03/06/2026
Für Mensch und Natur
Vier geförderte Bauprojekte stärken Naherholung, Klima und Biodiversität
Heute stellen wir Euch den neuen Abschnitt der Einbogenlohe vor.
Seit 40 Jahren renaturiert die Stadt unter dem Motto „Lohenprogramm“ ehemalige Altarme der Donau. Eine dieser über die letzten Jahrhunderte verlandeten Flussschleifen ist die Einbogenlohe in Spitalhof. Bereits Ende der 1990er Jahre wurde der erste Abschnitt der Lohe entlang der Schrobenhausener Straße ausgebaut. Es entstanden offene Wasserflächen (Grundwasser), die dem Lauf der Donauschleife folgen. Großzügig begrünt und in späteren Jahren um einen Steg sowie um ein „Grünes Klassenzimmer“ ergänzt, entstand u. a. für die städtischen Grundschulen und Umweltverbände ein Ort, an dem sie das Gewässerbiotop im Jahresverlauf erkunden können. Durch das Förderprogramm konnte nun ein weiterer Teilabschnitt der Einbogenlohe umgesetzt werden. Auch hier wurde das Grundwasser freigelegt und heimische Gehölze und Gewässerpflanzen wurden gepflanzt. Dieser Abschnitt der Einbogenlohe wird aber, im Gegensatz zum ersten, nicht für die Naherholung/Naturerfahrung zur Verfügung stehen, sondern vorrangig der Natur vorbehalten bleiben. Amphibien, Fische, Insekten und Kleinsäuger genauso wie die Gewässerflora sollen sich in den kommenden Jahren in geschütztem Rahmen ungestört entwickeln können.