22/06/2026
Das Foto stammt aus Privatbesitz und wir geben es explizit nur für die einmalige Verwendung im Rahmen der Veranstaltung „45 Jahre Plenarsitzung Ausländerbeirat Kassel“ heraus.
Grußwort zum Jubiläum
45 Jahre Ausländerbeirat Kassel stehen für Engagement, Dialog und demokratische Teilhabe. Dieses Jubiläum erinnert uns daran, dass Vielfalt eine Stärke unserer Stadt ist und dass Zusammenhalt dort wächst, wo Menschen gehört und beteiligt werden. Der Ausländerbeirat hat hierzu über Jahrzehnte einen wertvollen Beitrag geleistet. Dafür danken wir allen ehemaligen und aktuellen Mitgliedern sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern.
Kassel, 23.Juni 2026
Chronik zum Jubiläum des Ausländerbeirats Kassel
45 Jahre politische Teilhabe und Engagement
Plenarsitzung am 23.Juni 2026
24. Juni 1981 – 23. Juni 2026
Vor 45 Jahren, am 24. Juni 1981, trat der erste gewählte Ausländerbeirat der Stadt Kassel zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Was damals als wegweisendes Modell für die politische Mitwirkung ausländischer Einwohnerinnen und Einwohner begann, entwickelte sich zu einer festen Institution der kommunalen Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Die Anfänge
In den Jahrzehnten zuvor waren zahlreiche Menschen aus verschiedenen Ländern nach Kassel gekommen, um hier zu arbeiten, Familien zu gründen und sich eine neue Zukunft aufzubauen. Obwohl sie das wirtschaftliche, kulturelle und soziale Leben der Stadt maßgeblich mitgestalteten, waren sie von kommunalen Wahlen ausgeschlossen.
Mit der Wahl des ersten Ausländerbeirats am 31. Mai 1981 und seiner konstituierenden Sitzung am 24. Juni 1981 erhielten die ausländischen Einwohnerinnen und Einwohner erstmals eine demokratisch legitimierte Vertretung ihrer Interessen. Kassel gehörte damit zu den Pionieren in Deutschland.
Eine Stimme für die Vielfalt
Seit seiner Gründung setzt sich der Ausländerbeirat für Chancengleichheit, Teilhabe und gegenseitigen Respekt ein. Über die Jahre beschäftigte er sich mit zahlreichen Themen:
Bildung und Ausbildung,
Integration und Sprachförderung,
Antidiskriminierungsarbeit,
kulturelle Vielfalt,
soziale Gerechtigkeit,
politische Partizipation,
Zusammenleben in einer vielfältigen Stadtgesellschaft.
Dabei war der Beirat stets Brücke zwischen den migrantischen Gemeinschaften, der Stadtpolitik und der Verwaltung.