26/06/2026
Für eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen spricht sich der Vorstand der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA) in Kassel aus.
„Wir als Vertreter der christlich-sozialen Themen in der CDU sehen in einer Koalition aus den drei Parteien der Mitte ein richtiges Signal und gute Option für die Menschen in dieser Stadt. Wir stellen dabei nicht die Farben der sogenannten Kenia-Koaltion in den Mittelpunkt sondern die Tatsache, dass diese „Aktiv-Koaliton“ aus der Mitte heraus eine breite Mehrheit für die notwendigen Entscheidungen in Kassel hat“, so der Stadtverordnete und CDA-Kreisvorsitzende Marcus Leitschuh. Nach der Kommunalwahl würden sich die Bürgerinnen und Bürger stabile Mehrheiten wünschen.
Sogenannte „Wechselnde Mehrheiten“ lehnt die CDA ab. Der Vorstand ist der festen Überzeugung, dass die Menschen eine stabile und mutige Politik aus der Mitte der Gesellschaft heraus wünschen. Wechselnde Mehrheiten sind nach Meinung der CDA für eine ehrenamtliche Stadtverordnetenversammlung weder sinnvoll, noch in Kassel zielführend. Leitschuh: „Kassel braucht in herausfordernden Zeiten den Impuls, dass unterschiedliche Parteien arbeitsfähig sind, ruhig und besonnen Kompromisse finden und die Stadt sicher gestalten. Wir brauchen weniger aufgeregte Spaltung und mehr gutes Wir-Gefühl.“ Zu den drängenden Themen gehören für die CDA angesichts aktuell knapper Kassen ein klares Signal für bezahlbaren Wohnraum, eine nachhaltige Umwelt- und Verkehrspolitik, die die Interessen von Wirtschaft, Handel und Dienstleistern einbezieht sowie Investitionen in Bildung.“ Die Menschen würden Entscheidungen erwarten, die die großen Fragen dieser Stadt angehen und nicht so wirken, als würden alle möglichen Einzelthemen von Interessengruppen in den Mittelpunkt gestellt werden.
Ein weiteres Thema für den christlich-sozialen Flügel der Union in Kassel ist, dass das am christlichen Menschenbild orientierte Sozialsystem der Sozialen Marktwirtschaft erhalten und mit Leben gefüllt wird.
Die auch als Arbeitnehmerflügel bekannte Gliederung der CDU ist mit drei Stadtverordneten in der CDU-Fraktion vertreten, auch die Magistratsmitglieder Heinz Schmidt, der Sozialdezernent Dr. Norbert Wett und Fraktionschef Holger Augustin sind Mitglied.