03/06/2026
„Haben Sie schon Konsequenzen versucht?“
Viele Eltern von autistischen Kindern kennen diese Frage und oft kommt sie von Menschen, die helfen möchten.
Das Problem ist nur:
Die Frage unterstellt häufig, dass das Verhalten eines Kindes durch mangelnde Konsequenz entsteht, dass Eltern nicht konsequent genug sind, nicht streng genug, nicht klar genug.
Dabei haben viele Familien längst unzählige Strategien ausprobiert.
Sie haben Bücher gelesen, Beratungen besucht, mit Fachkräften gesprochen, neue Regeln eingeführt, Belohnungssysteme getestet, Grenzen gesetzt.
Doch trotzdem bleiben die Schwierigkeiten bestehen.
Warum?
Weil Autismus keine Frage der Erziehung ist.
➡️ Ein Meltdown ist keine Trotzreaktion.
➡️ Reizüberflutung verschwindet nicht durch Konsequenzen.
➡️ Überforderung löst sich nicht durch Strafen.
Manchmal brauchen Familien keine neuen Erziehungstipps, manchmal brauchen sie Menschen, die zuhören, verstehen und gemeinsam nach den Ursachen suchen.
Deshalb interessiert uns:
Welche Frage nervt euch als Eltern am meisten?
Schreiben Sie gern in die Kommentare. 👇