01/08/2026
Einsatz Nr. 19-38 - H1*** Sturmschaden
Ein sogenannter „Downburst“, also ein schwerer Fallwind, tobte am Abend des 31. Juli über Kirchgellersen.
In der ersten Lagebesprechung war schnell klar, dass eine zentrale Einsatzführung erforderlich ist. Gemeindebrandmeister Christian Schlüter lies die kommunale Einsatzleitung Gellersen (KEL) alarmieren.
Zur Unterstützung der Gellerser Wehren wurden die Drehleitern aus Lüneburg Süd und Bardowick hinzugezogen. Außerdem war ein Fachberater des THW Lüneburg vor Ort. Der Bürgermeister und ein Feuerwehrkamerad aus Kirchgellersen setzten jeweils einen ihrer Traktoren mit Frontlader ein, um zu unterstützen.
Insgesamt 19 Einsatzstellen mit unterschiedlich ausgeprägten Lagebildern wurden von der Feuerwehr fachgerecht abgearbeitet. So konnten weitere Schäden verhindert werden. Personen sind nicht zu Schaden gekommen.
Meterdicke Bäume versperrten Verkehrswege und zahlreiche Bäume beschädigten Gebäude, Terrassendächer und Carports. Es gab zahlreiche weitere Meldungen und Hilfeersuchen an die Feuerwehr. In nicht allen Fällen konnte geholfen werden, weil es sich z.B. um Schadenslagen auf privatem Grund handelte und keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung bestand.
Die Einsatzkräfte waren bis in die Nacht mit der Beseitigung des Sturmschadens beschäftigt. Ortsbrandmeister Boris Goldbach richtet seinen Dank an alle helfenden Hände. Außerdem ein Dank an die Anwohner, die die Einsatzkräfte mit kleinen Speisen und Getränken versorgten.
Kirchgellersen hat so ein Unwetter noch nicht erlebt. Einige Gebäudeschäden werden nun durch Fachfirmen behoben und das Aufräumen wird noch eine zeit in Anspruch nehmen. Trotz erheblicher Regenmengen in kurzer Zeit sind keine Keller vollgelaufen. Glück im Unglück.