Freiwillige Feuerwehr Iserlohn - LG Bremke

Freiwillige Feuerwehr Iserlohn - LG Bremke Löschgruppe 13 Bremke (Nußberg,Gerlingsen, Dördel, Kuhlo)
Löschgruppe 14 Iserlohner Heide (Hombruch, Iserlohner Heide)
der Feuerwehr Iserlohn Am 31.

Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Bremke von 1921 - 2016

Die Löschgruppe Bremke wurde am 2. Juni 1921 gegründet. Anlass war ein Brand der Scheune des Landwirtschaftsbetriebes des Bauern Schulte in der Bremke. Zum damaligen Zeitpunkt lag der Brandort auf dem Gebiet der Löschgruppe Iserlohner Heide. Weil die Löschgruppe aber mit ihrer Spritze, die von Hand oder von Pferden gezogen werden ko

nnte, zu lange benötigte, um zum Brandherd zu gelangen und effektiv Hilfe zu leisten, entstand die Idee, sich künftig selbst zu helfen und zu schützen. Die Bremke gehörte im Gründungsjahr zur Gemeinde Oestrich. Die Idee der Neugründung der Löschgruppe Bremke wurde umgesetzt und der vom Gemeinderat ernannte Brandmeister Wilhelm Schulte-Meermann konnte zur Gründungsversammlung 20 aktive Mitglieder begrüßen. Die jetzige Wache der Berufsfeuerwehr der Stadt Iserlohn an der Dortmunder Straße befindet sich auf historischem Boden. Hier stand das erste Gerätehaus der Löschgruppe Bremke, die Volkschule, später auch lange als „Alte Schule“ bekannt, deren Räumlichkeiten für den Dienstbetrieb zum Teil mit genutzt wurden. Zur Alarmierung der Wehr wurden Signalhörner beschafft, mit denen mit eingeübten Signalen zum Einsatz oder zu Übungen gerufen wurde. Um die Einsatzbereitschaft bei größeren Einsätzen auch tagsüber sicherzustellen, wurden die „Telefon-Nummern und Fabrikadressen“ der aktiven Wehrleute untereinander ausgetauscht. Das Transportproblem für die vorhandene Ausrüstung war 1922 noch nicht gelöst. Um Kosten zu sparen wurde eine alte Federachse als Unterbau besorgt und man baute darauf einen Transportkarren auf. Am 28.07.1923 gab es einen Führungswechsel: Brandmeister Schulte-Meermann fühlte sich seinem Posten nicht mehr gewachsen und stelle sein Amt zur Verfügung. In den damals noch weitgehend landwirtschaftlich geprägten Gemeinden war es üblich, den Bauern, der das größte Schwein stiftete, zum Brandmeister zu wählen. Nicht so bei der Löschgruppe Bremke. Die Wehrleute wollten einen „tüchtigen Brandmeister an der Spitze“ haben. Gewählt wurde der frühere Steigerführer Heinrich Pelzing; die nötigen Fachkenntnisse erwuchsen ihm aus den gesammelten Einsatzerfahrungen und aus seiner beruflichen Praxis. Am 29.06.1929 kam die Bremke aufgrund der kommunalen Neuordnung mit ihren Ortsteilen Dördel und Nußberg zu Iserlohn. 1956 kam der Ortsteil Gerlingsen, vorher zur Gemeinde Oestrich gehörend, zu Iserlohn. Nach 1933 wurde das gesamte Feuerlöschwesen neu organisiert. Die Feuerwehr sollte zu einer straff organisierten, vom Führerprinzip geleiteten, reichseinheitlich gestalteten, von geschulten Kräften geführten Polizeitruppe unter staatlicher Aufsicht werden. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Feuerwehr darum eine Abteilung der Polizei und aus der Freiwilligen Feuerwehr wurde die Feuerlöschpolizei. Die Feuerwehrmänner wurden als Hilfspolizisten vereidigt.“ Dazu gehörte auch, dass die Feuerwehrfahrzeuge im Tannengrün der Polizei lackiert wurden. In der schweren Zeit des zweiten Weltkrieges von 1939 – 1945 wurde die Löschgruppe Bremke zu Einsätzen nach Bombenangriffen auf Hagen, Dortmund und Wuppertal beordert. Um die damals angeordneten Aufgaben wahrnehmen zu können, wurde die Löschgruppe mit einem LF 15 (in Tarnfarbe) und einem Meldekrad ausgerüstet. Nach dem Krieg wurde die Löschgruppe Bremke von OBM Gustav Schäfer geführt, der auch als Tambourmajor die Leitung des Spielmannszuges übernommen hatte. Im Dezember 1959 legte Gustav Schäfer sein Amt nieder. Es wurde beschlossen, dass ein Brandmeister von der Stadt die Bremke führt, bis der Kamerad Günter Kleine seine Brandmeisterprüfung abgelegt hat. Ab 1961 wurde die Löschgruppe von Horst Bobolz geführt. Ihm folgte ab dem 11. April 1986 Hartmut Frerich, der später das Amt des stellvertretenden Brandschutzabschnittsleiters und danach des Löschzugführers des Löschzuges 2 übernahm, dem die LG Bremke angehört. Nach relativ kurzer Zeit in der erst Uwe Richter und dann Raimund Weber als Löschgruppenführer fungierten,übernahm Dirk Häusler im Jahr 2002die Löschgruppe und führte Sie bis zum November 2014,bevor er aus beruflichen Gründen die Leitung abgegeben hat. Im Anschluss wurde Marc Pelzing zunächst kommissarisch und ab Mai 2015 die Löschgruppenführung übertragen.
1962 erhielt die LG Bremke ein neues Löschfahrzeug LF 8, das alte, nicht mehr einsatzfähige LF 15 konnte verschrottet werden. Nach nur 19 Jahren Einsatzzeit musste das erste LF 8 der Bremke ausgemustert werden, es folgte ein neues LF 8. Das alte Gerätehaus der LG Bremke in der alten Volksschule wurde im Rahmen einer Übung abgebrannt. Während des Neubaus der Feuerwache an der Dortmunder Straße war die LG Bremke vorübergehend in einem Betriebsgebäude der Firma Medice am Kuhlo untergebracht. Im Jahr 1974 zog die LG Bremke zusammen mit der inzwischen geschaffenen Berufsfeuerwehr in die neue Wache ein. Oktober 1985 wurden den Löschgruppen Iserlohnerheide und Bremke ein neues gemeinsames Gerätehaus an der Nickelstraße / Immermannstraße übergeben. Die LG Bremke war damit die erste Löschgruppe in Iserlohn, deren Gerätehaus nicht im Löschbezirk liegt. Ende 2002 erhielt die LG Bremke ein modernes den heutigen Erfordernissen entsprechendes neues Löschfahrzeug LF 8/6 und 2008 ein HLF 8/6. Die heutige Löschgruppe Bremke besteht zurzeit aus 25 Aktiven, davon 5 Frauen. Heute bildet die Löschgruppe Bremke mit der Löschgruppe Heide eine starke Gemeinschaft bei Übungen und Einsätzen. Die Fakten – Die Geschichte der LG Bremke

Gründung:
02. Juni 1921 als Freiwillige Bürger Feuerwehr Bremke

Standorte:

1921 Gerätehaus in und an der alten Volksschule Gerlingser Weg
1970 - 1974 provisorisch in einem Betriebsgebäude der Firma Medice
1974 - 1985 provisorisch in den Räumen der Feuerwache
31. Oktober 1985 neues gemeinsames Gerätehaus Immermannstr. 78

Ausrüstung:

1941 eine von Hand gezogene Handdruckspritze
1943 Löschgruppenfahrzeug LF 15 (Wehrmacht) und Meldekrad
1962 Löschgruppenfahrzeug LF 8 (ohne Wassertank)
1981 Löschgruppenfahrzeug LF 8 (ohne Wassertank)
Löschgruppenfahrzeug LF 8/6, Bj. 2002 (mit 600 Liter Wassertank)
heute Löschgruppenfahrzeug HLF 8/6, Bj. 2002 (mit 600 Liter Wassertank)

Personal:
25 Aktive (davon 5 Frauen)
6 Mitglieder der Ehrenabteilung


Marc Pelzing
Quelle: Festschrift 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Iserlohn Löschgruppe Bremke und ergänzt.

18/06/2026

Angesichts der kommenden starken Hitzewelle bei in Teilen immer noch unausgeglichenen Defiziten der Bodenfeuchte weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) auf die ab 18. Juni regional stark steigenden Vegetationsbrandgefahren hin:
- Der Waldbrandgefahrenindex (WGI) wird in weiten Bereichen im Süden und Osten die Stufe 4 (von 5) erreichen!
- Der Graslandfeuerindex (GFI) wird das Wochenende quer durch Deutschland die Stufe 3 und v.a. von der Mitte in den Südwesten die Stufe 4 erreichen!

Dr. Ulrich Cimolino, Leiter des Arbeitskreises Waldbrandbekämpfung des DFV, informiert: Der Wetterverlauf der nächsten Wochen ist aktuell in den verschiedenen Vorhersagemodellen noch von sehr wechselhaften Einflüssen geprägt. Lokal sind hier bei sommerlichen Temperaturen auch stärkere Gewitterereignissen mit Niederschlägen möglich. Punktuell können sogar die 30-30-30 Warnschwelle (mehr als 30 Grad Lufttemperatur, weniger als 30 Prozent relative Luftfeuchte und mehr als 30 km/h Wind) und damit lokal sehr schnell auch weitere Erhöhungen des WGI bzw. GFI erreicht werden.
Die Erntezeit für die ersten Getreidesorten steht bevor. Die trockenen Halme bzw. organischen Stäube bei der Ernte sind nicht nur relativ leicht entzündlich, Feuer auf diesen Feldern breiten sich mit dem Wind auch noch sehr schnell aus.

Diese sommerlichen bis tropischen Temperaturen belasten Personal und Fahrzeuge weit mehr als üblich.
Bei Einsätzen ist daher besonderen Wert auf die Auswahl der richtigen (leichten) PSA und Geräte (zum Beispiel D- statt C-Schläuche) sowie ausreichend Reserven und Versorgung zu legen. Insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung und möglicherweise hohen Staubbelastung müssen die Motortemperaturen öfter als sonst kontrolliert werden.

Der DFV ruft zu Folgendem auf:
- Vorsicht mit offenem Feuer (zum Beispiel Grillen) vor allem bei dem regional teilweise in Böen starken Wind (6 Beaufort).
- Keine Zi******en oder ähnliches glimmend in die Gegend werfen!
- Beachtung der grundsätzlichen Verbote von Feuer und Rauchen im Wald!
- Richtiger Umgang mit Maschinen und Fahrzeugen, das heißt, zum Beispiel nicht mit heißen Abgasanlagen auf trockenem hohem Bewuchs parken), Beachtung der hohen Lufttemperaturen und möglicherweise auch hohen Staubbelastung auf die Überhitzung von Motoren und Maschinen.

Die Lage kann sich regional durch eine Abkühlung mit einsetzenden Niederschlägen tageweise entspannen. Solange die Temperaturen aber nicht stärker zurückgehen und ergiebige längere Niederschläge fallen, nehmen die Vegetationsbrandrisiken mit jedem weiteren heißen Tag zu.

Das Risiko von Feuern in tieferen Bodenschichten (trockene Moore, Humusschichten mit hohen organischen Bestandteilen) ist aufgrund der geringen Bodenfeuchte in einigen Bereichen höher als üblich. Einsätze im Bergwald der letzten Wochen haben das eindrucksvoll belegt.

Der DFV gibt für seine Mitglieder auch zu diesem Thema Fachempfehlungen heraus, zum Beispiel für den Einsatz bei Vegetationsbränden. Zudem hat die Bund-Länder-offene AG Nationaler Waldbrandschutz mit Beteiligung des DFV durch die Unterarbeitsgruppe Ausbildung eine Empfehlung zu den Ausbildungsinhalten der Vegetationsbrandbekämpfung veröffentlicht. Diese und weitere Dokumente stehen stets aktuell unter https://www.feuerwehrverband.de/fachliches/ak/ak-waldbrand/ zur Verfügung.

08/04/2026
31/12/2025

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ImmermannStr. 78
Iserlohn
58636

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09:00 - 17:00

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