06/09/2026
𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁𝗿𝗮𝘁 𝟬𝟭./𝟬𝟮.𝟬𝟳.𝟮𝟬𝟮𝟲 – 𝗧𝗢𝗣 𝟮𝟰–𝟮𝟲: 𝗡𝗲𝘂𝗲 𝗕𝗲𝗯𝗮𝘂𝘂𝗻𝗴 𝗻𝗼̈𝗿𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗮𝗿𝗹-𝗟𝗶𝗲𝗯𝗸𝗻𝗲𝗰𝗵𝘁-𝗦𝘁𝗿𝗮ß𝗲
Der Stadtrat hat einstimmig den Weg für die Erweiterung der Erlenhöfe freigemacht: 28 neue Wohnungen in vier Mehrfamilienhäusern, gebaut von der Wohnungsgenossenschaft Carl Zeiss – ohne Haushaltsbelastung, denn Erschließung und Ausgleichsmaßnahmen trägt die Genossenschaft. Alle freuen sich, alle sonnen sich darin. Zu Recht.
🕰 Aber lohnt sich ein Blick zurück.
Diese Bebauung ist nur möglich, weil der Stadtrat bereits im März 2016 den Einleitungsbeschluss für das Gebiet gefasst und den Flächennutzungsplan geändert hat. Zehn Jahre liegen zwischen der ersten Weichenstellung und dem heutigen Applaus. So funktioniert Stadtentwicklung: Wer heute Wohnungen einweiht, verdankt sie Entscheidungen, die lange zuvor getroffen wurden.
🤔 Genau dieser Zusammenhang war in derselben Sitzung wieder vergessen.
Bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplans – also exakt dem Instrument, das Jahre vor einer Bebauung die Weichen stellt – tat sich der Stadtrat schwer, eine Mehrheit zu finden. Man kann nicht die Früchte vergangener Vorsorge feiern und gleichzeitig die Vorsorge für morgen verweigern.
🚦 Und noch eine Klarstellung war nötig.
In der Debatte entstand durch eine Wortmeldung der Eindruck, der Stadtentwicklungsausschuss wünsche sich einvernehmlich Tempo 30 auf der B7. Das ist falsch. Einen solchen Konsens gibt es nicht – und dem muss man sofort entgegentreten, bevor sich eine Behauptung verselbständigt.
𝗪𝗲𝗿 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗯𝗮𝘂𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹, 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗴𝗲𝘀𝘁𝗲𝗿𝗻 𝗴𝗲𝗽𝗹𝗮𝗻𝘁 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻. 𝗪𝗲𝗿 𝗺𝗼𝗿𝗴𝗲𝗻 𝗯𝗮𝘂𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹, 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗽𝗹𝗮𝗻𝗲𝗻.