25/06/2025
Buch des Monats (Juni 2025)
RoBIn, unsere q***re Bibliothek, meldet sich mit dem Buch des Monats!
Der Juni ist der Pride Month. Der Monat steht für den Kampf für q***re Rechte. Deshalb werden in diesem Monat die meisten CSDs begangen. CSD steht für Christopher Street Day. Der Name kommt von den Stonewall Aufständen die in der Now Yorker Christopher Street stattfanden. Sie wurden durch eine Polizei Razzia in der q***ren Bar "Stonewall Inn" in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 ausgelöst.
An den Aufständen waren in erster Linie Trans* Personen beteiligt, die oft als Vorreiter für q***re Rechte vergessen werden. Um sie soll es aber in unserem Buch des Monats nicht gehen, sondern um eine weitere oft vergessene Gruppe. Denn es waren auch federführend Fetisch-Gruppen wie z.B. die Lederszene an den Aufständen 1969 beteiligt. In den letzten Jahren wird in der Diskussion, ob Fetisch auf den CSD soll und darf, aber leider immer vergessen, dass sie einen wesentlichen Anteil an den erstrittenen Rechten haben. Außerdem waren es in erster Linie Fetisch-Gruppen, die während der AIDS-Krise die Aufklärungsarbeit betrieben. Viele Lederklubs gründeten AIDS Hilfen mit oder unterstützten sie.
Deshalb haben wir diesen Monat als Buch des Monats ein Buch herausgesucht, das über eine Fetisch-Gruppe aufklärt: Puppys. Sowohl geschichtlich, als auch inhaltlich ("Was sind Puppys?", "Wie wird Puppy-Sein ausgelebt?"). Puppys sind heute wie damals ein sehr wichtiger Teil von CSDs, weil sie ihren Ursprung in der Lederszene hatten. Und weil sich die Puppy-Szene mittlerweile immer mehr allen Geschlechtern und Sexualitäten öffnet, also eine offene Kultur pflegt, so wie es in der Gesamtgesellschaft auch sein sollte. Das englischsprachige Buch gilt als die Puppy Bibel. Es enthält Begriffserklärungen und trägt dazu bei, dass Vorurteile und Ängste abgebaut werden können.
PUPPY-PLAY von TOSA ALPHAINU
Once considered a marginal activity, Puppy-Play has seen its popularity explode around the world, attracting individuals of all ages, genders, and sexual orientations. Defined as role-playing, puppy-play is a state of mind and sometimes a way of life that allows humans to adopt the physical or mental behaviors of a puppy, called Pup. It also offers a role to the person, called Handler, who takes care of the Pup.
Puppy-play is the modern form of dog-training that originated from the homosexual leather movements of the post-war years. A wide variety of styles now allow everyone to adapt the experience to their own image and assert their identity. Although this activity is sometimes carried out for sexual purposes, its main attraction resides in the state of mind that allows to reach the “headspace”, which helps to release stress and anxiety. In addition, social interactions, the discovery of community and the feeling of freedom are all benefits resulting from this very inclusive practice that is open to the world.
This book explains the origins of puppy-play and explores in more detail the different stages, hierarchies, psychological dynamics, and social aspects. The author, who is an adept, highlights its positive impacts, and then aspires to demystify and popularize a practice that is too often stereotyped and misunderstood in our society.
***r ***reliteratur ***resbuch