07/11/2022
Unter dem Motto „Aus der Not heraus“ stellen sich am kommenden Donnerstag, 10. November, um 18.30 Uhr, zwei Hilfsorganisationen in der Lounge des Congress Center in Ramstein vor. Dazu lädt die Junge Union im Landkreis Kaiserslautern alle Interessierten herzlich ein. Es stellen sich vor und sind zum Gespräch eingeladen die „Deutsche Humanitäre Stiftung“ (DHS) und die Organisation „Simongo“.
Die „Deutsche Humanitäre Stiftung“ gibt es seit 1991. Sie engagiert sich unter anderem in der Nothilfe in Mexiko, auf den Philippinen, in Georgien und der Ukraine. Auch betreibt die Stiftung ein Jugendhaus in Zweibrücken, wo junge Leute aus den Projekten ausgebildet werden. Die DHS ist politisch, kommerziell und kirchlich unabhängig und deshalb auch besonders auf Spenden angewiesen. Zu den ehrenamtlichen Botschaftern (Schirmherrinnen und Schirmherrn) zählen die ehemalige EU-Abgeordnete Doris Pack, Ralf Hechler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach und die Landtagsabgeordnete Lisa-Marie Jeckel.
Die Ursprünge von „Simongo“ liegen im Ahrtal. Im Sommer 2021 gründete der aus Syrien nach Deutschland geflohene Anas Alakkad zusammen mit anderen Syrern eine Freiwilligengruppe: Sie wollten den Menschen im Ahrtal in Rheinland-Pfalz nach der verheerenden Flutkatastrophe helfen. Das Engagement von „Simongo Syrian Impact Organisation NGO“ sorgte weltweit für Aufsehen, so berichteten etwa die britische Zeitung „The Guardian“ und der arabische Fernsehsender Al Jazeera über das Hilfsangebot. Heute engagieren sich Alakkad und viele weitere Syrer nicht nur im Ahrtal, sie helfen auch den Opfern des Kriegs in der Ukraine. Ihre Facebook-Gruppe zählt inzwischen mehr als 6.000 Mitglieder.