07/08/2026
Gemeinsame Einsatzübung mehrerer Freiwilligen Feuerwehren und des DRK Kreisverband Jena Eisenberg Stadtroda e.V.
Am Abend des 05. August wurden die Freiwilligen Feuerwehren Göschwitz, Leutra und Freiwillige Feuerwehr Jena-Lobeda sowie ein Rettungswagen gegen 17:57 Uhr zu einem gemeldeten Gebäudebrand nach Maua alarmiert. Bereits bei Ankunft war eine schwarze Rauchsäule erkennbar. Dem Einsatzleiter wurden fünf Personen als vermisst gemeldet. Kurz darauf konnten drei dieser Personen ausfindig gemacht werden. Diese hatten den Feueralarm nicht ernst genommen und waren vorerst im Bürotrakt verblieben. Erst durch das Eintreffen der Feuerwehr wurde diesen Personen der Ernst der Lage bewusst. Durch die Lageerkundung wurde ein brennender LKW in der Halle einer KFZ-Werkstatt festgestellt. Des weiteren waren Schreie aus dem Lagerbereich der Firma zu hören. Umgehend wurde ein Löschangriff durch die ersteintreffenden Kräfte aus Göschwitz aufgebaut und mit der Personensuche im Brandraum begonnen. Hier wurde noch ein Mitarbeiter vermutet. Nach kurzer Zeit konnte dieser in einer Wartungsgrube unter dem brennenden LKW gefunden und gerettet werden. Nach der Übergabe an den Rettungsdienst wurde die Brandbekämpfung im Werkstattbereich eingeleitet. Zeitgleich begannen die eintreffenden Kräfte der Wehren aus Lobeda und Leutra mit der Personenrettung aus dem Lagerbereich. Hier kam erschwerend hinzu, dass ein CO - Gasmessgerät auf CO (Kohlenstoffmonoxid) anschlug und Alarm auslöste. Diese Information veranlasste den Rettungsdienst zu einer Alarmstufenerhöhung auf MANV 1 (5-10 Verletzte), da inzwischen auch die Büromitarbeiterinnen erste Symptome einer CO-Intoxikation aufwiesen. Die Im Lager aufgefundene Person wies eine offene Unterschenkelfraktur nach einem Treppensturz auf. Diese hatte sie sich beim Versuch zugezogen, das Gebäude zu verlassen. Auf Grund der vorherrschenden Hitze erlitt ein Kamerad, welcher bei der Brandbekämpfung eingesetzt war, Kreislaufprobleme und brach im Brandraum zusammen. Der für diesen Fall aufgestellte Atemschutzsicherheitstrupp reagierte umgehend auf die Notfallsituation und konnte den Kameraden binnen weniger Minuten retten und an den Rettungsdienst übergeben. Frei werdende Kräfte der Feuerwehr unterstützten den Rettungsdienst beim Transport und der Betreuung der Patienten bis zu deren Abtransport. Etwa eine Stunde nach der Alarmierung hieß es dann „Übungsende“. Ziel dieser Einsatzübung war die Zusammenarbeit der Wehren untereinander sowie mit dem Rettungsdienst zu üben. Alle „Verletzten“ gehörten zum Übungsszenario. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten der alarmierten Wehren, den ehrenamtlichen Kräften des Sanitätszuges, welche den Rettungsdienst in der Übung übernommen haben, sowie allen Helfern im Hintergrund für die gelungene Durchführung der Übung bei diesen hochsommerlichen Temperaturen. Einen besonderen Dank richten wir an die Firma ABZ Nutzfahrzeuge für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die Möglichkeit, die Übung auf dem Gelände durchzuführen.
https://www.otz.de/lokales/jena/article412786102/um-1757-uhr-geht-in-jena-ploetzlich-der-alarm-los-freiwillige-feuerwehren-trainieren-fuer-den-ernstfall.html
https://rathaus.jena.de/de/einsatzuebung-jena-maua
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