13/05/2026
13.5.26: Gitta Connemann hat recht. Wer den Kanzler da hat - er hat sich ja nicht selbst eingeladen, der muss ihm ein Minimum an Respekt entgegenbringen, zumal der DGB sich ja als Einheitsgewerkschaft sieht. Ohne tiefgreifende Reformen in fast jedem Bereich, kommt die deutsche Wirtschaft, der deutsche Staat, ja unsere Gesellschaft, aus der Strukturkrise nicht mehr heraus. Sicher, auch der Kanzler macht Fehler, aber die eigentliche Reformbremse ist der Koalitionspartner und seine Realitätsverweigerung. Wenn die SPD-Co-Vorsitzende Bas nicht einmal anerkennen will, dass für viele Zuwanderer unser (überlasteter) Sozialstaat eine Sogwirkung hat, dann kann man immer schwerer erkennen, wie die Koalition die noch fast drei Jahre bis zur nächsten Wahl durchhalten will. (JK)
„Völlig daneben“ – so kommentiert unsere MIT-Bundesvorsitzende Gitta Connemann das Verhalten einiger Delegierter beim DGB-Bundeskongress. Gegenüber Bild stellt sie klar: „Wer nur pfeift und schreit, löst kein einziges Problem.“ Denn Deutschland braucht Reformen – jetzt! Connemann weiter: „Der Kanzler hat darauf die richtige Antwort gegeben – klar, ruhig, sachlich. Auch wenn es unbequem sein mag: Ohne Wachstum gibt es keinen Wohlstand. Ohne Wohlstand keine sicheren Jobs.“ Deshalb muss es jetzt heißen: Kompromisse statt Dauerblockade. Dafür müssen sich alle Seiten bewegen – auch die Gewerkschaften.
Mehr dazu: https://www.bild.de/politik/inland/wer-nur-pfeift-loest-kein-problem-union-geht-auf-dgb-poebler-los-6a031754cd4a28c470024dc2