25/03/2026
Haushalt 2026 – Unsere Stellungnahme
Als Wählergemeinschaft Drebber haben wir in der gestrigen Ratssitzung unsere Position zum Haushalt 2026 dargelegt. Hier die wichtigsten Punkte:
Zunächst möchten wir die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Kämmerei und der Verwaltung bei der fraktionsübergreifenden Haushaltsbesprechung hervorheben. Das ist keine Selbstverständlichkeit und verdient Anerkennung.
Investitionen in unsere Gemeinde
In Drebber wird investiert – von der Beleuchtung bis hin zu weiteren kommunalen Maßnahmen. Gleichzeitig investiert die Samtgemeinde kräftig in unserer Gemeinde: KITA Trebere, Feuerwehrhaus Cornau und die geplante Investition in die Schule Drebber. Diese Maßnahmen der Samtgemeinde stehen in direktem Zusammenhang mit den Fremdkapitalaufnahmen, die wir als Gemeinde Drebber in den Jahren 2027 und 2028 mittragen müssen – insbesondere für die Grundschule Barnstorf. Das bedeutet finanzielle Belastungen für unseren Haushalt, aber wir profitieren als Gemeinde eben auch ganz konkret davon: Neue Kita-Plätze, ein modernes Feuerwehrhaus und bessere Schulinfrastruktur kommen direkt unseren Bürgerinnen und Bürgern zugute.
Infrastruktur erhalten – mit regelmäßigen Investitionen
Die Unterhaltung unserer kommunalen Liegenschaften ist unverzichtbar. Wir müssen regelmäßig in unsere Infrastruktur investieren, um sie in einem guten Zustand zu halten. Erfreulich ist: Die Straßen der Gemeinde Drebber befinden sich derzeit in einem guten Erhaltungszustand. Das ist aber kein Selbstläufer. Wer bei der Instandhaltung spart, steht über die Jahre vor einem enormen Investitionsstau – und das wird am Ende deutlich teurer, als kontinuierlich zu pflegen und zu erhalten.
Straßenbau – besonnen und priorisiert
Investitionen in den Straßenbau sind notwendig, müssen aber besonnen geplant werden. Wir müssen die Projekte genau priorisieren und sorgfältig auswählen. Aus diesem Grund haben wir die Feldstraße aus dem diesjährigen Haushalt herausgenommen – die Maßnahme wäre in diesem Jahr schlicht nicht leistbar gewesen.
Samtgemeindeumlage
Trotz der Steigerung der Umlage haben wir die Samtgemeinde ausdrücklich in Schutz genommen. Die steigenden Kosten müssen gemeinsam getragen werden – anders sind die Aufgaben schlicht nicht mehr zu stemmen.
Gewerbegebiete voranbringen
Erfreulich ist die kontinuierliche Steigerung bei der Einkommensteuer – ein positives Signal für unsere Gemeinde. Allerdings liegt die Gewerbesteuer in Drebber nach wie vor unterhalb der Einkommensteuer, was für viele andere Gemeinden eher untypisch ist. Das zeigt: Wir müssen dringend in die gewerbliche Entwicklung investieren und vermarktungsreife Gewerbegebiete herstellen. Mehr Gewerbe bedeutet mehr Steuereinnahmen, mehr Arbeitsplätze und eine breitere finanzielle Basis für unsere Gemeinde.
Unser Fazit
Der Haushalt 2026 ist ein Balanceakt zwischen notwendigen Investitionen und finanzieller Verantwortung. Wir stehen für eine besonnene Haushaltspolitik, die unsere Gemeinde voranbringt, ohne sie zu überfordern. Drebber braucht Investitionen in Infrastruktur, Bildung und wirtschaftliche Entwicklung – aber mit Augenmaß und klarer Prioritätensetzung. Dafür setzen wir uns ein.