08/12/2016
Liebe Menschen,
Ein kleiner, möglichst objektiver Gedankengang zum sogenannten "Rechtsruck" der Gesellschaft:
Immer mehr Menschen sympathisieren mit rechtspopulistischem Gedankengut, was zwei Dinge bedeutet:
1. Die Menschen sympathisieren mit populitischem Gedankengut.
2. Sie lassen sich eher von Rechtspopulisten begeistern, als von Linkspopulisten.
Hat jemals jemand darüber nachgedacht, dass es daran liegen könnte, dass der Populismus (also die bewusste Trennung einer regierenden "Elite" und dem regierten "Volk" und das dadurch resultierende Gefühl, von Unterdrückung und Ohnmacht, etwas daran ändern zu können) gar nicht das Problem ist?
Ist Populismus am Ende gar etwas richtiges und gutes?
Vielleicht liegt der "Rechtsruck" der Gesellschaft einfach daran, dass es im politisch-linken Spektrum keine populistische Alternative gibt?
Oder um die These kurz zu fassen:
"Ich glaube, die Rechten betreiben einfach "besseren" Populismus als die Linken. Was nicht bedeutet, dass Populismus etwas schlechtes ist. Ich glaube sogar, dass "Demokratie" erst dann gewährleistet werden kann, wenn alle Populisten miteinander reden und arbeiten."
Wir alle sind unzufrieden und fühlen uns unterdrückt, warum sollten wir uns dann auch noch gegenseitig schaden, wenn das Problem wo anders liegt? Dort, wo die Entscheidungen getroffen werden, die uns missfallen.
Wir brauchen Kooperation, statt Konkurenz.
Wir brauchen Konversation und Austausch statt Lügen und Hetzte.
Wir brauchen Vertrauen und Offenheit, statt gegenseitigem Hass.
Dieser Text richtet sich an ALLE Systemkritiker, Populisten, Rechte, Linke, ganz egal.
Gespalten können wir nichts verändern.
Gemeinsam schon.
Für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit:
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