Feuerwehr Gemeinde Karlstein

Feuerwehr Gemeinde Karlstein Die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Karlstein, welche am 01.01.2014 gegründet wurde, setzt sich aus den ehemaligen Wehren Großwelzh. u. Dettingen zusammen.

+++ Einsatz "Ölsperre Main" +++Am Donnerstagmorgen wurden wir um 07:36 Uhr telefonisch von der Feuerwehr Stockstadt alar...
20/08/2026

+++ Einsatz "Ölsperre Main" +++

Am Donnerstagmorgen wurden wir um 07:36 Uhr telefonisch von der Feuerwehr Stockstadt alarmiert, mit der bitte eine Führungskraft zur Unterstützung bei der weiteren Erkundung bzw. Festlegung weiterer Maßnahmen, im Zusammenhang mit einem leichten Ölfilm auf dem Main, zu entsenden. Dieser bitte kamen wir nach und so fuhr 2. Kdt. Marco Henning, mit dem KdoW 2 nach Stockstadt vor Ort.

Zuerst wurde die weitläufige Einsatzstelle mittels einer Drohne erkundet und im Anschluss eine Besprechung mit verschiedenen Behördenvertretern sowie der Wasserschutzpolizei durchgeführt. Hierbei wurde entschieden, im Bereich des alten "Kohlehafens" Stockstadt, eine Tauchwandsperre einzubringen. Hierzu erfolgte um 09:27 Uhr die Nachalarmierung der Feuerwehr Gemeinde Karlstein sowie die der Einsatzstelle gegenüberliegende Feuerwehr Mainaschaff.

Von Karlstein rückten daraufhin das HLF 20/16 sowie das WLF-L mit dem AB-Öl Sperre aus nach Mainaschaff an den Festplatz. Dort wurde ein Teil der Öl Sperre R200 Roßbach einsatzbereit gemacht und im Anschluss durch das MZB der Feuerwehr Mainaschaff zum jenseitigen Ufer geschleppt. Dort wartete bereits das MZB der Feuerwehr Stockstadt und gemeinsam wurde die Tauchwandsperre auf der einen Seite mit einem Magnet an der Spundwand und auf der anderen Seite auf einer Insel befestigt. Im Anschluss daran erfolgte noch das einbringen von Einwegölsperren zur Aufnahme das anschwimmenden Öl auf der Wasseroberfläche.

Gegen 11:30 Uhr waren alle Arbeiten vor Ort soweit abgeschlossen, dass die Rückfahrt zum Standort erfolgte. Hier wurden dann noch die eingesetzten Gerätschaften und Fahrzeugen gereinigt, bevor gegen 12:30 Uhr der Einsatz für uns beendet wurde.

Die Öl Sperren wird jetzt erst einmal, nach Absprache mit den Behörden, bis Anfang der nächsten Woche im Wasser verbleiben. So bald die zuständigen Stellen dann grünes Licht geben, erfolgt der Ausbau, die Reinigung, die Trocknung sowie das wieder Einsatzbereit machen des gesamten Material.

🌲🔥 Waldbrand in Waldaschaff – Häuser erfolgreich geschütztWas zunächst als Kleinbrand im Bereich eines Feldes gemeldet w...
17/08/2026

🌲🔥 Waldbrand in Waldaschaff – Häuser erfolgreich geschützt

Was zunächst als Kleinbrand im Bereich eines Feldes gemeldet wurde, entwickelte sich am Samstagnachmittag zu einem umfangreichen Waldbrandeinsatz.

Die Feuerwehr Waldaschaff rückte umgehend aus. Aufgrund der trockenen Vegetation, der hohen Temperaturen und der für die Brandausbreitung optimalen Bedingungen konnte sich das Feuer jedoch rasch ausbreiten. Zu Beginn bestand die akute Gefahr, dass die Flammen auf die angrenzende Wohnbebauung übergreifen. Durch eine massive Riegelstellung und die vorsorgliche Evakuierung der Bewohner konnte die Wohnbebauung erfolgreich geschützt werden. 🏠✅

Im weiteren Verlauf griff das Feuer auf den angrenzenden Wald über. Auch wir von der Feuerwehr Karlstein wurden mit unseren wasserführenden Fahrzeugen zur Unterstützung alarmiert. Zunächst machte sich unser Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter-Tank (AB-Tank) auf den Weg nach Waldaschaff, anschließend folgte unser Tanklöschfahrzeug.

Während das Tanklöschfahrzeug mehrere Einsatzstellen im Wald anfuhr und dort gezielt Nachlöscharbeiten durchführte, wurde der AB-Tank zunächst an der Flanke des Feldbrandes und später als Wasserpuffer im Wald eingesetzt.

🚒💦 Besonders beeindruckend war das enorme Zusammenspiel aller Beteiligten. Zahlreiche Feuerwehren und Rettungskräfte kämpften gemeinsam gegen die Flammen. Gleichzeitig unterstützten unzählige zivile Helferinnen und Helfer den Einsatz: Landwirte stellten Wasserfässer bereit, Spediteure brachten Tankwagen zum Einsatz. Dazu kamen zwei Polizeihubschrauber mit Löschwasserbehältern, die die Brandbekämpfung aus der Luft unterstützten.

Die Bedingungen waren aufgrund der Topografie und der weiterhin hohen Temperaturen äußerst anspruchsvoll. Umso wichtiger war das perfekte Zusammenspiel aller Einsatzkräfte.

Gegen 24 Uhr wurden unsere wasserführenden Fahrzeuge aus dem Einsatz entlassen. Zurück im Gerätehaus wurden die Fahrzeuge gereinigt, die Ausrüstung überprüft und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.

🌙 Doch für uns war der Einsatz noch lange nicht vorbei.

Nachdem der Flugbetrieb der Polizeihubschrauber in der Nacht eingestellt wurde, übernahm die landkreiseigene Drohne, die bei uns stationiert ist, die Luftbeobachtung.

Ausgestattet mit Wärmebildkamera und Scheinwerfern konnten aus der Luft gezielt Hotspots lokalisiert werden. Die Erkenntnisse wurden unmittelbar an die Einsatzkräfte am Boden weitergegeben. Gleichzeitig standen die Livebilder der Einsatzleitung zur Verfügung und unterstützten diese bei der Beurteilung der Lage und der weiteren Einsatzplanung.

Am Sonntagmorgen übernahm die nächste Drohnenbesatzung den Dienst. Gemeinsam und abwechselnd mit einem weiteren Polizeihubschrauber wurde das Einsatzgebiet erneut erkundet und nach verbliebenen Glutnestern und Hotspots abgesucht. Hierbei war eine enge Abstimmung mit der Einsatzleitung und den weiteren Luftfahrzeugen besonders wichtig, um einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten. 🚁

Durch unseren eingerichteten Schichtbetrieb konnte die Drohne insgesamt knapp 20 Stunden im Einsatz gehalten werden, bis die Einsatzleitung schließlich keinen weiteren Bedarf mehr für die Luftaufklärung sah.

Die Nachlöscharbeiten wurden anschließend von hunderten Feuerwehrleuten in mühevoller Handarbeit durchgeführt. Insgesamt waren bei diesem außergewöhnlich großen Waldbrand mehr als 1000 Einsatzkräfte im Einsatz.

Nach über 24 Stunden war der Waldbrandeinsatz schließlich auch für uns beendet. Die umfangreiche Aufarbeitung und Nachbereitung wird uns jedoch noch weit in die neue Woche begleiten.

🙏 Ein Einsatz dieser Größenordnung ist nur gemeinsam zu bewältigen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen eingesetzten Feuerwehren, Rettungskräften, Polizeikräften, den Hubschrauberbesatzungen und ganz besonders bei den zahlreichen zivilen Helferinnen und Helfern.

Ob mit Wasserfass, Tankwagen, technischem Gerät oder einfach mit tatkräftiger Unterstützung: Ihr alle habt einen wichtigen Beitrag geleistet!

Ein großes Dankeschön für diesen außergewöhnlichen Zusammenhalt. 🤝❤️

Eure Feuerwehr Karlstein 🚒

+++ Turbulenter Kerb-Einsatz-Samstag +++Recht entspannt startete der „Kerbsamstag“ in unserer Gemeinde. Um 16:30 Uhr mac...
16/08/2026

+++ Turbulenter Kerb-Einsatz-Samstag +++

Recht entspannt startete der „Kerbsamstag“ in unserer Gemeinde. Um 16:30 Uhr machten wir uns mit über 20 Personen auf, um den Kerbumzug ab 17:00 Uhr, im Auftrag der Gemeinde Karlstein a.Main, gegen den fließenden Verkehr abzusichern. Doch noch bevor der Umzug überhaupt startete, begann einer der größten Waldbrände dieser Saison im Landkreis Aschaffenburg und zwar in Waldaschaff.

Um 16:55 Uhr etwa wurde das Wechselladerfahrzeug Karlstein 36/1, mit dem Abrollbehälter AB Tank 10000, nach Waldaschaff zur Unterstützung bei der Wasserversorgung zur Bekämpfung des dortigen Waldbrandes gerufen.

Um 17:42 Uhr wurde der Zug 24 - Wassertransport - des Landkreises Aschaffenburg ebenfalls nach Waldaschaff alarmiert. Wieder lösten wir Personal aus der Absicherung heraus bzw. kamen weitere Einsatzkräfte in das Gerätehaus. In diesem Zug ist unser TLF 16/24 sowie das WLF-L mit dem AB Tank 10000 integriert. Der AB Tank war ja bereits unterwegs, nun folgte das TLF 16/24, zusammen mit drei weiteren Tanklöschfahrzeugen aus dem Bereich 3, ebenfalls nach Waldaschaff.

Zur Koordinierung und Unterstützung der Karlsteiner Einsatzkräfte, folgte um etwa 18:15 Uhr der KdoW 2 mit Kommandant Andreas Emge nach Waldaschaff. Dort nahm der Einsatz dann seinen Lauf und wir gliederten uns in die etwa 600 Einsatzkräfte vor Ort mit ein.

Durch die Einsatzleitung erfolgte dann noch, gegen 19:30 Uhr, die Nachforderung des Team Drohne Karlstein an die Einsatzstelle. Diese sollten gegen 21 Uhr vor Ort Einsatzbereit sein, um nach Einsatzende der Hubschrauber auf Grund der Dunkelheit, die Einsatzleitung mit Infos aus der Luft zu versorgen. Hier rückte gegen 20:30 Uhr, der GW Erkunden/Messen aus nach Waldaschaff.

Um 21:41 Uhr alarmierte die ILS Untermain zu einem umgestürzten Baum am Mainradweg in Dettingen. Hier rückte zur Beseitigung das HLF 20/16 und der ELW 1 aus. Nach gut einer Stunde war auch dieser Einsatz erledigt und der Weg wieder frei.

Gegen 23:30 Uhr rückte das WLF-L mit dem AB Tank wieder ein, um etwa 01.00 Uhr fuhren der KdoW 2 sowie das TLF 16/24 zurück nach Karlstein.

Um 01:30 Uhr startete der KdoW 1 mit der Ablösung für den GW Erkunden/Messen. Das neue Personal ist bis Sonntagmorgen etwa 07:00 Uhr für vor Ort eingeplant.

Wie es danach dann weitergeht, steht noch nicht fest, warten wir es ab. Die Nächsten Schichte für den AB Tank 10000 und den GW Erkunden/Messen sind bereits geplant.

Gebrannt habe am Ende weit über 20.000 bis 30.000 qm Freifläche und Wald. Genaue Zahlen wird unser Team Drohne, nach Sonnenaufgang und vor dem eintreffen der Hubschrauber, vermessen und weiter melden.

Eigentlich stand Kerb auf dem Plan, aber das war dann wohl nichts 🤷🏼‍♂️.

+++ Verkehrsunfall A45 + Ausbildung +++Freitagmittag 15:48 Uhr, die ILS Untermain alarmiert zu einem Verkehrsunfall mit ...
14/08/2026

+++ Verkehrsunfall A45 + Ausbildung +++

Freitagmittag 15:48 Uhr, die ILS Untermain alarmiert zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen auf der A45, bei km ca. 251 in Richtung Aschaffenburg. Als örtlich zuständige Feuerwehr werden wir hier mit Zugalarm alarmiert, unterstützt von einem weiteren HLF 20/16 der Feuerwehr Hörstein.

Ausgerückt mit ELW 1, HLF 20/16 , TLF 16/24 Tr., GW-U mit VSA und dem MTW mit LED Vorwarnung machten wir uns auf zur Einsatzstelle. Eingetroffen vor Ort, fanden die 37 Einsatzkräfte folgendes vor.

An einem 40t Lkw Sattelzug, war hinten auf der linken Seite ein Reifen geplatzt. Hierdurch bremste ein Pkw stark ab und ein Kleintransporter versuchte diesem wohl auszuweichen und fuhr in den PKW hinein. Insgesamt gab es sieben beteiligte Personen, von welchen wohl aber laut anwesendem Rettungsdienst keiner verletzt wurde.

Die Feuerwehr Hörstein wurde nach dem Aufbau der Verkehrsabsicherung aus dem Einsatz entlassen. Wir stellten den Brandschutz sicher und reinigten die Fahrbahn auf einer Länge von gut 100 Meter. Die Mannschaft des VSA sperrte den rechten Fahrstreifen und so konnte nach kurzer Vollsperrung der Verkehr über die linke Fahrbahn weiter ablaufen. Nach gut einer Stunde vor Ort wurden das HLF 20/16 und TLF 16/24 Tr. ebenfalls nach Hause ans Gerätehaus entlassen. Die restlichen drei Fahrzeuge verblieben bis zum Reifenwechsel am LKW und Abschleppen des Pkw vor Ort. Danach wurde die Einsatzstelle zur weiteren Absicherung des Kleintransporters an die Autobahnpolizei wie auch die Autobahnmeisterei übergeben.

Einsatzende nach gut 2,5 Stunden am Gerätehaus.

Am Abend stand dann Ausbildung „Wasserrettung“ im Ausbildungsplan. Auf Grund von „Blaualgen“ im Main, wurde diese an den gemeindlichen Campingplatz Weissseee verlegt. Dort wurden dann verschiedenste Rettungsmethoden mit unseren Gerätschaften und den beiden kleinen Booten RTB 1 und SEB geübt. Das MZB ist für den Badesee dort, nur bedingt geeignet.

++ Waldbrand in Rodenbach – Drohnenteam der Feuerwehr Karlstein im Einsatz ++Zur Unterstützung der hessischen Einsatzkrä...
11/08/2026

++ Waldbrand in Rodenbach – Drohnenteam der Feuerwehr Karlstein im Einsatz ++

Zur Unterstützung der hessischen Einsatzkräfte wurde am Dienstagvormittag das Drohnenteam der Feuerwehr Karlstein nach Rodenbach alarmiert.

Bereits seit dem Vortag brannten dort insgesamt rund 550.000 Quadratmeter Wald – eine Fläche, die etwa 77 Fußballfeldern entspricht. Das Feuer breitete sich sowohl als Boden- als auch als Wipfelfeuer aus.

Die großen Brandstellen konnten durch einen massiven Einsatz von Personal und Material bereits in der Nacht und am Vortag weitgehend gelöscht werden. Hierbei kamen unter anderem drei Polizeihubschrauber mit Außenlastbehältern zum Einsatz.

Am Dienstag lag der Schwerpunkt daher auf der intensiven Kontrolle und Nachbereitung der abgebrannten Flächen. Ziel war es, verbliebene Glut- und Wärmenester frühzeitig zu erkennen und ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern.

Nach kurzer telefonischer Rücksprache wurde unser Drohnenteam alarmiert. Mit fünf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen machten wir uns auf den Weg nach Rodenbach.

🔥 Hotspot-Suche aus der Luft

Vor Ort übernahmen wir die Hotspot-Suche in einem der drei Einsatzgebiete. Mithilfe unserer Wärmebildtechnik konnten wir die abgebrannten Flächen systematisch überprüfen und gezielt Stellen mit erhöhter Temperatur ausfindig machen.

Die Einsatzkräfte am Boden konnten dadurch zielgerichtet zu den entsprechenden Stellen geführt werden, um diese anschließend zu kontrollieren und abzulöschen.

Parallel dazu stellte ein weiteres Team eine Übersichtsdrohne für die Einsatzleitung. Mit dieser wurde das weitläufige Einsatzgebiet mehrfach abgeflogen, um der Einsatzleitung ein aktuelles und großflächiges Lagebild zur Verfügung zu stellen.

Die Livebilder wurden dabei sowohl auf unserem Bildschirm als auch per Livestream/Funk in den ELW 2 übertragen. So stand der Einsatzleitung auch während der Lagebesprechungen jederzeit ein aktuelles Livebild der Einsatzstelle zur Verfügung, welches dankend in die Lagebeurteilung einbezogen werden konnte.

✈️ Koordination des Luftraums

Im weiteren Einsatzverlauf übernahm eine unserer Führungskräfte zusätzlich die Aufgabe des Luftraumkoordinators.

In enger Zusammenarbeit mit der Einsatzleitung wurde die Nutzung des Luftraums durch die verschiedenen eingesetzten Drohnen von Feuerwehr, THW und Polizei koordiniert.

Durch die Leitstelle Main-Kinzig wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Flugsicherung eine Freigabe des Luftraums bis zu einer Höhe von 600 Metern organisiert. Dadurch konnten unsere Drohnen höher aufsteigen und der Einsatzleitung noch größere Übersichtsaufnahmen des weitläufigen Einsatzgebietes liefern.

Der kontinuierliche Austausch mit dem Einsatzstab ermöglichte es uns, unsere Technik und unser Fachwissen gezielt in die Einsatzplanung der hessischen Führungskräfte einzubringen.

Für uns einmal mehr ein Beispiel dafür, welchen wichtigen Beitrag moderne Drohnentechnik bei der Bewältigung großflächiger Schadenslagen leisten kann.

🚑 Vom Waldbrand direkt zur Reanimation

Nach insgesamt zwölf Stunden wurden wir durch die Einsatzleitung aus dem Einsatz in Rodenbach entlassen und machten uns auf den Rückweg.

Doch bereits während der Rückfahrt erreichte uns ein weiteres Hilfeersuchen.

Die örtlichen First Responder der Gemeinde Rodenbach sprachen unseren Gerätewagen an einer roten Ampel an und fragten, ob wir bei einer gemeldeten Reanimation in einem örtlichen Alten- und Pflegeheim unterstützen könnten.

Da einer unserer beiden Kameraden über eine medizinische Ausbildung verfügt, machten wir uns unmittelbar auf den Weg zur Einsatzstelle. Dort unterstützten wir die örtlichen Kräfte bei den Reanimationsmaßnahmen, bis der externe Rettungsdienst eintraf.

🕐 Nach 13,5 Stunden zurück am Gerätehaus

Nach der Rückkehr ins Gerätehaus wurden sämtliche Einsatzmittel wieder einsatzklar gemacht.

Damit konnten wir nach insgesamt 13,5 Stunden Einsatzdauer schließlich „Einsatzende“ vermelden.

Ein langer, intensiver und abwechslungsreicher Einsatztag liegt hinter uns. Die gute Zusammenarbeit mit den hessischen Einsatzkräften, dem THW, der Polizei, den First Respondern und allen weiteren beteiligten Organisationen hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit bei solchen Einsatzlagen ist.

Eure Feuerwehr Gemeinde Karlstein 🚒

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++ LKW-Vollbrand auf der Autobahn ++ Zu einem gemeldeten brennenden LKW wurden wir am Morgen, gemeinsam mit weiteren Feu...
10/08/2026

++ LKW-Vollbrand auf der Autobahn ++

Zu einem gemeldeten brennenden LKW wurden wir am Morgen, gemeinsam mit weiteren Feuerwehren, auf die BAB45 zwischen den Anschlussstellen Karlstein und Kleinostheim alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine große Rauchsäule sichtbar, die auf ein fortgeschrittenes Brandereignis schließen lassen konnte. An der Einsatzstelle angekommen, konnte mit dem ersten Fahrzeug, in Zusammenarbeit mit dem Hörsteiner Hilfeleistungslöschfahrzeug, eine Riegelstellung zwischen LKW und Anhänger, sowie LKW und der angrenzenden Böschung.

Nachdem die nachrückenden Kräfte eine Wasserversorgung durch Tanklöschfahrzeuge und unserem Abrollbehälter Tank 10.000 gesichert haben, konnte eine direkte Brandbekämpfung eingeleitet werden.

Bereits bei der ersten Erkundung konnte festgestellt werden, das die Ladung der Zugmaschine ausschließlich mit Europaletten voller Pappe bestand, der Anhänger war glücklicherweise leer.

Mit zeitgleich bis zu 4 eingesetzte Strahlrohren und insgesamt 10 Atemschutztrupps konnte das Feuer gelöscht werden. Hierzu musste die Kartonage per Hand vom LKW geräumt und außerhalb abgelöscht werden. Hier wurden wir von Atemschutztrupps aus Hörstein und Wasserlos unterstützt.

Ebenfalls wurde durch uns mittels VSA die Autobahn für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt. Eine Vorwarnung und Ausleitung an der Anschlussstelle Alzenau Süd wurde eingerichtet.

Nach Abschluss der Löscharbeiten konnte die Einsatzstelle den zuständigen Behörden übergeben werden, die Bergung des ausgebrannten LKW und anschließende Reinigung der Autobahn nahm noch weitere Stunden in Anspruch. Dies wurde jedoch durch eine Fachfirma (Abschleppdienst Wüst) durchgeführt.

Insgesamt 50 Feuerwehrkräfte waren vor Ort, der LKW Fahrer konnte unverletzt das Fahrzeug verlassen. Über Brandursache und Sachschadenhöhe können wir keine Aussage treffen.

Einen herzlichen Dank geht an die unterstützenden Feuerwehren! Vielen Dank für eure Hilfe

Feuerwehr Hörstein
Feuerwehr Stadt Alzenau
Feuerwehr Wasserlos

Eure Feuerwehr Karlstein 🚒

+++ Einsatz VU Motorrad +++Um 12:59 Uhr am Samstag wurden wir in den Kreisverkehr St. 3308 Abzweig zur AB 17 in Karlstei...
08/08/2026

+++ Einsatz VU Motorrad +++

Um 12:59 Uhr am Samstag wurden wir in den Kreisverkehr St. 3308 Abzweig zur AB 17 in Karlstein alarmiert. Dort war ein Motorradfahrer alleine beteiligt verunfallt.

Nach AAO fuhr das HLF 20/16, der GW - U und der ELW 1 die Einsatzstelle an. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienst wurde der Motorradfahrer medizinisch durch Feuerwehrsanitäter erst versorgt und betreut. Parallel wurde die Einsatzstelle gesichert, der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsmittel gebunden. Hierbei stellt sich heraus, dass der Zweiradfahrer bereits ca. 1,5 km vor seinem Sturz, die Leitplanke rechts und wohl auch links auf der St. 3308 touchiert hatte. Diese Strecke erkundete der KdoW 1 und sicherte diese ebenfalls. Die Maschine wurde bei diesem ersten Kontakt bereits stark beschädigt, so das Bremsflüssigkeit und Motoröl auslief, was letztendlich auch zum Sturz im Kreisverkehr führte.

Der Fahrer wurde ins Krankenhaus eingeliefert und die Straße mit Warnschildern abgesichert. Für weitere Maßnahmen wurde der Straßenbaulastträger verständigt.

Einsatzende für das letzte Fahrzeug war nach zwei Stunden.

Wir wünschen dem Fahrer baldige und vollständige Genesung.

+++ Ferienbetreuung Hort Karlstein Kids - Unterwegs mit vier MZB auf dem Main +++Im Rahmen der Ferienbetreuung Hort Karl...
06/08/2026

+++ Ferienbetreuung Hort Karlstein Kids - Unterwegs mit vier MZB auf dem Main +++

Im Rahmen der Ferienbetreuung Hort Karlstein Kids, besuchten heute 27 Kinder und fünf Betreuer die Feuerwehr. Ziel war es, aufgeteilt in 5 Gruppen, mit vier Mehrzweckbooten der Wehren Feuerwehr Aschaffenburg, Feuerwehr Seligenstadt, Feuerwehr Mainflingen und der Feuerwehr Karlstein, die Aufgaben und Möglichkeiten der Feuerwehrboote kennenzulernen. Natürlich stand aber auch der Spaß des "Boot" Fahrens mit ganz oben auf der Wunschliste aller Kinder (und auch Betreuer).

Nach dem alle vier Boote im Wasser waren und in Richtung Karlstein fuhren, trafen unsere Gäste auch schon am Treffpunkt ein. Die Gruppen waren bereits eingeteilt, der Rotationsplan vorbereitet und so ging es dann auch zügig los. die Bootsbesatzungen erklärten die Aufgaben und Möglichkeiten der Boote, es wurden "Mann über Bord" Manöver mit einer Schwimmpuppe gefahren und auch "Bootsfender" durften aus dem Wasser geangelt werden.

Sehr schnell stand der Wechsel auf das nächste Boot wieder an, aber nicht, bevor noch mal eine kurze Strecke "Speed" gegeben wurde und alle sich beim Ritt über die Wellen freuten.

Am Mittag war dann auch die Zeit schon vorüber und die Gruppe verabschiedete sich wieder in Richtung Hort. Für die vier Boote stand nun noch die Rückfahrt und das herstellen der Einsatzbereitschaft an, was auch noch mal mit reinigen und Tanken gut 1,5 bis 2 Stunden Zeit in Anspruch nahm.

Wir, die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, bedanken uns für euren Besuch. Ein ganz besonderer Dank geht jedoch an die Wehren Aschaffenburg, Mainflingen und Seligenstadt, für die unkomplizierte Unterstützung bei dieser Aktion, danke.

01/08/2026

📢 𝗟𝗮𝗻𝗱𝗸𝗿𝗲𝗶𝘀𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗲𝗮𝗹𝗮𝗿𝗺 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘂𝗺 𝟭𝟭:𝟯𝟬 𝗨𝗵𝗿 𝗶𝗺 𝗟𝗮𝗻𝗱𝗸𝗿𝗲𝗶𝘀 𝗔𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝗲𝗻𝗯𝘂𝗿𝗴

Heute findet um 11:30 Uhr im Landkreis Aschaffenburg ein landkreisweiter Probealarm statt. Dabei wird das Sirenensignal „Feueralarm“ durch die ILS Untermain ausgelöst.

➡️ Es besteht kein Grund zur Sorge. Der Alarm dient ausschließlich dazu, die Funktionsfähigkeit der Sirenen zu überprüfen.

Regelmäßige Probealarme sind wichtig, um die Warn- und Alarmsysteme zu testen und ihre zuverlässige Funktion im Ernstfall sicherzustellen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis! 🚒🔊

𝗕𝗶𝘁𝘁𝗲 𝘁𝗲𝗶𝗹𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲 𝗜𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻, 𝗱𝗮𝗺𝗶𝘁 𝗺𝗼𝗲𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝘀𝘁 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗲 𝗕𝘂𝗲𝗿𝗴𝗲𝗿𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗕𝘂𝗲𝗿𝗴𝗲𝗿 𝗶𝗺 𝗟𝗮𝗻𝗱𝗸𝗿𝗲𝗶𝘀 𝗔𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝗲𝗻𝗯𝘂𝗿𝗴 𝗶𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗶𝗲𝗿𝘁 𝘀𝗶𝗻𝗱.

+++ Gemeinde Karlstein a.Main erlässt Allgemeinverfügung "Verbot von offenem Feuer" +++
31/07/2026

+++ Gemeinde Karlstein a.Main erlässt Allgemeinverfügung "Verbot von offenem Feuer" +++

Adresse

Hanauer LandStr. 1
Karlstein
63791

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