Torsten Felstehausen - DIE LINKE

Torsten Felstehausen -  DIE LINKE Es liegt an uns allen. Wir können das Land verändern. Wir können die Zukunft für die Menschen gerechter und besser machen. Aber es geschieht trotzdem.

Ein gutes Leben für alle wäre längst möglich. Der Reichtum wächst jeden Tag, aber er kommt nur Wenigen zugute. Die Welt ist aus den Fugen, es liegt an uns, sie neu zu gestalten. Daher kandidieren ich im Wahlkreis 168 (Kassel) für den Deutschen Bundestag. Ich arbeite beim ver.di-Bildungswerk als Berater für Betriebs- und Personalräte zu den Themen Digitalisierung, Arbeit 4.0 und betrieblichem Gesun

dheitsschutz. Was mich bewegt hat:

Seit den 1980 Jahren engagiere ich mich in politischen Zusammenhängen. Vor Ort in dem selbstverwalteten Jugendzentrum, später gegen den Nato-Doppelbeschluss und die Nutzung der Atomkraft im nahegelegenen Brokdorf und Stade. Nach meinem Zivildienst in einer Kindertagesstätte mit dem damals noch neuen „Integrationskonzept“ für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen, begann ich das Studium der Sozialpädagogik in Bremen und Lüneburg. Wer in Lüneburg wohnt, kam nicht um den Widerstand gegen das geplante Endlager in Gorleben herum. Ich engagierte mich in der Anti-Atombewegung im Wendland und überregional. Die Ereignisse von Rostock, Möln und Solingen mobilisierten 10.000 Menschen. Die Unterkünfte von Geflüchteten mussten selbstorganisiert bewacht werden und gleichzeitig begann die Diskussion um den alltäglichen Rassismus in Staat und Gesellschaft. Schnell wurde klar, rechte Gewalt kann sich nur auf dem Hintergrund eines Duldens und Wegschauens entwickeln und diese Grenzen sind fließend. Wenn der rechte Mob, wie in Rostock, tagelang Häuser von Geflüchteten und Migranten angreift, die Polizei tatenlos zusieht und die einzige Konsequenz der Politik die anschließende Verschärfung des Asylrechts ist, wird klar wohin die Reise geht. Dagegen gilt es sich solidarisch zu stellen, gemeinsam wachsam zu sein und aufzustehen, Gesicht zu zeigen und sich zu widersetzen. Damals in Rostock, Möln und vielen anderen Orten, heute in Freital, dem Nazikonzerten und der AfD. Aber die Verhältnisse können nicht nur lokal und regional geändert werden. Die ungleichen Verhältnisse vor Ort, die Verteilung von Reichtum und Armut sind ein Spiegel der globalen Verhältnisse. Der globale Norden verdankt seinen Reichtum der Ausplünderung der ärmeren Länder. Freihandelsabkommen, Waffenexporte und die Unterstützung autokratischer und diktatorischer Machthaber sichern diese Ungleichheit. Dagegen die Stimme zu erheben, in Heiligendamm zum G8-Gipfel ebenso wie in Hamburg zum G20-Treffen, ist eine logische Konsequenz. Aber all diese Diskussionen um die ökonomische Umgestaltung werden wertlos sein, wenn wir es nicht schaffen, diese Welt auch ökologisch umzugestalten. Es ist keine Frage mehr, ob es einen Klimawandel gibt, ich bezweifele sogar, ob wir ihn noch aufhalten können. Aber vielleicht, mit gemeinsamen Anstrengungen, kann es gelingen die Folgen zu verlangsamen und uns auf die Konsequenzen besser vorzubereiten. Die Ausbreitung der Wüsten, das Verschwinden großer Landmassen unter Wasser, das Abtauen der Polkappen und die Zunahme von Extremwettersituationen: all dies wird weltweite Flucht- und Wanderungsbewegungen, Dürren, Missernten und Hungerkatastrophen auslösen – und wir werden sie nicht aufhalten können. Wir können all das verdrängen, die Augen verschließen und es nicht wahrhaben wollen. Wir brauchen eine andere Politik. Eine Politik, die die Verhältnisse auf den Kopf stellt. Eine Politik, die die soziale Ungleichheit beseitigt, sich für eine gerechte Verteilung der Ressourcen einsetzt und Gewalt als Mittel der Konfliktlösung ausschließt. Aber auch der weiteste Weg beginnt mit den ersten Schritten. Diese möchte ich gemeinsam mit dir gehen!

23/01/2026

Torsten Felstehausen kandidiert für den Kreistag, Listenplatz 3 und auch in Kaufungen. Er ist ehemaliger Landtagsabgeordneter.

Torsten Felstehausen - DIE LINKE sagt:
Ich stehe für klare Haltung und verlässlichen Einsatz gegen Rechtsruck, soziale Ungerechtigkeit und Privatisierungen. Gemeinsam mit Bewegungen und Gewerkschaften will ich im Kreistag soziale Sicherheit und Klimagerechtigkeit stärken, damit ihr im Alltag spürbar entlastet werdet.

Heute sind unsere Herzen in Hanau, heute ist   auch in Kassel.Kein Vergeben, kein Vergessen
19/02/2024

Heute sind unsere Herzen in Hanau, heute ist auch in Kassel.
Kein Vergeben, kein Vergessen

08/01/2024
Ich habe gestern eine Patenschaft für Moeed  Hosseini übernommen. Er ist 18 Jahre alt und wurde am 20. Januar 2023 von S...
19/01/2023

Ich habe gestern eine Patenschaft für Moeed Hosseini übernommen. Er ist 18 Jahre alt und wurde am 20. Januar 2023 von Sicherheitskräften der iranischen Republik Iran aus seinem Zuhause in der kurdischen Stadt Javanroud entführt. Laut Berichten wird er in Isolationshaft gefoltert.
Ich wende mich in einem ersten Schreiben an den Botschafter des Irans in Berlin und fordere ihn auf, Informationen über Moeed zur Verfügung zu stellen, ihn zu entlassen und Folter sowie Todesstrafe zu beenden.
In den nächsten Wochen werde ich mich weiter bei internationalen Organisationen für die Freilassung und Rechte von Moeed einsetzen.


Auch nach 25 Jahren immer wieder toll, dass sich junge Menschen völlig selbstorgarnisiert für ihre eigenen Belange und i...
07/01/2023

Auch nach 25 Jahren immer wieder toll, dass sich junge Menschen völlig selbstorgarnisiert für ihre eigenen Belange und ihren Ort einsetzen. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und viel Erfolg bei den vielen Projekten 2023 an Milena, Lynn, Maximiliam,Cecil, Hanna, Franzi und Kim.

19/05/2022

„Innenminister Beuth agiert scheinbar nach dem Prinzip: ‚Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß‘. So musste er heute einräumen, nur abstrakt Kenntnis über eine Zeichnung des Polizeibeamten Johannes S. in SS-Uniform zu haben, die im NSU2.0-Verfahren zur Sprache kam. Ob der im NSU 2.0-Komplex zwischenzeitlich verdächtige Polizist auf der Zeichnung das Abzeichen Obersturmbannführer trägt, konnte Beuth nicht beantworten. Von ‚stilisierte Abzeichen‘ bis ‚keine Abzeichen erkenntlich‘ beinhaltete Beuths Antwort die gesamte mögliche Bandbreite, klare Antworten waren nicht zu bekommen. Allein die Vorstellung, dass ein Bild eines hessischen Polizisten in der Uniform eines Obersturmbannführers die Runde in dem Revier macht, ist unerträglich. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass gerade aus dem Revier dieses Beamten die Daten für die Drohschreiben abgerufen wurden, die später mit der Signatur ‚Obersturmbannführer‘ gezeichnet wurden, sind die Nebelkerzen des Innenministers unverantwortlich.

Im gesamten Verfahren zur Aufklärung des NSU 2.0-Komplexes werden alle wichtigen Informationen von der Nebenklage zu Tage gefördert. Dabei fordern auch immer mehr Polizeibeschäftigte, endlich umfassend und konsequent aufzuklären, um Vertrauen in die Polizei zurückzuerlangen. Der Innenminister ist dabei jedoch keine große Hilfe.“

- Torsten Felstehausen - MdL DIE LINKE

09/04/2022

"Die wiederholten und zuletzt im Polizeipräsidium Südhessen erhobenen schweren Vorwürfe zu rechtsextremen Gedankengut und unangemessenem Verhalten von Polizeibeamten lassen Zweifel an einem ernsthaften Aufklärungswillen von Innenministers Peter Beuth (CDU) aufkommen. Während im Parlament von Fehlerkultur und Transparenz fabuliert wird, stoßen Polizeibeamte bei ihren Vorgesetzten weiter auf taube Ohren, wenn sie menschenverachtendes Gedankengut sowie Fehlverhalten unter ihren Kolleginnen und Kollegen anprangern möchten - und das bis zur höchsten Behördenleitung und der Landesregierung.

Noch-Ministerpräsident Bouffier hat nicht mehr die Kraft, die nötige Reißleine zu ziehen. Aber spätestens sein Nachfolger muss ab seiner Wahl im Mai klar machen: Das Problem sind nicht nur Polizisten mit Hitlerbärtchen, sondern ein Innenminister, der diesem Treiben kein Einhalt gebieten will oder kann.“

- Torsten Felstehausen - MdL DIE LINKE

05/04/2022

In der heutigen Kreistagssitzung wurde ein Antrag unserer Kreistagsfraktion zur momentanen Schulbus Situation behandelt.

Nachdem die Fraktionen von SPD & B90 einen konkurrieren Antrag eingebracht haben, hat man sich vor der Sitzung auf einen gemeinsamen Antrag verständigt.

Unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Jan Kersting führte zum Thema aus:
„Schülerinnen und Schüler, teilweise gerade mal 6 Jahre alt, stehen bei Minusgraden an Haltestellen und warten auf den Bus – der dann nicht kommt.
Kinder stehen an Haltestellen und sehen wir der Bus einfach an ihnen vorbei fährt.
Busse sind so überfüllt, das Schülerinnen und Schüler nicht mehr rein gepasst haben.
Auf den Heimweg Kinder in anderen Ortsteilen gestrandet sind, weil der Bus in ihren Wohnort nicht angehalten hat.
Das alles passiert nicht irgendwo, nein das passiert in unseren Landkreis!
Ich will mir gar nicht ausmalen was passieren kann, wenn ein Kind im falschen Ort gestrandet ist und in ein fremdes Auto einsteigt.“

Nachfolgender Beschluss wurde mehrheitlich gefasst:
Der Kreisausschuss wird beauftragt, gemeinsam mit dem Nordhessischen
Verkehrsverbund (NVV) die Bemühungen zu verstärken, die bestehenden
Probleme in Schulbusverkehren zu lösen.
Sollte dies nicht möglich sein, wird der Kreisausschuss beauftragt,
gemeinsam mit dem NVV entsprechende Vertragsstrafen zu verhängen.

Adresse

Schillerstraße 21
Kassel
34117

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