WIR FÜR 41564

WIR FÜR 41564 Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von WIR FÜR 41564, Politische Organisation, IndustrieStr. 15 a, Kaarst.

05/04/2026

Wir wünschen Frohe Ostern

Haushaltspolitik in Kaarst: Verantwortung oder Vertagung der Probleme?Was in Kaarst derzeit entschieden wird, ist mehr a...
02/04/2026

Haushaltspolitik in Kaarst: Verantwortung oder Vertagung der Probleme?

Was in Kaarst derzeit entschieden wird, ist mehr als ein gewöhnlicher Haushalt.

Es ist eine Richtungsentscheidung darüber, wie Politik mit Verantwortung umgeht, wenn die Spielräume enger werden.
Die zentrale Frage lautet dabei nicht, ob gespart oder ob Steuern erhöht werden müssen.

Die entscheidende Frage ist:
In welcher Reihenfolge – und mit welcher Konsequenz.

Die finanzielle Lage der Stadt Kaarst ist seit Jahren angespannt. Strukturell übersteigen die Ausgaben dauerhaft die Einnahmen – ein Zustand, der nicht plötzlich entstanden ist, sondern Ergebnis einer über längere Zeit gewachsenen Entwicklung ist.
Umso entscheidender ist die Frage, wie mit dieser Situation heute umgegangen wird.

Die aktuelle Mehrheit aus CDU und Grünen begründet die beschlossenen Steuererhöhungen mit dem Ziel, drastischere Einschnitte – insbesondere im Bereich freiwilliger Leistungen – zu vermeiden. Dieses Szenario wird als nahezu unausweichlich dargestellt.

Bei genauer Betrachtung zeigt sich jedoch:
Diese Darstellung greift zu kurz. Sie setzt voraus, dass es keine realistischen Alternativen zur jetzigen Vorgehensweise gibt. Genau das ist aber der entscheidende Streitpunkt.

Denn die eigentliche Ursache der heutigen Lage liegt nicht in einem plötzlichen Zwang, sondern in jahrelang unterlassenen strukturellen Anpassungen. Wer jetzt Steuererhöhungen als alternativlos darstellt, blendet aus, dass notwendige Reformen deutlich früher hätten eingeleitet werden müssen – und teilweise auch heute noch möglich wären.

Ein Blick auf die jüngste Ratssitzung verstärkt diesen Eindruck. Die öffentliche Beteiligung war gering, digitale Zugänge wie eine Übertragung der Sitzungen stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Gerade bei weitreichenden finanziellen Entscheidungen stellt sich die Frage, ob Transparenz und Bürgernähe ausreichend priorisiert werden.

Auch inhaltlich zeigte die Debatte, wie unterschiedlich die Ursachen und Lösungen bewertet werden. Die Opposition weist zu Recht darauf hin, dass ein Teil der finanziellen Probleme struktureller Natur ist und auch durch übergeordnete Ebenen mitverursacht wird. Ebenso zutreffend ist der Hinweis, dass die aktuelle Entwicklung nicht erst kurzfristig entstanden ist, sondern über Jahre hinweg gewachsen ist.

Gleichzeitig bleibt festzuhalten:
Die bloße Beschreibung der Problemlage ersetzt keine konsequente politische Handlung.

Der Vorwurf, notwendige Reformen seien zu lange unterblieben, richtet sich zwar in erster Linie an die aktuelle Mehrheit – er wirft aber auch die grundsätzliche Frage auf, warum vorhandene Instrumente und Möglichkeiten nicht entschlossener genutzt wurden.

Besonders deutlich wird der zentrale Widerspruch an der Prioritätensetzung innerhalb des Haushalts. Während die Belastung für Bürgerinnen und Bürger deutlich steigt, werden gleichzeitig neue kostenintensive Strukturen geschaffen.
Gerade in einer Phase, in der Konsolidierung oberste Priorität haben muss, stellt sich die Frage, ob hier die richtigen Signale gesetzt werden. Der Anspruch, effizienter zu arbeiten und Strukturen zu verschlanken, steht erkennbar im Spannungsverhältnis zur Erweiterung der Verwaltungsspitze.

Entscheidend ist dabei:
Die aktuelle Vorgehensweise ist keine zwangsläufige Konsequenz der Haushaltslage, sondern eine politische Entscheidung – und damit auch politisch angreifbar.
Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, der für die politische Kultur und das Vertrauen in demokratische Prozesse von zentraler Bedeutung ist: die Verfahrensqualität.

Transparente, nachvollziehbare und rechtssichere Abläufe sind keine Nebensächlichkeit. Sie sind die Grundlage dafür, dass politische Entscheidungen akzeptiert werden – insbesondere dann, wenn sie für die Bürger mit spürbaren Belastungen verbunden sind.

Wo Zweifel an der Einhaltung von Auswahlgrundsätzen, an der Fairness von Verfahren oder am Umgang mit vertraulichen Informationen entstehen, leidet dieses Vertrauen. Dabei ist unerheblich, von welcher politischen Seite solche Zweifel ausgelöst werden. Entscheidend ist, dass sie konsequent aufgeklärt werden.

Gerade eine Opposition, die Transparenz und politische Glaubwürdigkeit einfordert, muss sich an diesem Maßstab ebenfalls messen lassen. Kritik entfaltet nur dann Wirkung, wenn sie mit der gleichen Konsequenz im eigenen politischen Handeln unterlegt wird.

Die Argumentation der Ratsmehrheit, man habe mit den Steuererhöhungen größere Einschnitte verhindert, greift daher zu kurz. Sie beantwortet nicht die Frage, ob zuvor alle Möglichkeiten zur strukturellen Konsolidierung ausgeschöpft wurden.

Eine nachhaltige Haushaltspolitik folgt einem klaren Grundsatz:
Zuerst müssen bestehende Ausgaben kritisch hinterfragt und effizient gestaltet werden – erst danach kann über zusätzliche Belastungen gesprochen werden.

Wird diese Reihenfolge umgekehrt, entsteht der Eindruck, dass politische Entscheidungen vor allem darauf abzielen, Zeit zu gewinnen. Zeit, die in der Vergangenheit bereits zur Verfügung stand, aber nicht konsequent genutzt wurde.

Genau darin liegt das eigentliche Risiko für die kommenden Jahre:
Wenn strukturelle Reformen weiterhin nur schrittweise oder verzögert umgesetzt werden, ist es keineswegs ausgeschlossen, dass die Stadt Kaarst trotz der aktuellen Steuererhöhungen mittelfristig erneut unter erheblichen finanziellen Druck gerät – bis hin zur Haushaltssicherung, etwa im Zeitraum bis 2028.
Die politische Verantwortung für diese Entwicklung liegt bei der aktuellen Ratsmehrheit. CDU und Grüne tragen die zentralen Beschlüsse und damit auch die Verpflichtung, Konsolidierung nicht nur zu begründen, sondern konsequent umzusetzen.
Gleichzeitig gilt: Eine glaubwürdige politische Kultur entsteht nicht allein durch Kritik, sondern durch konsequentes Handeln auf allen Seiten.

Kaarst steht damit an einem entscheidenden Punkt.

Es braucht jetzt mehr als die Vermeidung kurzfristiger Risiken. Es braucht eine klare, nachvollziehbare Strategie, die strukturelle Ursachen angeht, Prioritäten setzt und Vertrauen durch konsistentes Handeln stärkt.

Die Bürgerinnen und Bürger haben ein berechtigtes Interesse daran, dass finanzpolitische Verantwortung nicht nur eingefordert, sondern auch sichtbar gelebt wird.
Ein Haushalt zeigt, wie ernst es einer Stadt mit Verantwortung ist.

Wer zuerst die Bürger belastet, bevor er bei sich selbst ansetzt, gewinnt vielleicht Zeit – aber verliert Vertrauen.

CDU Kaarst Stadt Kaarst Sandra im Stadtrat FDP Kaarst SPD Kaarst Sandra Pauen Rheinische Post Du bist Vorster, wenn... Du bist ein netter Kaarster wenn... Du bist kaarster wenn.........

Bild mit KI erstellt.

Maßnahmenpaket zur kreativen Haushaltskonsolidierung 2026 beschlossenWir, die Wählergemeinschaft "Wir für 41564" haben i...
01/04/2026

Maßnahmenpaket zur kreativen Haushaltskonsolidierung 2026 beschlossen

Wir, die Wählergemeinschaft "Wir für 41564" haben in unserer letzten Sitzung ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgestellt, um dem strukturellen Einnahmedefizit unserer Stadt nachhaltig zu begegnen. Ziel ist es, neue Einnahmequellen zu erschließen und gleichzeitig die vorhandene Infrastruktur effizienter zu nutzen.

Nach intensiven Beratungen wurden folgende innovative Ansätze entwickelt:

Intelligente Straßenbeleuchtung
Straßenlaternen werden künftig bedarfsgerecht aktiviert – durch gezielten Applaus der Bürgerinnen und Bürger. Dies stärkt nicht nur die Gemeinschaft, sondern spart zugleich Energiekosten.

Dynamische Parkraumbewirtschaftung
Parkgebühren orientieren sich künftig am Sonnenstand. Wer früh kommt, parkt günstiger – wer den Sonnenuntergang genießt, beteiligt sich stärker am Haushalt.

Flexible Eintrittspreise im Schwimmbad
Die Eintrittspreise werden an die aktuelle Wassertemperatur angepasst. Warmes Wasser bedeutet höheren Komfort – und einen angemessenen Beitrag.

WLAN-Nutzungsabgabe
Das öffentliche WLAN bleibt bestehen. Nach 10 Minuten wird eine geringe digitale Aufenthaltsgebühr erhoben. Für Vielnutzer steht ein „Premium-Zugang zur Haushaltsstabilisierung“ bereit.

Gehweg-Nutzungsgebühr („Schrittpauschale“)
Jede Bürgerin und jeder Bürger erhält ein tägliches Freikontingent von 1.000 Schritten. Darüber hinausgehende Nutzung wird minimal bepreist – optional transparent über Fitness-Tracker.

Erweiterte Hundesteuer
Neben der bestehenden Steuer wird ein Bellen-Zuschlag eingeführt. Für Vielbeller kann eine Flatrate erworben werden.

Schattennutzungsgebühr
Die Nutzung städtischer Bäume als Schattenspender wird im Sommer moderat bepreist – ein Beitrag zur Pflege unserer grünen Infrastruktur.

Feiergenehmigung light
Private Feiern werden künftig unkompliziert angemeldet. Die Gebühr richtet sich nach Gästezahl, Lautstärke und Rahmenbedingungen. (Ein möglicher Schlager-Zuschlag wird aktuell noch geprüft.)

Schlagloch-Sponsoring
Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen können Patenschaften für Schlaglöcher übernehmen. Sichtbare Namensschilder würdigen das Engagement.

Digitale Sitzbank-Reservierung
Öffentliche Sitzbänke können in Stoßzeiten reserviert werden. Außerhalb dieser Zeiten bleibt die Nutzung selbstverständlich kostenfrei.

Selfie-Abgabe
Für Fotos an besonders beliebten Orten wird eine geringe Gebühr eingeführt. Dies stärkt gleichzeitig die touristische Wahrnehmung unserer Stadt.

Mit diesem Maßnahmenpaket setzt *Wir für 41564* auf eine unkonventionelle, aber generationengerechte Haushaltsstrategie, die die Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Stabilisierung der städtischen Finanzen beteiligt.

Weitere Maßnahmen – darunter die Prüfung innovativer Ansätze in der kommunalen Landwirtschaft – befinden sich bereits in Vorbereitung.

Wir sind überzeugt: Gemeinsam gelingt uns der Weg zu einem ausgeglichenen Haushalt.

Aktualisiert 2. April 2026
April, April. Es war "natürlich" ein Aprilscherz. Wobei so mancher Bürger bzw. Bürgerin die Vorschläge ernsthaft geglaubt hat. Wir leben in verrückten Zeiten.

Stadt Kaarst Stadt Kaarst Schwimmbecken Kaarst WIR FÜR 41564 CDU Kaarst Sandra Pauen Grüne Kaarst FDP Kaarst SPD Kaarst Rheinische Post Du bist Vorster, wenn... Du bist ein netter Kaarster wenn... Du bist kaarster wenn.........

Unsere Rede zum Haushalt 2026Sehr geehrte Damen und Herren,sehr geehrter Herr Bürgermeister,liebe Kolleginnen und Kolleg...
29/03/2026

Unsere Rede zum Haushalt 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Bürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

was wir heute beschließen, ist kein gewöhnlicher Haushalt.
Es ist ein Haushalt der Bequemlichkeit – bezahlt von den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt.

Mit massiven Steuererhöhungen greifen wir tief in die Taschen der Menschen in Kaarst.
Familien, Mittelstand, Handwerk – genau die, die diese Stadt tragen, sollen jetzt die Rechnung bezahlen.
Und das ist der eigentliche Skandal: Diese Entwicklung kommt nicht überraschend.

Seit Jahren – und ich betone: seit Jahren – weisen Unternehmer, Selbstständige und Wirtschaftsvertreter in Kaarst immer wieder auf dasselbe hin:
Unsere Strukturen sind zu teuer.
Unsere Abläufe sind zu ineffizient.
Und unsere Politik diskutiert fast ausschließlich über das Ausgeben – aber viel zu selten über das Einsparen.
Diese Hinweise waren keine einmaligen Wortmeldungen.

Das waren Dauerwarnungen.

Ignoriert. Verschoben. Klein geredet.
Statt konsequent zu reformieren, statt Verwaltung zu modernisieren, statt Strukturen zu verschlanken, wurde der einfachste Weg gewählt: Mehr Geld ausgeben – und wenn es nicht reicht, Steuern erhöhen.
Das ist keine verantwortungsvolle Haushaltspolitik.
Das ist ein strukturelles Versagen.

Denn die entscheidende Frage lautet doch:
Warum stehen wir heute hier überhaupt?
Weil wir zu lange weggeschaut haben.
Weil wir zu lange den Mut zu echten Veränderungen vermissen lassen haben.
Und weil wir die Hinweise aus der Praxis – aus unserer eigenen lokalen Wirtschaft – schlicht nicht ernst genug genommen haben.
Ein Haushalt darf kein Reparaturbetrieb für politische Versäumnisse sein.
Wer heute Steuererhöhungen beschließt, ohne zuvor alle Einsparpotenziale konsequent gehoben zu haben, der macht es sich zu einfach.

Der belastet die Falschen.
Und der sendet ein fatales Signal an alle, die hier investieren, arbeiten und Arbeitsplätze schaffen.

Was wir brauchen, ist ein echter Kurswechsel:
Weniger Verwaltungskosten.
Mehr Effizienz.
Klare Prioritäten.
Und endlich die Bereitschaft, auch unbequeme strukturelle Reformen anzupacken.
Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, dass mit ihrem Geld verantwortungsvoll umgegangen wird – bevor man ihnen noch mehr davon abverlangt.

Dieser Haushalt erfüllt diesen Anspruch nicht.
Und deshalb können wir ihm in dieser Form nicht zustimmen.

Vielen Dank.

Sandra Pauen und Frank Rayak
Ratsmitglieder
WIR FÜR 41564 Gruppe im Rat der Stadt Kaarst

Stadt Kaarst Sandra im Stadtrat WIR FÜR 41564 CDU Kaarst Sandra Pauen Grüne Kaarst FDP Kaarst SPD Kaarst Rheinische Post Du bist Vorster, wenn... Du bist ein netter Kaarster wenn... Du bist kaarster wenn.........

CDU Haushaltsrede vom 26.3.2026: Ingo KotzianHier können Sie alles in Ruhe nachlesen.P.S. Obwohl wir am intensivsten und...
28/03/2026

CDU Haushaltsrede vom 26.3.2026: Ingo Kotzian

Hier können Sie alles in Ruhe nachlesen.

P.S. Obwohl wir am intensivsten und mit vielen Details in den letzten 2 Wochen über den geplanten Haushalt berichtet haben, werden wir in dieser Rede als auch im NGZ Artikel als Wählergemeinschaft nicht erwähnt.

Nicht erwähnt zu werden, obwohl man klare Positionen vertritt, ist manchmal die deutlichste Form von Aufmerksamkeit.

P.P.S. Wir danken unseren Abonnenten. Wir haben bald 700 Abos. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Danke für Ihr Vertrauen.

https://cdu-kaarst.de/allgemein/cdu-haushaltsrede-vom-26-3-2026-ingo-kotzian/?sfnsn=scwspwa

Stadt Kaarst WIR FÜR 41564 CDU Kaarst Sandra Pauen Grüne Kaarst FDP Kaarst SPD Kaarst Rheinische Post Sandra im Stadtrat Du bist kaarster wenn......... Du bist ein netter Kaarster wenn... Du bist Vorster, wenn...

CDU Stadtverband Kaarst-Büttgen, März 2026 Ingo Kotzian Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen des Rates, liebe Mitbürgerinnen du Mitbürger, oft habe ich in den letzten Tagen überlegt, was ich heute in meiner Haushaltsrede sagen soll, denn die eigentliche Verabschiedu...

26/03/2026

Unser Kommentar zur heutigen Ratssitzung

Unser Mitglied Frank Stauch war als Zuschauer vor Ort und hat sich die heutige Sitzung angeschaut. Nachfolgend sein Kommentar, den wir auch als Wählergemeinschaft so unterschreiben können.

„Wir waren heute als Gäste bei der Stadtratssitzung, unter anderem zum Thema Haushaltskonsolidierung. Leider und damit möchte ich beginnen, waren nur wenige Bürger vor Ort, was ich schade finde.
Das Streamen der Ratssitzungen ist nach wie vor nicht möglich. Warum, konnten weder CDU, Grüne noch der Bürgermeister nachvollziehbar erklären. Das zeigt sehr deutlich, dass im Stadtrat, besonders bei CDU und Grünen, offenbar kein Interesse an einer positiven, zeitnahen Umsetzung besteht. Danke das Bodo Korzeniewski heute mit seiner Frage hierzu, erneut auf diesen Missstand hingewiesen hat.
Die Reden zum Haushalt waren teils unterhaltsam, teils informativ, teils leider erwartbar schwach.
Die CDU erging sich in bekannten leeren Phrasen und berief sich dabei auf den Dalai Lama. Puuh. Ich hoffe, er möge es ihnen verzeihen, hier reingezogen worden zu sein. Ihrer Ansicht nach gebe es keinen anderen Weg als diesen schmerzlichen, Steuererhöhungen und Stellenabbau in der Verwaltung. Zum Glück haben wir einen dritten Beigeordneten für die kommenden acht Jahre. Wer sich von der CDU Richtungsweisendes, Zukunftsorientiertes, Innovatives oder Kreatives unter Berücksichtigung echter Einsparpotenziale erwartet, war im falschen Film. Die CDU Kaarst kann das nicht.
Herr Kindsmüller von der SPD lieferte eine aus meiner Sicht sehr gute und zutreffende Analyse des seit Jahren anhaltenden Chaoskurses. Er brachte die Problematik auf den Punkt. Leider wird diese Analyse von CDU und Grünen vollständig ausgeblendet.
Eine überaus unterhaltsame Rede hielt Herr Salewski von der FDP. Inhaltlich präzise und pointiert, machte er deutlich, mit dem geschlossenen Griff von CDU und Grünen in die Taschen der Bürger wird Zeit gekauft – Zeit, die in den vergangenen Jahren zur Konsolidierung hätte genutzt werden können. Aus Sicht der CDU jedoch gilt weiterhin ein „Weiter so“.
Den Redebeitrag der Grünen möchte ich an dieser Stelle auslassen, da von dieser Seite kaum fundierte Inhalte zu erwarten waren.
Aus dem Betrag der AfD soll lediglich der Hinweis auf das Frankenheim herausgestellt werden. Die Steuer- und Pachteinnahmeausfälle belaufen sich nach Einschätzung mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls auf einen sechsstelligen Betrag. Eine genaue Aufstellung zu diesem Skandal liegt der Verwaltung bis heute nicht vor.
Unter dem Strich: Unter CDU und Grünen geht die Talfahrt weiter, das Tempo wird sogar erhöht – auf Kosten der Bürger, heute, morgen und übermorgen. Das Sterben des Einzelhandels wird beschleunigt, die Belastung der Haushalte steigt ungebremst. „Kaarst in guten Händen“ – der Wahlslogan klingt mittlerweile fast wie ein Hohn.“

Stadt Kaarst Sandra im Stadtrat WIR FÜR 41564 CDU Kaarst Grüne Kaarst Sandra Pauen FDP Kaarst SPD Kaarst Rheinische Post Du bist kaarster wenn......... Du bist ein netter Kaarster wenn... Du bist Vorster, wenn...

26/03/2026

Ein Nachtrag zur heutigen Verabschiedung des Haushalts 2026

Unser damaliger Bürgermeisterkandidat Bodo Korzeniewsky hat heute Morgen in der Gruppe „Du bist Kaarster, wenn…“ folgenden Beitrag veröffentlicht, den wir ihnen sehr empfehlen:

„Heute Abend wird im Stadtrat die massivste Steuererhöhung der Geschichte der Stadt Kaarst beschlossen.
U.a. steigt die Grundsteuer B (alle Grundstücke und Gebäude außer Landwirtschaft) um satte 43%!!!
… und das nur ein Jahr, nachdem manche Grundstücksbesitzer bereits durch die gesetzlich verpflichtende Neubewertung zum Teil mehr als in den Vorjahren zahlen mussten.

Nun wird gerade von den Verantwortlichen so getan, als sei das alternativlos.

Zwei Gedanken dazu von mir.

1. Ich war selber Bürgermeister-Kandidat im letzten Jahr und habe schon deshalb den Wahlkampf der anderen Parteien intensiv beobachtet.
Ich habe das Wort „Steuererhöhungen“ dabei von den beiden Parteien, die das heute verabschieden werden (CDU Kaarst und Grüne Kaarst) nicht einmal gehört. Wenn das aber nun angeblich so unvermeidbar ist und war, warum hat man den Bürgern das nicht VOR DER WAHL gesagt?
Das war freundlich ausgedrückt Wählertäuschung 🤥 und führt doch nur dazu, dass sich die Wähler den politischen Rändern zuwenden 😟

2. Wenn ich meinen Haushalt ins Gleichgewicht bringen möchte, kann ich entweder meine Einnahmen erhöhen oder meine Ausgaben senken.
Einnahmen zu erhöhen geht natürlich einfach auf Kosten der Bürger durch Steuererhöhungen.. klar.
Es geht aber zB auch dadurch, dass mehr Gewerbe angesiedelt wird. Genügend Grundstücke sind ja mittlerweile seit 8 Jahren vorhanden. Nicht nur die abgewählte Bürgermeisterin sondern der gesamte Stadtrat haben hier völlig versagt. Auch jetzt, ein halbes Jahr nach dem Amtswechsel tut sich offenbar nichts!
Nun wurde mir kürzlich in einem Gespräch entgegen gehalten, niemand, der die Steuererhöhungen heute kritisiert hätte Alternativen zu bieten.
Das stimmt so keineswegs. Natürlich kann auch ich nicht 10 Mio. Einsparungen herbeizaubern… aber bereits in 2025 hätte es 3 ganz einfache Möglichkeiten gegeben, viel Geld im Haushalt einzusparen:
8 Wahlbezirke weniger = ca 12 Stadträte weniger
1 Stellv.Bürgermeister weniger
1 Beigeordneter weniger
Über den ersten Punkt hat der Stadtrat noch nicht einmal diskutieren wollen und den ersten Beigeordneten angehalten, den Vorschlag damals von der Tagesordnung zu nehmen!
Warum?
Es liegt nicht nur daran, dass damit Politiker Mandate verlieren würden.
Es liegt daran, dass Parteien wie ua die CDU Kaarst sich darüber finanzieren, dass ihre Stadträte 40% ihrer Vergütungen an die Partei abtreten.
8 Wahlbezirke weniger heißt in Kaarst 8 zahlende CDU-Stadträte weniger…
8 mal 473 EUR pro Monat mal 5 Jahre und davon 40% macht insgesamt in der laufenden Ratsperiode rund 90.000 EUR!!!
… und dabei habe ich nur die Grundpauschale berücksichtigt! Den tatsächlichen Betrag kenne ich natürlich nicht aber er ist deutlich höher!
By the way… ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie aufwändig der Wahlkampf der CDU 2025 war… u.a. mehr als 100 Großplakate die richtig Geld kosten?
Jetzt wissen Sie, wer das bezahlt hat.
Hinzu kommen sinnlose Ausgaben u.a.
für eine Brücke, die niemand wirklich braucht (> 200.000 Euro)
für eine Security im Stadtpark, die rein zufällig nur exakt bis zur Kommunalwahl patrouilliert (2x50.000 Euro)
für die Wiederherstellung der Gastronomie im Bürgerhaus sowie Mietausfälle (>280.000 Euro), weil man fahrlässig einen Pächter vor die Tür setzte ohne einen unterschriebenen Pachtvertrag mit einem Nachfolger zu haben.
Auf das alles haben WIR FÜR 41564 bereits im letzten Jahr mehrfach hingewiesen.
Wenn Ihnen noch weitere Beispiele einfallen, schreiben Sie es gerne in die Kommentare.“

Stadt Kaarst Sandra im Stadtrat WIR FÜR 41564 Sandra Pauen CDU Kaarst SPD Kaarst FDP Kaarst Rheinische Post Grüne Kaarst Du bist ein netter Kaarster wenn... Du bist Vorster, wenn...

Wie kommt das? Auf dem Plan sieht es anders aus als in der Realität?Wieso soll auf Basis dieses Plans der Stadtrat heute...
26/03/2026

Wie kommt das? Auf dem Plan sieht es anders aus als in der Realität?

Wieso soll auf Basis dieses Plans der Stadtrat heute Abend einer Unwidming in Grünfläche zustimmen, obwohl der Nachbar dort bauen möchte?

https://ris-kaarst.itk-rheinland.de/sessionnetkaabi/to0050.asp?__ktonr=146402&smclayout=d

Stadt Kaarst Sandra im Stadtrat WIR FÜR 41564 CDU Kaarst Sandra Pauen FDP Kaarst Grüne Kaarst SPD Kaarst Du bist kaarster wenn......... Du bist ein netter Kaarster wenn... Du bist Vorster, wenn...

Heute 18.00 UhrLeider weiterhin keine Videoübertragung verfügbar. Daher bitte vor Ort sein und sich unter anderem die Re...
26/03/2026

Heute 18.00 Uhr

Leider weiterhin keine Videoübertragung verfügbar. Daher bitte vor Ort sein und sich unter anderem die Reden zum Haushalt anhören.

Heute Ratssitzung: Haushalt und Wahl des 3. Beigeordneten

📋 Ab 18 Uhr entscheidet der Stadtrat heute unter anderem über den Haushalt 2026. Zuvor steht noch die Wahl des neuen Beigeordneten auf der Tagesordnung. Er ist künftig für den Fachbereich IV und damit für Schule und Sport, Soziales sowie Jugend und Familie zuständig.

➡ Nach den Haushaltsreden soll dann der Haushalt 2026 verabschiedet werden.
Weitere Punkte sind das Anmeldeverfahren an den weiterführenden Schulen sowie die Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik für den Rhein-Kreis Neuss.

👉 Alle Unterlagen zur Sitzung sind wie immer im Ratsinformationssystem der Stadt unter www.kaarst.de/rat20260326

Wo ist das Geld? Was macht man bloß mit unseren Kindern? Im Zuge der Haushaltsdiskussionen haben wir weitere Posten gepr...
25/03/2026

Wo ist das Geld? Was macht man bloß mit unseren Kindern?

Im Zuge der Haushaltsdiskussionen haben wir weitere Posten geprüft. Dabei ist uns diese Seite aufgefallen.

https://www.kaarst.de/verwaltung-buergerservice-und-politik/verwaltung/ortsrecht/40300-satzung-ueber-die-teilnahme-und-erhebung-von-beitraegen-im-rahmen-der-kinderbetreuung-im-primarbereich-der-grundschulen-sowie-der-uebermittags-betreuung-im-sek-i-bereich

Obwohl enorme Summen in Kitas, OGS-Angebote und Schulen fließen, verschlechtert sich die Betreuung vor Ort zunehmend. Und das ist AUSDRÜCKLICH KEIN Vorwurf an die Betreuerinnen und Betreuer. Unter den von der Politik geschaffenen Rahmenbedingungen ist eine qualitativ gute Betreuung schlicht nicht mehr möglich.

Nach aktuellem Stand werden die OGS-Gebühren in Kaarst weiter steigen – je nach Einkommen auf bis zu 840 Euro jährlich ab dem Schuljahr 2027/28. (Beispiel KSG) Für viele Familien stellt das eine zusätzliche erhebliche Belastung dar, ohne dass sich die Qualität der Betreuung entsprechend verbessert.

Als wäre das nicht schon problematisch genug, besteht derzeit weiterhin eine Haushaltssperre – beispielsweise für die OGS der KGS Kaarst. Selbst geringe Beträge, etwa 150 Euro für Bastelmaterial pro Gruppe, werden nicht freigegeben. Das erschwert nicht nur die pädagogische Arbeit, sondern nimmt den Kindern auch wichtige kreative und fördernde Angebote.

Hinzu kommt der anhaltende Personalmangel. Trotz Gruppenstärken von 30 bis 35 Kindern – und damit deutlich über den eigentlich vorgesehenen Obergrenzen – steht nicht ausreichend Personal zur Verfügung. Eine individuelle Förderung oder auch nur eine angemessene Aufsicht wird dadurch zunehmend erschwert. Ausnahmen - wo Studenten als Quereinsteiger teilweise unterstützen - bestätigen nur die Regel.

Bereits Anfang des Jahres wurde den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern daher schriftlich mitgeteilt, dass unter diesen Umständen ein pädagogisches Konzept nicht mehr in der vorgesehenen Form umgesetzt werden kann. Das ist ein alarmierendes Signal für die Zukunft unserer Kinder und unseres Bildungssystems.

Es braucht dringend ein Umdenken in der Politik: bessere Rahmenbedingungen, ausreichende Finanzierung und vor allem mehr Personal. Denn letztlich geht es um die Bildung, Betreuung und Entwicklung der nächsten Generation. Wir geben Rekordsummen aus. Die Frage muss gestellt werden? Wo bleibt das Geld. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben auf jeden Fall hier in Kaarst keine Gehaltserhöhungen bekommen, die nur ansatzweise vergleichbar wäre mit der prozentualen Gebührensteigerung, die hier in Kaarst seit 2020 realisiert wird.

Stadt Kaarst Sandra im Stadtrat WIR FÜR 41564 Sandra Pauen CDU Kaarst Sandra Pauen FDP Kaarst Grüne Kaarst SPD Kaarst Rheinische Post Du bist Vorster, wenn... Du bist ein netter Kaarster wenn... Du bist kaarster wenn.........

25/03/2026

Am 26. März 2026 sollten Sie um 18:00 Uhr im Bürgerhaus, Clubraum 3, 2. Etage, Am Neumarkt 6, hier in Kaarst sein.

Dann entscheidet der Stadtrat, welche Einsparungen und Steuererhöhungen, teilweise rückwirkend zum 1. Januar 2026, in Kraft treten.

SIE können als Bürger und Bürgerin Fragen stellen. Nutzen Sie die Gelegenheit.

26. März 2026
18:00 Uhr Bürgerhaus, Clubraum 3,
2. Etage,
Am Neumarkt 6, 41564 Kaarst

Stadt Kaarst Sandra im Stadtrat WIR FÜR 41564 CDU Kaarst Sandra Pauen Grüne Kaarst FDP Kaarst SPD Kaarst Rheinische Post Du bist Vorster, wenn... Du bist ein netter Kaarster wenn... Du bist kaarster wenn.........

Adresse

IndustrieStr. 15 A
Kaarst
41564

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von WIR FÜR 41564 erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen