Palestinian Lives Matter - Kassel

Palestinian Lives Matter - Kassel Nicht nur in den USA werden People of Color (PoC) immer wieder Opfer rassistischer weißer Polizisten.

Auch in Deutschland und besonders in Israel passiert dies in vergleichbarer Art und Weise, nur redet kaum jemand darüber und zeigt die Verbindung auf!

Wichtiger Artikel von ARAM ZiAI (von "unserer" Uni Kassel) gestern in der FR über den rechtsautoritär dominierten Antise...
17/06/2026

Wichtiger Artikel von ARAM ZiAI (von "unserer" Uni Kassel) gestern in der FR über den rechtsautoritär dominierten Antisemitismusdiskurs in Deutschland:

Es gibt Antisemitismus in Deutschland: Hakenkreuzschmierereien auf jüdischen Friedhöfen, Anschläge auf Synagogen, Geraune über jüdische Strippenzieher der Weltpolitik. Aber jene Art der Antisemitismusbekämpfung, die in den letzten Jahren hierzulande immer mehr Raum und politischen Einfluss gewonnen hat, hat die klare politische Agenda einer Verwischung der Unterschiede zwischen Judenhass und Israelkritik und dient der Diskreditierung und Kriminalisierung von pro-palästinensischem Protest. Adorno hat einmal gesagt, Antisemitismus sei „das Gerücht über die Juden“.








Die autoritäre Formierung in Deutschland führt zu falschen Erkenntnissen über die Gefährdung von Jüdinnen und Juden hierzlande.

Zehn Aktivisten des Maghreb Sumud Konvois wurden in Libyen festgenommen, als sie die Belagerung Gazas durchbrechen wollt...
17/06/2026

Zehn Aktivisten des Maghreb Sumud Konvois wurden in Libyen festgenommen, als sie die Belagerung Gazas durchbrechen wollten. Sie sind seit über drei Wochen willkürlich inhaftiert und völlig isoliert. Wir müssen Wege finden, den Konvoi insgesamt zu unterstützen.

Im Dialog mit: Ahmed Ghneya, Tawfiq Al-Saadi (inhaftierte Organisatoren) & Zohar Regev.

Donnerstag, 18. Juni 2026,
19:00 Uhr im Café Buch-Oase
Germaniastrasse 14, Kassel

Online via Zoom (Link am Veranstaltungstag beim Palästina Aktionsbündnis Kassel und vielleicht auch bei uns).






HEUTE (10/6/26) ist im Café Buchoase die Finisage und damit letzte Möglichkeit, die Ausstellung des Fotografen Mohammad ...
10/06/2026

HEUTE (10/6/26) ist im Café Buchoase die Finisage und damit letzte Möglichkeit, die Ausstellung des Fotografen Mohammad al-Hajjar aus Gaza zu sehen. Dabei werden aktuelle großformatige Bilder gezeigt, die das Leben und den Alltag der Menschen dort zeigen. Um 19:00 Uhr gibt es einen Einführungsvortrag von Ursula Mindermann, Vizepräsidentin der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, die die Ausstellung auch kuratiert hat.





"Deutsche Staatsräson und Die Verantwortung der Wissenschaft"Spannende Veranstaltung HEUTE im Rahmen der Aktionswoche "W...
01/06/2026

"Deutsche Staatsräson und Die Verantwortung der Wissenschaft"

Spannende Veranstaltung HEUTE im Rahmen der Aktionswoche "Wissenschaft gegen den Faschismus" an der Uni Kassel, organisiert vom Fachgebiet "Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien"

Datum: 01.06.2026
Zeit: 18:00 - 20:00 Uhr
Ort: Arnold-Bode-Str. 2, Raum 0401



24/05/2026

Die palästinensische Politikwissenschaftlerin Dr. Ghada Sasa beschreibt ein bemerkenswertes Phänomen: In Israel gepflanzte Kiefern sterben in großem Umfang ab. Laut Berichten wurden seit der Staatsgründung rund 250 Millionen Bäume gepflanzt, doch ein großer Teil davon ist nicht heimisch. Besonders Aleppo-Kiefern wurden massenhaft eingesetzt, obwohl sie ursprünglich nicht zur natürlichen Flora Palästinas gehören.

Diese Wälder wurden häufig auf den Ruinen entvölkerter palästinensischer Dörfer angelegt. Sie sollten Spuren zerstörter Gemeinden verdecken, Rückkehr verhindern und das Land symbolisch neu formen. Genau diese politische Nutzung von Aufforstung wird als „Grüner Kolonialismus“ bezeichnet.

Ein bekanntes Beispiel ist der Wald der Märtyrer, der ab 1951 mit sechs Millionen Bäumen gepflanzt wurde. Er entstand auf Gebieten mehrerer palästinensischer Dörfer, die 1948 depopuliert wurden. Die schnell wachsenden Kiefern sollten das Land optisch verändern, erwiesen sich jedoch als anfällig für Dürre, Brände und Schädlinge.

Heute sterben viele dieser Kiefern, besonders rund um Jerusalem und im Negev. Forscher sprechen teils von „Kiefernwüsten“, weil die Nadeln den Boden verändern und Artenvielfalt reduzieren. Gleichzeitig kehren heimische Pflanzen und Tiere zurück: Eichen, Olivenbäume, Feigenbäume, Orangenbäume, schwarze Ziegen und Kamele. Auch verborgene Ruinen werden wieder sichtbar.

Für Dr. Sasa zeigt dieser Prozess: Das Land selbst widersetzt sich einer künstlichen Umgestaltung. Die Natur erinnert an das, was verdrängt wurde. Echte Heilung kann nicht durch koloniale Aufforstung entstehen, sondern nur durch ökologische Gerechtigkeit, die Rückkehr indigenen Wissens und den respektvollen Umgang mit Land, Geschichte und Leben.

Bilder wurden mit KI generiert und dienen lediglich zur Veranschaulichung.
Source: Sasa, G. Oppressive Pines: Uprooting Israeli Green Colonialism. Political Science Research, International Relations.

Die Mohnblume als Zeichen von Widerstand, Erinnerung und Hoffnung.Am DONNERSTAG sind Students for Palestine Kassel und d...
20/05/2026

Die Mohnblume als Zeichen von Widerstand, Erinnerung und Hoffnung.

Am DONNERSTAG sind Students for Palestine Kassel und das Palästina Aktionsbündnis Kassel beim Alternativen Campusfest dabei.

15–18 Uhr: Stand mit Infos, Austausch & kreativen Aktionen
15:30 Uhr: Vortrag zu Repressionen gegen internationale Studierende aus Konfliktgebieten (Fall: Yousef Shaban)

Kommt vorbei, hört zu, sprecht mit den AktivistAs, gestaltet mit. 🎨🖌️🍉

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