaß beiseite 😄
Eigentlich ist es ein ziemlich cooler Ort mitten in der Natur 🌿 Zwischen Wald, Bergen und L**h gibt es hier jede Menge zu entdecken: spannende Waldthemen, Erlebniswege, Ausblicke und Natur direkt zum Mitmachen 🌄👀

Also ja: Das WEZ ist definitiv einen Besuch wert 🌲✨ und Familien haben mit Garantie Spaß 😉
📸 AELF KE, Lisa Friedl

29/05/2026

Der Borkenkäfer ist schon unterwegs 🪲🌲
Und oft merkt man einen Befall erst, wenn es bereits zu spät ist 👀

Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Fichtenbestände besonders wichtig. Denn genau jetzt kann man einen Massenbefall oft noch verhindern 🌿
Besonders genau hinschauen solltet ihr:
🌲 bei Flächen mit Vorjahresbefall
🌪️ bei Sturm- oder Schneebruch
🪵 bei frisch eingeschlagenem Holz
… denn hier findet der Borkenkäfer ideales Brutmaterial.

Schon nach wenigen sonnigen Tagen zeigen sich erste Warnzeichen: Bohrmehl am Stammfuß, Harztropfen, kleine Einbohrlöcher oder abfallende Rinde.🚨
Wird befallenes Holz früh erkannt, heißt es schnell handeln: Holz abfahren oder entrinden 🪵🚛 So verhindert ihr, dass die nächste Käfergeneration ausfliegt 🌲

📸 AELF KE, Lisa Friedl

26/05/2026

Vor einiger Zeit haben wir euch die Planung für einen Seilkraneinsatz im Schutzwald bei Oberstdorf gezeigt 🌲⛰️

Jetzt ist es so weit: Der Seilkran ist im Einsatz 💪

Gerade in steilem Gelände ist diese Technik besonders wichtig. Statt mit schweren Maschinen direkt durch den Bestand zu fahren, wird das Holz über ein Tragseil aus dem Hang transportiert 🚡🌿

So können empfindliche Waldböden geschont und auch schwer zugängliche Bereiche sicher bewirtschaftet werden.

Warum der Aufwand? 🤔 Der Schutzwald erfüllt wichtige Aufgaben: Er schützt Siedlungen und Infrastruktur unter anderem vor Lawinen, Steinschlag und Erosion. Damit er stabil bleibt, muss er regelmäßig gepflegt und klimafit weiterentwickelt werden 🌱

Der Seilkran hilft dabei, notwendige Maßnahmen möglichst schonend umzusetzen – besonders dort, wo andere Technik an ihre Grenzen kommt 🌄

Spannend zu sehen, wie aus Planung Schritt für Schritt praktische Waldarbeit wird 🌳 📸 AELF KE, Lisa Friedl

22/05/2026

🌳 Kennst du die 3 Ahornarten? 🍁
Die meisten sagen einfach „Ahorn“… aber wusstest du, dass es in unseren Wäldern gleich drei heimische Arten gibt, die sich ziemlich deutlich unterscheiden? 👀

👉 Hier kommt dein schneller Aha-Guide:

1. Bergahorn
📏 Die Blätter sind größer und weicher gelappt, nicht so spitz.
🔍 Rinde anfangs glatt und grau, später rissig abblätternd
⛰️ Typisch für Bergwälder – liebt frische, feuchte Standorte und wird richtig groß!

2. Spitzahorn
🦔 Die Blätter haben spitze, fast „stachelige“ Zipfel.
🥛 Fun Fact: Wenn du den Stiel abreißt, kommt milchiger Saft raus!
🌳 Wächst oft als stattlicher Baum in Städten und Parks.
🌸 Auffallende Blüte im Frühjahr vor Blattaustrieb

3. Feldahorn
🟢Viel kleinere, rundlichere Blätter – fast „knubbelig“.
🌿 Bleibt eher klein und buschig.
☀️ Kommt super klar mit Trockenheit und Heckenstandorten.
🔍Bildet Korkleisten an den zweigen

👉 Mal schauen wie viele du das nächste Mal im Wald entdecken und bestimmen kannst 😉🙌🏼

📸 AELF KF, Valentina Ade

19/05/2026

Fast 50 Frauen und jede Menge Waldwissen 🌲🌿

Beim Frauenwaldbegang in Wertach drehte sich alles um praktische Einblicke in die Waldbewirtschaftung – gemeinsam mit der FBG Oberallgäu, der WBV Kempten und Försterinnen des AELF Kempten 🌄

An mehreren Stationen ging es um Waldpflege, Verkehrssicherung, Verjüngungsnutzung, Förderung und Durchforstung mit Fällvorführung 🌳🪚

💬 „Eine tolle Atmosphäre unter den Frauen – das bestärkt und sorgt dafür, dass man sich mehr zutraut im Wald“, erzählt eine Teilnehmerin. Eine andere sagt: „Es hat mich ein großes Stück weitergebracht.“ 🌱

Und genau das macht solche Tage so wertvoll:
gemeinsam lernen, Fragen stellen und Sicherheit für den Umgang mit dem eigenen Wald gewinnen 🌿

📸 AELF KE, Lisa Friedl

Lurch des Jahres 2026 – und ein echter Spezialist der Berge: der Alpensalamander 🖤 Er lebt in den Alpen und fühlt sich b...
14/05/2026

Lurch des Jahres 2026 – und ein echter Spezialist der Berge: der Alpensalamander 🖤

Er lebt in den Alpen und fühlt sich besonders in kühlen, feuchten Bergwäldern wohl. Daher ist er vor allem bei Regen und hoher Luftfeuchtigkeit unterwegs um auf Nahrungssuche nach Insekten, Würmern und Schnecken zu gehen🐌

Anders als viele andere Amphibien braucht er kein offenes Gewässer zur Fortpflanzung und genau das macht ihn so besonders 👀
👉 Die Weibchen bringen voll entwickelte Jungtiere zur Welt
👉 Die Entwicklung findet im Körper der Mutter statt und kann mehrere Jahre dauern

Sein tiefschwarzes Aussehen hilft ihm dabei, Wärme zu speichern – ein klarer Vorteil in seinem kühlen Lebensraum ❄️ Damit er sich wohlfühlt, braucht es naturnahe, strukturreiche Wälder mit ausreichend Feuchtigkeit und Rückzugsorten 🌿

Ein faszinierender Bewohner unserer Bergwälder – oft verborgen, aber perfekt angepasst 🌲✨

📸 AELF, Stahl, Mittermeier, Weber

12/05/2026

Wie entsteht der Wald von morgen? 🌱🌲

Ein wichtiger Baustein: Naturverjüngung – der Wald verjüngt sich aus eigener Kraft. Damit das gelingt, braucht es Wissen und Erfahrung.

Genau dafür bieten die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) regelmäßig Fortbildungen für Waldbesitzende an 📚

Praxisnah geht es darum, wie Naturverjüngung funktioniert und gezielt unterstützt werden kann.

👉 Durch Beratung und Förderung wird der Waldumbau aktiv vorangebracht hin zu stabilen, klimafitten Wäldern 🌿

📍 Interesse? Einfach beim zuständigen AELF nachfragen!

📸 AELF RO, Magdalena Bergmann

08/05/2026

Wie wird man Försterin oder Förster bei der Bayerischen Forstverwaltung? 🌲👀

Als Forstanwärter/-anwärterin bekommt man genau dafür einen Einblick: Nach dem Forststudium folgt eine einjährige praktische Ausbildung bei den Forstbetrieben und Ämtern. Hier wird das Gelernte im echten Berufsalltag angewendet 📚➡️🌿

Julia ist eine von zwei Anwärtern am AELF Kempten und erlebt gerade, wie vielseitig der Beruf wirklich ist 🌄

Von der Arbeit im Wald bis zur Planung und Beratung – kein Tag ist wie der andere. Was sie besonders begeistert? Nachhaltigkeit, die man direkt sehen kann, die enge Verbindung zur Natur und die Vielfalt der Aufgaben 🌱

Klar ist aber auch: Wer als Försterin oder Förster arbeiten möchte, sollte gerne eigenverantwortlich arbeiten und draußen unterwegs sein💪🌲

Ein Beruf für alle, die aktiv etwas für den Wald von morgen bewegen wollen 💚 📸AELF KE, Lisa Friedl

05/05/2026

Warum stecken junge Bäume manchmal in „Röhren“? 🌱👀

Auf dieser etwa fünfjährigen Fläche mit Eiche und Hainbuche sieht man es gut: Die Bäumchen sind schon ordentlich gewachsen 🌳Gerade bei starkem Unkrautwuchs kommen hier Wuchshüllen zum Einsatz.

Sie erfüllen gleich mehrere Aufgaben:
👉 Schutz vor Wildverbiss 🦌
👉 Weniger Konkurrenz durch umliegende Vegetation
👉 Gutes Mikroklima, das das Wachstum fördert – ähnlich wie ein Gewächshaus 🌿

Klingt nach einer einfachen Lösung – hat aber auch ihre Herausforderungen: Viele Wuchshüllen bestehen aus Kunststoff. Mit der Zeit können sie spröde werden und sich zu Mikroplastik zersetzen.

Deshalb gilt:
👉 Sobald die Bäume groß genug sind, müssen die Hüllen unbedingt wieder entfernt und ordnungsgemäß entsorgt werden 🚮

Gleichzeitig wird nach Alternativen gesucht 🔍
Es gibt bereits Wuchshüllen aus abbaubaren Materialien, die ohne Kunststoff auskommen und bei Aufforstungen gefördert werden können.

Wie so oft im Wald gilt auch hier: Jede Lösung hat Vor- und Nachteile, entscheidend ist der verantwortungsvolle Umgang 🌲💚

📸AELF KE, Lisa Friedl

Adresse

Kemptener Straße 39
Immenstadt
87509

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
13:00 - 16:00
Dienstag 08:00 - 12:00
13:00 - 16:00
Mittwoch 08:00 - 12:00
13:00 - 16:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
13:00 - 16:00
Freitag 08:00 - 13:00

Telefon

+49831526132015

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