SSW Ratsfraktion Kiel

SSW Ratsfraktion Kiel Für ein modernes Kiel - nachhaltig- sozial - skandinavisch - solidarisch

Trotz Hamburger Mahnung: Olympia-Chance für Kiel lebt weiterZum Scheitern der Hamburger Olympiabewerbung und den Auswirk...
02/06/2026

Trotz Hamburger Mahnung: Olympia-Chance für Kiel lebt weiter

Zum Scheitern der Hamburger Olympiabewerbung und den Auswirkungen auf die Kieler Olympia-Pläne erklärt der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion Kiel, Ratsherr Marcel Schmidt:

„Das Nein der Hamburger*innen zur Olympiabewerbung ist aus Kieler Sicht bedauerlich. Wir sind enttäuscht, denn die gemeinsame Bewerbung von Hamburg und Kiel war ein überzeugendes Konzept und hätte ein starkes Signal für ganz Norddeutschland senden können. Gerade die Arbeitsteilung zwischen Hamburg als Hauptaustragungsort und Kiel als Heimat für Segeln sowie weitere Sportarten wie Handball und Rugby bot große Chancen für die gesamte Region. Dass es nicht gelungen ist, die Menschen in Hamburg von diesem Vorhaben zu überzeugen, ist deshalb schade. Gleichzeitig sollten wir genau hinsehen, welche Gründe hinter der Ablehnung stehen. Themen wie Wohnraummangel, steigende Mieten, Verkehrsprobleme und soziale Herausforderungen spielen auch in Kiel eine wichtige Rolle.

Trotz des Hamburger Votums bleibt die olympische Chance für Kiel bestehen. Die Landeshauptstadt ist weiterhin im Rennen um die Austragung der Segelwettbewerbe und verfügt mit ihrer maritimen Kompetenz, ihrer Infrastruktur und ihrer olympischen Geschichte über starke Argumente. Jetzt gilt es, diese Stärken selbstbewusst einzubringen und die Gespräche mit den verbliebenen Bewerberregionen konstruktiv fortzuführen. Gleichzeitig darf die Begeisterung für Olympia nicht dazu führen, dass die alltäglichen Herausforderungen der Menschen aus dem Blick geraten. Eine erfolgreiche Bewerbung muss Hand in Hand gehen mit Fortschritten beim Wohnungsbau, einer leistungsfähigen Mobilität und einer starken sozialen Infrastruktur.

Das Hamburger Ergebnis ist daher nicht nur eine Enttäuschung, sondern auch eine Mahnung. Die Bürger*innen erwarten zu Recht, dass ihre konkreten Sorgen ernst genommen werden. Deshalb sehen wir auch die Rathausspitze und die Kooperationsfraktionen in der Verantwortung, die drängenden Probleme in Kiel entschlossen anzugehen. Wenn es gelingt, die Entwicklung der Stadt mit einer möglichen Olympiabewerbung zu verbinden, bleibt Olympia eine große Chance für Kiel – sportlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich.“

27/05/2026

Ratsherr Pascal Schmidt bekräftigt in der Ratsversammlung vom 21.05.2026 unsere Unterstützung für die Schwentineflotte

Wir verurteilen den Gewaltaufruf, welcher sich gegen Mitglieder und Aktive des zebra e.V. richtet.Wir erklären uns solid...
22/05/2026

Wir verurteilen den Gewaltaufruf, welcher sich gegen Mitglieder und Aktive des zebra e.V. richtet.

Wir erklären uns solidarisch mit allen Betroffenen und teilen auf den folgenden Seiten stellvertretend die Mitteilung des Vereinsvorstandes.

Bundeswehr-Innovationszentrum: Kiel als maritimen Zukunftsstandort stärkenZur Entscheidung des Bundesverteidigungsminist...
21/05/2026

Bundeswehr-Innovationszentrum: Kiel als maritimen Zukunftsstandort stärken

Zur Entscheidung des Bundesverteidigungsministeriums, Kiel zum maritimen Innovationszentrum der Bundeswehr auszubauen, erklärt der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion, Ratsherr Marcel Schmidt:

„Die Entscheidung, Kiel zum zentralen Forschungs- und Entwicklungsstandort für maritime Technologien auszubauen, ist ein starkes Signal für unsere Stadt. Sie zeigt, dass die Bundeswehr großes Vertrauen in den Standort Kiel setzt und hier langfristig investieren will. Gleichzeitig wird deutlich, welches Potenzial Kiel als Zentrum für maritime Forschung, Wissenschaft und Entwicklung besitzt. Mit seinen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und maritimen Unternehmen bringt Kiel hervorragende Voraussetzungen mit. Auch die maritime Identität unserer Stadt wird dadurch weiter gestärkt.

Aus Sicht der SSW-Ratsfraktion kommt es nun darauf an, die entstehenden Chancen sinnvoll zu nutzen und verschiedene Akteur*innen enger miteinander zu vernetzen. Gerade die Zusammenarbeit zwischen ziviler und militärischer Forschung bietet großes Potenzial für Innovation, Technologietransfer und neue Arbeitsplätze. Davon können nicht nur die Verteidigungsindustrie und die Wirtschaft profitieren, sondern auch die Kieler Hochschulen und der Wissenschaftsstandort insgesamt. Wichtig ist dabei, dass die Entwicklungen transparent begleitet werden und die Interessen der Stadt sowie der betroffenen Stadtteile berücksichtigt bleiben.

Kiel war immer auch Marinestadt – und wir wollen mit dieser Entwicklung konstruktiv umgehen. Die Entscheidung eröffnet Chancen für Beschäftigung, Forschung und wirtschaftliche Entwicklung an der Förde. Gleichzeitig erwarten wir, dass die Bundeswehr und der Bund den Dialog mit der Stadtgesellschaft ernst nehmen und die weiteren Planungen nachvollziehbar gestalten. Wenn es gelingt, Innovation, Wissenschaft und Stadtentwicklung gemeinsam zu denken, kann das maritime Innovationszentrum ein echter Gewinn für Kiel werden.“

Disziplinarverfahren gegen Oberbürgermeister Dr. Yilmaz - CDU und SSW warnen vor Krisenmanagement auf Zuruf
15/05/2026

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12/05/2026

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08/05/2026

Die Marine kommt zurück zum MFG-5-Gelände in Kiel.

Viele Ankündigungen, wenig Konkretes: OB-Programm bleibt hinter Erwartungen zurückZum vorgestellten Arbeitsprogramm des ...
30/04/2026

Viele Ankündigungen, wenig Konkretes: OB-Programm bleibt hinter Erwartungen zurück

Zum vorgestellten Arbeitsprogramm des neuen Kieler Oberbürgermeisters erklärt der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion Kiel, Ratsherr Marcel Schmidt:

„Das vorgestellte Programm des neuen Oberbürgermeisters benennt teilweise die richtigen Schwerpunkte und enthält viele Ankündigungen, bleibt in zentralen Bereichen jedoch auffallend vage. Gerade beim dringend benötigten Wohnungsbau zeigt sich ein Widerspruch zwischen Anspruch und Realität: Während der „Bauturbo“ erneut angekündigt wird, wurde die entsprechende Vorlage der Verwaltung durch einen Änderungsantrag von Grün-Rot ausgebremst. Auch in anderen Bereichen bleibt es häufig bei allgemeinen Formulierungen. Begriffe wie „ökologisch verantwortungsvoll“ ersetzen konkrete Maßnahmen und lassen offen, wie die großen Herausforderungen tatsächlich gelöst werden sollen.

Aus unserer Sicht braucht es an vielen Stellen deutlich mehr Klarheit und Verbindlichkeit. So bleibt etwa die Frage der Wärmeversorgung zu unkonkret, obwohl sie für die Menschen und die Wirtschaft von zentraler Bedeutung ist. Als positiv bewerten wir die Schwerpunktsetzung beim Thema Sicherheit. Zurecht wird zur Beseitigung von Angsträumen wird auf eine verbesserte Beleuchtung gesetzt – allerdings sind notwendige Fortschritte in der Vergangenheit häufig gerade am Widerstand der Grünen gescheitert. Weiterhin besteht auch beim wirtschaftspolitischen Teil des Programms noch Luft nach oben. So fehlt uns eine klare Positionierung zur Industrie und zum Ausbau der Gewerbeflächen. Gleichzeitig fehlen wichtige Themenfelder nahezu vollständig: Bildung, Sport, Kultur sowie Familien- und Sozialpolitik tauchen kaum oder gar nicht auf. Auch die maritime Identität Kiels, unter anderem mit Blick auf Hafenentwicklung und Segelsport, wird nicht ausreichend berücksichtigt.

Insgesamt entsteht der Eindruck eines Programms, das viele Überschriften liefert, aber kaum konkrete Antworten gibt. Gerade in herausfordernden Zeiten braucht Kiel jedoch klare Prioritäten und nachvollziehbare Maßnahmen. Wir erwarten, dass der Oberbürgermeister hier nachbessert und die angekündigten Ziele mit Leben füllt. Kiel braucht keine Ankündigungen, sondern eine Politik, die Probleme konkret angeht und die gesamte Stadt in den Blick nimmt.“

21/04/2026
Klares JO zu Olympia: Rückenwind für Kiel nutzenZum positiven Ausgang des Bürgerentscheids zur Olympiabewerbung erklärt ...
20/04/2026

Klares JO zu Olympia: Rückenwind für Kiel nutzen

Zum positiven Ausgang des Bürgerentscheids zur Olympiabewerbung erklärt Ratsherr Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

„Das deutliche JO der Kieler*innen zur Olympiabewerbung ist ein starkes Signal für die Zukunft der Stadt. Gerade vor dem Hintergrund einer insgesamt angespannten weltpolitischen Lage sowie der zuletzt spürbaren Unruhe im Kieler Rathaus ist dieses Ergebnis besonders bemerkenswert. Es zeigt klar, dass die Menschen in Kiel bereit sind, gemeinsam nach vorne zu schauen und große Projekte mitzutragen. Auch die Höhe der Zustimmung und die Beteiligung machen deutlich, dass Olympia in Kiel auf breite Akzeptanz stößt und tief in der Stadtgesellschaft verankert ist.

Dieses Votum verstehen wir als Auftrag, die nächsten Schritte verantwortungsvoll und transparent zu gestalten. Eine erfolgreiche Bewerbung darf kein Selbstläufer sein, sondern muss von Politik, Verwaltung und Gesellschaft gemeinsam getragen werden. Dabei gilt es, die Chancen eines solchen Großereignisses – etwa für Infrastruktur, Sport und wirtschaftliche Entwicklung – gezielt zu nutzen, ohne die berechtigten Anliegen der Bürger*innen aus dem Blick zu verlieren. Entscheidend ist, dass mögliche Investitionen nachhaltig wirken und der gesamten Stadt zugutekommen.

Olympia ist längst Teil der Kieler Identität geworden. Darauf deutet auch der Vergleich zum vergangenen Bürgerentscheid vor elf Jahren, welcher mit ähnlichen Beteiligungs- und Zustimmungswerten beschieden wurde. Umso wichtiger ist es jetzt, diesen Rückenwind mitzunehmen und den eingeschlagenen Weg geschlossen weiterzugehen. Wenn es gelingt, den Geist dieses Votums in die kommenden Prozesse zu übertragen, kann Kiel nicht nur als Austragungsort überzeugen, sondern auch langfristig als lebenswerte und zukunftsorientierte Stadt profitieren.“

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