Gegenwind

Gegenwind Monatszeitschrift für Politik und Kultur
(Schleswig-Holstein & Hamburg) Der GEGENWIND erscheint monatlich.

Das Magazin behandelt Politik und Kultur in Schleswig-Holstein. Das Einzelheft kostet 3 Euro, das Jahresabo kostet 33 Euro.

Die Ostsee ist ein Thema im Juni-Heft. Es geht um Umweltschutz, dabei auch Schutz der Wale. Es geht um Aufrüstung, wir s...
01/06/2026

Die Ostsee ist ein Thema im Juni-Heft. Es geht um Umweltschutz, dabei auch Schutz der Wale. Es geht um Aufrüstung, wir sehen uns die Kriegsschiffe in der Ostsee an. Und es geht natürlich um den einen Wal.

Natürlich gibt es auch viele andere Themen. Abonnieren lohnt sich!

Auch am 1. Mai ist eine neue Ausgabe erschienen. Diesmal ein wichtiges Thema: wer beteiligt sich am Ostermarsch, und war...
02/05/2026

Auch am 1. Mai ist eine neue Ausgabe erschienen. Diesmal ein wichtiges Thema: wer beteiligt sich am Ostermarsch, und warum? Warum hat die Zahl der Demonstrantinnen und Demonstranten so stark abgenommen? Um welchen Frieden geht es?

Abonnieren lohnt sich!

Im April-Heft geht es um Verkehrssicherheit. Und um den Krieg gegen den Iran. Und um den Verfassungsschutz. Und um Feind...
09/04/2026

Im April-Heft geht es um Verkehrssicherheit. Und um den Krieg gegen den Iran. Und um den Verfassungsschutz. Und um Feindmarkierungen am 8. März in Hamburg. Und um Cuba. und um Künstliche Intelligenz. Und um bezahlbares Wohnen. Und, und, und: Abonnieren lohnt sich!

Im März-Heft haben wir unter anderem die Einbürgerungszahlen von allen Kreisen Schleswig-Holsteins verglichen. Das sieht...
11/03/2026

Im März-Heft haben wir unter anderem die Einbürgerungszahlen von allen Kreisen Schleswig-Holsteins verglichen. Das sieht sehr unterschiedlich aus.

Außerdem wird für Bezieher:innen von Asylbewerberleistungen gerade die Bezahlkarte eingeführt. Auch das passiert in den Kreisen mit unterschiedlichen Zeitplänen, wir geben eine Übersicht.

Viele andere Themen im Heft zeigen: Abonnieren lohnt sich!

07/12/2025

Samet Yilmaz wird Oberbürgermeister!

Die Stichwahl zum Oberbürgermeister in Kiel ging eindeutig zugunsten des grünen Kandidaten aus. Die Wahlbeteiligung war (wie immer) niedriger als im ersten Durchgang, erfahrungsgemäß gibt es immer Wählerinnen und Wähler, die wegen des Ausscheidens des eigenen Kandidaten nicht mehr hingehen.
Im Vorfeld hatte VOLT zur Wahl von Samet Yilmaz aufgerufen, der SSW zur Wahl von Gerrit Derkowski. SPD und Linke sowie die anderen Parteien riefen nicht zu einer bestimmten Entscheidung auf.
Aber das Ergebnis ist dann doch klar:
44.403 Stimmen (54,1 %) für Samet Yilmaz
37.660 Stimmen (45,9 %) für Gerrit Derkowski

Glückwunsch an beide, auch Dank für den fairen Wahlkampf.

16/11/2025

Kiel wählt am 7. Dezember

Es gibt eine Stichwahl: Der CDU-FDP-Kandidat Gerrit Derkowski bekam 26.649 Stimmen (28,7 %), der Grüne Kandidat Samet Yilmaz war mit 23.016 Stimmen (24,8 %) Zweiter. Auf dem dritten Platz, nur wenig dahinter, blieb der SPD-Kandidat Ulf Daude: 21.604 Stimmen, 23,3 %.
Besonders hoch diesmal die Wahlbeteiligung: Mit 48,9 Prozent gab es 93.153 Wählerinnen und Wähler (278 ungültig). Beim letzten Mal 2019 waren es noch 37,9 % (73.500), aber damals kandidierte Ulf Kämpfer als Amtsinhaber wieder, das war vielleicht für viele langweiliger als das jetzige Feld von neun Kandidat:innen.
Die Stichwahl ist relativ offen. Aber wenn viele Wähler:innen von SPD, Linken und Volt am ehesten den grünen Kandidaten bevorzugen, hat der die besseren Chancen.

01/08/2025

Offener Brief der Diaspora aus Afghanistan in Deutschland zur Übergabe der diplomatischen Vertretungen Afghanistans an die Taliban

An die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland,
An das Auswärtige Amt,
An die Mitglieder des Deutschen Bundestages,
An Menschenrechtsinstitutionen und die internationale Gemeinschaft,

Wir, Mitglieder und Vertreter:innen der Diaspora aus Afghanistan in Deutschland, äußern hiermit unsere tiefe Besorgnis und unseren entschiedenen Widerspruch gegen die gemeldete Entscheidung, die Kontrolle über die Botschaft Afghanistans in Berlin und das Generalkonsulat in Bonn an Vertreter der Taliban zu übergeben.

Diese Maßnahme stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit, Würde und den rechtlichen Schutz von Tausenden Geflüchteten, Asylsuchenden und zivilgesellschaftlichen Akteuren aus Afghanistan dar, die derzeit in Deutschland und Europa leben. Sie untergräbt zudem Deutschlands internationale menschenrechtliche Verpflichtungen und die moralische Verantwortung, die es seit der Evakuierung und Aufnahme gefährdeter Menschen nach dem Zusammenbruch der früheren Regierung Afghanistans im Jahr 2021 übernommen hat.

Die Taliban sind eine nicht gewählte, fundamentalistische Gruppierung, deren Herrschaft zu systematischen und massiven Menschenrechtsverletzungen geführt hat. Frauen und Mädchen wurden von Bildung, Arbeit und öffentlichem Leben ausgeschlossen; ethnische und religiöse Gemeinschaften werden verfolgt; kulturelle, politische und zivilgesellschaftliche Strukturen wurden zerstört. Die kürzlich ausgestellten Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs gegen führende Taliban-Vertreter wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord belegen den Ernst dieser Verbrechen.

Die Übergabe diplomatischer und konsularischer Vertretungen Afghanistans in Deutschland an Taliban-Vertreter birgt die Gefahr, dass diese Zugang zu sensiblen persönlichen Daten von Menschen erhalten, die vor Verfolgung geflüchtet sind und weiterhin bedroht werden. Viele Schutzsuchende sind auf diplomatische Dienste zur Identitätsprüfung und Verwaltung angewiesen. Eine Übernahme durch die Taliban könnte sie und ihre Familien – sowohl in Deutschland als auch in Afghanistan, Pakistan, Iran, der Türkei und Indonesien – Überwachung, Einschüchterung und Repressalien aussetzen.

Diese Sorge ist nicht hypothetisch. Das Vereinigte Königreich hat 2022 einen schwerwiegenden Datenverstoß eingeräumt, bei dem persönliche Daten von fast 19.000 Menschen aus Afghanistan kompromittiert wurden – mit gravierenden Sicherheitsrisiken. Ein ähnlicher Vorfall in Deutschland hätte ebenso fatale Konsequenzen.

Wir, die Diaspora aus Afghanistan in Deutschland, verfügen über dokumentierte Archive mit mehr als 1.000 verifizierten Video- und Bildbeweisen zu Verbrechen der Taliban in verschiedenen Regionen Afghanistans. Diese Materialien sind aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich, stehen jedoch juristischen und internationalen Institutionen zur Verfügung.

Wir fordern daher die Bundesregierung nachdrücklich auf:

Jede Übergabe der diplomatischen oder konsularischen Vertretungen Afghanistans in Deutschland an Taliban-Vertreter sofort auszusetzen;

Den Schutz und die Vertraulichkeit aller Daten von Personen aus Afghanistan, die in Deutschland Schutz suchen oder erhalten haben, zu gewährleisten;

Die Diaspora aus Afghanistan, zivilgesellschaftliche Organisationen und Menschenrechtsexpert:innen ernsthaft in künftige Entscheidungen einzubeziehen.

Deutschland hat eine führende Rolle bei der Aufnahme schutzbedürftiger Menschen übernommen. Die offizielle Anerkennung einer Gruppe, die für schwerste Menschenrechtsverletzungen verantwortlich ist, widerspricht diesem humanitären Auftrag und gefährdet jene, denen Schutz versprochen wurde.

Wir, die Diaspora aus Afghanistan in Deutschland, lehnen diesen Schritt mit aller Deutlichkeit ab. Sollte er dennoch vollzogen werden, werden wir die Bundesregierung für jede daraus entstehende Gefährdung, Verfolgung oder Rechtsverletzung verantwortlich machen.

In Solidarität und mit Respekt,
Hazara Kultur- und Sportverein e.V. Hamburg
Im Namen der Diaspora aus Afghanistan in Deutschland
28. Juli 2025









Adresse

SchweffelStr. 6
Kiel
24118

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