Hanau Klein-Auheim

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Hanau testet am 10. September die Warnsysteme  Bundesweiter Warntag: Start ab 11 Uhr Wie gut die Warnsysteme im Ernstfal...
07/09/2026

Hanau testet am 10. September die Warnsysteme Bundesweiter Warntag: Start ab 11 Uhr

Wie gut die Warnsysteme im Ernstfall funktionieren, das wird am Donnerstag, 10. September, beim bundesweiten Warntag auch in der Stadt Hanau überprüft. Um 11 Uhr wird eine Probewarnung ausgelöst, gegen 11.45 Uhr folgt die Entwarnung. Dabei werden unterschiedliche Warnmittel eingesetzt, um möglichst viele Menschen auf verschiedenen Wegen zu erreichen.

„Warnung funktioniert nur dann gut, wenn die technischen Systeme zuverlässig arbeiten und die Menschen wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Der Warntag bietet deshalb eine wichtige Möglichkeit, beides regelmäßig zu überprüfen“, sagt Stadträtin und Feuerwehrdezernentin Isabelle Hemsley. „Ebenso wichtig ist es, dass die Bevölkerung die Warnungen wahrnimmt und sich im Anschluss über die Situation und mögliche Verhaltenshinweise informiert. Der Warntag ist deshalb nicht nur ein Techniktest, sondern auch eine Erinnerung daran, sich mit dem Thema Vorsorge und Warnung zu beschäftigen.“

Zum Einsatz kommen am Warntag unterschiedliche Bestandteile des bundesweiten Warnsystems. Dazu gehören unter anderem Cell Broadcast, mit dem Warnmeldungen direkt auf geeignete Mobiltelefone übertragen werden können, sowie Warn-Apps wie NINA, HessenWARN oder KATWARN. Auch Rundfunk und weitere angeschlossene Warnmittel können Teil der Probewarnung sein. In Hanau stehen darüber hinaus die Sirenen im Stadtgebiet zur Verfügung.

Die Stadt Hanau verfügt aktuell über 21 Sirenenstandorte. Durch deren Verteilung über das Stadtgebiet können Warnungen auch gezielt für einzelne Bereiche ausgelöst werden. Der Bundesweite Warntag findet grundsätzlich am zweiten Donnerstag im September statt. Dabei kann es je nach Warnmittel zu unterschiedlichen Zeitpunkten kommen, bis die jeweilige Meldung empfangen wird.

Am Warntag selbst wird die Stadt auf ihren Kanälen einen Link für Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger bereitstellen. Über diesen können auftretende Probleme bei der Warnung zentral erfasst und gezielt bearbeitet werden, sodass sie schnellstmöglich behoben werden können.

Weitere Informationen zum Bundesweiten Warntag und zur Warnung der Bevölkerung gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter:

Der Bundesweite Warntag findet am 10. September 2026 statt. Ab 11 Uhr wird eine Probewarnung ausgelöst. Gegen 11:45 Uhr erfolgt eine Entwarnung. Der Bundesweite Warntag dient der Erprobung der Warnsysteme.

05/09/2026

Unser Klanaam! Tolle Impressionen von Drohnenfotos Erlensee 🤩
Danke an Sebastian Schwandt

Reservisten Kameradschaft Hanau
05/09/2026

Reservisten Kameradschaft Hanau

Die Reservistenkameradschaft Hanau unterstützt Soldaten in der Ukraine seit dem russischen Überfall mit Material. Jetzt sind Menschen von dort zu Besuch in Hanau und berichten vom Alltag im Krieg.

Oberbürgermeister Kaminsky übergibt Finanzgeschäfte an Bürgermeister Dr. Bieri - Neuer Stadtkämmerer für Hanau seit 1. S...
03/09/2026

Oberbürgermeister Kaminsky übergibt Finanzgeschäfte an Bürgermeister Dr. Bieri -
Neuer Stadtkämmerer für Hanau seit 1. September

Nach fast 31 Jahren als Stadtkämmerer hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky zum 1. September die Verantwortung für die Finanzgeschäfte der Stadt an seinen gewählten Nachfolger, Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri, übergeben. „Wir gestalten einen sehr geordneten, beinahe ruhigen Übergang. Ruhig allerdings nicht in der Sache, denn die Herausforderungen für die kommenden Jahre sind immens“, sagt der Oberbürgermeister.

Claus Kaminsky zeigt sich zufrieden, seinem Nachfolger eine Stadt mit einer soliden Ausgangslage zu übergeben. „Dazu gehört unter anderem, dass Hanau inzwischen ohne Kassenkredite auskommt.“ „Das Konto lügt nicht“, lautet einer der Leitsätze, die der Rathauschef aus seiner langjährigen Erfahrung als Stadtkämmerer weitergab.

Eine Bilanz von fast drei Jahrzehnten zeigt, wie stark sich die finanzielle und infrastrukturelle Situation Hanaus verändert hat. Das Anlagevermögen der Stadt ist von rund 246 Millionen Euro im Jahr 1995 auf 1,772 Milliarden Euro Ende 2025 gestiegen. Entstanden sind in dieser Zeit unter anderem neue Schulen, Kindertagesstätten, Straßen und weitere Infrastruktur für die Brüder-Grimm-Stadt. Kaminsky: „Über alles gesehen verfügen wir in Hanau über eine intakte Infrastruktur.“

Für den Oberbürgermeister ist diese Entwicklung ein Beleg dafür, dass kommunale Finanzpolitik weit über das Aufstellen und Abarbeiten eines Haushalts hinausgeht. „Die Steuerung der Finanzen einer Stadt ist eine hochstrategische Aufgabe“, betont Claus Kaminsky. „Entscheidungen müssten über den aktuellen Haushalt hinaus gedacht werden.“ Dass dabei auch Schulden nicht grundsätzlich negativ zu bewerten seien, macht der scheidende Stadtkämmerer an der Entwicklung von Vermögen und Verbindlichkeiten fest: Während das Anlagevermögen seit 1995 um rund 1,5 Milliarden Euro gewachsen ist, stiegen die vergleichbaren Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten um rund 601 Millionen Euro.

Entscheidend ist für ihn dabei die Unterscheidung zwischen Investitions- und Kassenkrediten. „Kredite für Schulen, Kitas oder Feuerwehr sind Investitionen, von denen auch kommende Generationen profitieren. Kassenkredite hingegen dienten dazu, laufende Ausgaben zu finanzieren und sind ein Teufelszeug“, so Claus Kaminsky. Umso wichtiger sei es, dass Hanau inzwischen ohne diese Form der Verschuldung auskomme. Seit 2018 müssen keine Kassenkredite mehr aufgenommen werden.

Ausgangslage solide

Auch die Rücklagen verschaffen der Stadt finanziellen Spielraum. Der Kernverwaltung stehen derzeit 51 Millionen Euro als Risikovorsorge zur Verfügung. „Spare bei Zeiten, dann hast du in der Not“, wiederholt Kaminsky einen von ihm gern genutzten Leitsatz mit Blick auf die Bedeutung dieser Reserve. Im laufenden Jahr werde die Rücklage allerdings voraussichtlich um rund 15 Millionen Euro abschmelzen. Die finanzielle Ausgangslage sei damit weiterhin solide, gleichzeitig bleibe ein verantwortungsvoller Umgang mit den vorhandenen Mitteln unerlässlich.



Für die Zukunft sieht Claus Kaminsky deshalb zwei Grundsätze als entscheidend an: Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit. „Sparsamkeit ist wichtig, aber Wirtschaftlichkeit ist noch wichtiger und dabei muss man auch immer die lokale Ökonomie und ihre Auswirkungen auf den Haushalt mitdenken“, so der Oberbürgermeister. Nicht jede Ausgabe sei automatisch unwirtschaftlich, weil sie Geld koste. Als Beispiele nennt der Rathauschef den Umbau der Innenstadt und den Erwerb der Kaufhof-Immobilie. „Bei beiden Maßnahmen aus dem vergangenen Jahrzehnt darf man nicht allein die unmittelbaren Ausgaben betrachten“, betont Claus Kaminsky. „Vielmehr ging es bei diesen Entscheidungen darum, die wirtschaftlichen Konsequenzen für die Innenstadt und die Stadt insgesamt in den Blick zu behalten. Ohne diese Maßnahmen wäre ein Trading-down-Effekt in der Innenstadt zu erwarten gewesen, also eine Abwärtsspirale bei der Qualität und Attraktivität unserer Hanauer Innenstadt und damit ein wirtschaftlicher Einbruch.“ Diesem gezielt mit städtischen Investitionen entgegenzuwirken, sei deshalb Ausdruck wirtschaftlichen Weitblicks und einer langfristig orientierten Finanzpolitik.

Mit Blick auf die kommenden Haushalte mahnt Kaminsky Bürgerinnen und Bürger zu Augenmaß. „Seien Sie milde mit der jungen Stadtverordnetenversammlung, dem Magistrat und dem neuen Kämmerer. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen voraussichtlich schwierige finanzielle Entscheidungen treffen“, sagt der OB mit Blick auf die kommenden Jahre. Gleichzeitig kritisiert er die finanziellen Rahmenbedingungen, die Bund und Land den Kommunen setzen. Die Finanzierung kommunaler Aufgaben müsse sich stärker daran orientieren, welche Leistungen Städte tatsächlich erbringen und welche Pflichtaufgaben ihnen übertragen würden.

Hinzu kommen spezifische Herausforderungen für Hanau. Dazu zählen die Auseinandersetzung mit dem Land Hessen über die Zahlen des Zensus, die mit dem Übergang zur Kreisfreiheit verbundenen finanziellen Belastungen und Übergangsregelungen sowie die finanzielle Situation der städtischen Holding mit ihren Bereichen ÖPNV und Bäder und des Klinikum Hanau. Gerade beim Kommunalen Finanzausgleich (KFA) wirken sich die Einwohnerzahl und die Übergangsregelungen zur Kreisfreiheit unmittelbar auf die finanziellen Spielräume der Stadt aus.

Finanzielle Handlungsfähigkeit langfristig sichern

Mit dieser Ausgangslage übernimmt Dr. Maximilian Bieri zum 1. September die Verantwortung für die städtischen Finanzen. Für ihn ist die Übernahme kein Sprung ins kalte Wasser. „Ich habe mich auch bisher schon in der Verantwortung gesehen: als Bürgermeister und insbesondere auch als Vertreter des Oberbürgermeisters“, so Dr. Bieri, der sich in den vergangenen Wochen intensiv mit den finanzpolitischen Themen der Stadt beschäftigt hat und unter anderem an der Vorbereitung des Doppelhaushalts 2027/28 arbeitet.

Eine zentrale Aufgabe sieht der studierte Mathematiker darin, das in den vergangenen Jahrzehnten geschaffene Vermögen zu erhalten und weiterzuentwickeln. „1,7 Milliarden Euro Anlagevermögen sind immens. Dieses Vermögen in Schuss zu halten und bestmöglich zu steigern für die Zukunft, ist eine Grundaufgabe, der wir uns in gemeinsamer Verantwortung stellen.“ Dabei gelte es, finanzielle Möglichkeiten und notwendige Investitionen sorgfältig gegeneinander abzuwägen.

Auch für die kommenden Haushalte formulierte Dr. Bieri einen klaren Anspruch: „Die Stadt muss ihre Ausgaben dauerhaft aus ihren verfügbaren Einnahmen finanzieren können. Gerade der Doppelhaushalt 2027/28 wird deshalb schwierige Entscheidungen erfordern.“ Zugleich gelte es, die vorhandene Infrastruktur zu erhalten, notwendige Investitionen zu ermöglichen und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt langfristig zu sichern.

Die Übernahme der Finanzgeschäfte erfolgt einen Monat vor dem offiziellen Amtsantritt von Dr. Maximilian Bieri als Oberbürgermeister der Brüder-Grimm-Stadt am 1. Oktober. „Das Amt des Oberbürgermeisters ist die schönste und zugleich schwierigste Aufgabe, die man in einer Stadt übernehmen kann“, sagte Dr. Maximilian Bieri. Er freue sich darauf, Verantwortung für seine Heimatstadt zu übernehmen.

Auch nach der Übergabe will Claus Kaminsky seinem Nachfolger bei Bedarf mit Rat zur Seite stehen. „Wenn er mich fragt, dann sage ich es ihm. Und wenn er mich nicht fragt, mir aber etwas auffällt, sage ich es ihm auch“, so der Oberbürgermeister. „Dann aber natürlich in privatem Rahmen.“ Nach fast 31 Jahren als Stadtkämmerer blickt Claus Kaminsky trotz aller Herausforderungen optimistisch nach vorn: „Wenn du 30 Jahre Kämmerer bist, dann bist du auch von Haus aus Optimist.“

Unterstützung für Jugendliche aus einer Hand - Agentur für Arbeit, Jobcenter und Stadt Hanau starten zum 1. September Ju...
01/09/2026

Unterstützung für Jugendliche aus einer Hand - Agentur für Arbeit, Jobcenter und Stadt Hanau starten zum 1. September Jugendberufsagentur

Für ratsuchende Jugendliche bedeutet es, dass sie Rat und Hilfe „aus einer Hand“ erhalten, keine zusätzlichen Wege und Termine auf sich nehmen müssen und für jedes Anliegen gleich an die richtigen Ansprechpartner/innen herangeführt werden: Seit dem 1. September hat Hanau eine Jugendberufsagentur.

Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen guten Übergang von der Schule in das Berufsleben zu ermöglichen, steht für die Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter und Kommunen schon immer im Fokus. Denn die Berufswahl ist viel mehr als die Antwort auf die Frage, wie man künftig den Lebensunterhalt verdient. Sie bietet Identifikation und entscheidet mit über Lebenszufriedenheit, persönliche Entwicklungsperspektiven und die Verortung in der Gesellschaft.

Schon jetzt gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote verschiedener Institutionen, die jedoch bei Jugendlichen und Eltern nicht immer ankommen - häufig ausgerechnet bei jenen, die am meisten davon profitieren würden.

Daher bündeln die Agentur für Arbeit, das gemeinsame Jobcenter und die Stadt Hanau ihre Beratungs- und Unterstützungsangebote künftig in einer Jugendberufsagentur (JBA) und treten als eine Einheit auf. Die Jugendberufsagentur umfasst die Rechtskreise des Sozialgesetzbuches (SGB) II, SGB III und SGB VIII. Die Eröffnung fand in der Hanauer Agentur für Arbeit statt.

Im Mittelpunkt der Jugendberufsagentur stehen Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen für Jugendliche und junge Erwachsene. Zielsetzung ist, allen Jugendlichen eine Ausbildung zu ermöglichen, insbesondere jenen mit besonderem Unterstützungsbedarf sowie Schul- und Ausbildungsabbrecher/innen. Ein besonderes Augenmerk gilt den sogenannten „NEETs“ („Not in Education, Employment or Training“) im Alter von 15 bis 26 Jahren.

Die vernetzte Arbeit geht jedoch über das Haus hinaus. Die bestehende Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendzentren soll weiter gefestigt und ausgebaut und aufsuchende Beratung ermöglicht werden. Ziel ist es auch, Eltern verstärkt einzubeziehen, insbesondere, wenn sie über Bildungswege in Deutschland aufgeklärt werden müssen.

„Wir sind mit unserer Berufsberatung schon immer nah an den Jugendlichen dran. Dabei gehen wir auch gern einmal unkonventionelle Wege“, sagt Heike Hengster, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hanau. „Uns ist bewusst, dass es nicht für alle Jugendlichen gleich einfach ist, sich beruflich zu orientieren. Manche haben zusätzliche Probleme, die vordringlich gelöst werden müssen, bevor sie sich auf ihre berufliche Zukunft konzentrieren können. Dass wir mit der Jugendberufsagentur die Schwellen für effiziente Beratungen und gezielte Hilfen über Rechtskreise und administrative Zuständigkeiten hinaus niedriger gesetzt und die Wege vereinfacht haben, ist für viele junge Hanauerinnen und Hanauer ein Gewinn.“

„Die Jugendberufsagentur ist ein wesentlicher Baustein unserer Arbeitsmarktstrategie für Hanau. Die Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu verbessern, kann für jede und jeden Einzelnen entscheidend für die persönliche Entwicklung und den weiteren Berufsweg sein. Zugleich liegt es im besonderen Interesse unserer gesamten Gesellschaft, jungen Menschen gute Perspektiven zu eröffnen und ihnen den Weg in Ausbildung und Arbeit zu erleichtern“, so Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri.

Kontaktdaten JBA:

Deine Zukunft. Dein Weg. Eine Anlaufstelle. Du bist zwischen 15 und 26 Jahren alt und suchst Deinen Weg in den Beruf? Egal ob Du kurz vor dem Schulabschluss stehst, eine Ausbildung suchst, Dein Studium neu überdenkst oder nach einem Schulabbruch Deinen Faden wiederfinden willst – wir sind für Di...

Zukünftiger hauptamtlicher Magistrat stellt Dezernatsverteilungsplan vorDer künftige hauptamtliche Magistrat der Stadt H...
01/09/2026

Zukünftiger hauptamtlicher Magistrat stellt Dezernatsverteilungsplan vor

Der künftige hauptamtliche Magistrat der Stadt Hanau um Dr. Maximilian Bieri als Oberbürgermeister, Isabelle Hemsley als Bürgermeisterin und Andreas Jäger als Stadtrat hat die Dezernatsverteilung für die Amtszeit ab dem 1. Oktober vorgestellt. „Die künftige Dezernatsverteilung orientiert sich an den vergangenen Jahren. Diese Struktur hat sich bewährt und es geht nicht darum, alles neu zu sortieren, sondern Bewährtes fortzuführen und neue Akzente zu setzen“, so Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri.

Das Dezernat des Oberbürgermeisters umfasst zentrale Querschnittsaufgaben der Stadtverwaltung. Dazu zählen unter anderem Personalamt, Öffentlichkeitsarbeit, Zentrale Verwaltung und Recht, Gleichstellungsbeauftragte und Revisionsamt. Dr. Bieri übernimmt als Kämmerer zudem den Fachbereich Finanzen und Beteiligungen. Auch Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen sowie Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Umwelt bleiben in seinem Dezernat. Neu ist der Fachbereich „Stadtleben“. Dort werden ab Oktober Veranstaltungsbüro und städtische Feste, Seniorenbüro und Freiwilligenagentur, Sport, Standortmarketing, Stadtteilentwicklung und Tourismus gebündelt. „Bei all diesen Aufgaben geht es darum, Begegnung zu ermöglichen, Menschen zusammenzubringen und Leben in der gesamten Stadt zu organisieren“, sagt Dr. Bieri. Er übernimmt weiter die Verantwortung für die Klinikum Hanau GmbH und bleibt Aufsichtsratsvorsitzender. „Die bestmögliche Gesundheitsversorgung für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort ist und bleibt das Ziel. Dazu gehört neben der Weiterentwicklung unseres Klinikums auch, die Interessen der kommunalen Krankenhäuser gegenüber Land und Bund deutlich zu vertreten“, so Dr. Bieri. Seinem Dezernat zugeordnet sind zudem unter anderem die Hanau Marketing GmbH, die BeteiligungsHolding Hanau GmbH, die Baugesellschaft Hanau GmbH, die Hanau Wirtschaftsförderung GmbH, die Hanau Hafen GmbH und die Stadtwerke Hanau GmbH.

Die künftige Bürgermeisterin Isabelle Hemsley verantwortet im Dezernat 2 die Schwerpunkte Digitalisierung, Sicherheit und Ordnung sowie Infrastruktur. Dazu gehören unter anderem Ordnungsamt, Hanau Bürgerservice, Amt für Brand- und Bevölkerungsschutz und der Fachbereich Informationstechnologie. Mit der Kreisfreiheit kam zudem die Verantwortung für die untere Katastrophenschutzbehörde hinzu, das Frauenbüro und das Haus der Gesundheit bleiben auch zukünftig im Dezernat. Die digitale Transformation der Stadtverwaltung soll weiter vorangetrieben werden. Dazu wird künftig ein Chief Digital Officer (CDO) eingesetzt. „Die Digitalisierung bietet uns große Chancen, stellt uns aber auch vor große Aufgaben. Dabei wollen wir Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Mitarbeitenden mitnehmen und für die Möglichkeiten begeistern“, sagt Hemsley. Mit dem Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) verantwortet Hemsley wesentliche Teile der städtischen Infrastruktur. Dazu gehören unter anderem Straßen und Verkehr, Grünflächen, Abwasserbeseitigung und Hochwasserschutz, Abfallwirtschaft und Straßenreinigung sowie Friedhöfe und Krematorium. Auch die Aufsichtsratsvorsitze der Hanauer Straßenbahn GmbH, der Hanauer Parkhaus GmbH und der Hanau Lokale Nahverkehrsorganisation GmbH sind ihrem Dezernat zugeordnet. „Bei der Infrastruktur geht es um die Frage: Wie läuft die Stadt? Wir wollen Verkehr und Infrastruktur bestmöglich und zukunftsorientiert gestalten“, sagt Isabelle Hemsley. Bei Sicherheit und Ordnung gehe es darum, gemeinsam mit Ordnungsamt, Stadtpolizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten und Hanau auf Einsatz- und Krisenlagen vorzubereiten. Eine enge Zusammenarbeit innerhalb des Magistrats bleibe dabei entscheidend. „Der Blick auf unsere Stadt Hanau eint uns alle. Wir haben unsere Dezernate, trotzdem ist es uns wichtig, übergreifend zusammenzuarbeiten“, betont Hemsley. „Wir denken nicht in Silos, sondern blicken über den eigenen Bereich hinaus und gehen gemeinsam neue Projekte an, damit Hanau jeden Tag ein bisschen besser wird.“

Der künftige Stadtrat Andreas Jäger übernimmt im Dezernat 3 die Bereiche Soziales, Bildung, Prävention, Demokratie und Vielfalt. Ihm werden der Fachbereich Soziale Dienste mit Sozialamt, Jugendamt und Amt für Wohnhilfen sowie das Jobcenter Hanau zugeordnet. Hinzu kommen das Amt für Bildung sowie die Eigenbetriebe Hanau Kindertagesbetreuung und Hanau Immobilien- und Baumanagement (IBM). „Ich verschaffe mir zunächst einen umfassenden Überblick, werde weiterhin Gespräche führen und vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zuhören“, sagt Jäger. „Ich freue mich über das Vertrauen und auf die neue Aufgabe. Meine Vorstellungen und Ideen möchte ich gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen weiterentwickeln.“ Eine eigene Stabsstelle in Jägers Dezernat bildet das Haus für Demokratie und Vielfalt. Es entsteht als Reaktion auf den rassistischen Anschlag vom 19. Februar 2020 und soll Erinnerungsarbeit mit dem Engagement für Demokratie, Zusammenhalt und Vielfalt verbinden. Das Gebäude soll Ende 2026 baulich fertiggestellt und 2027 eröffnet werden. „Das Haus für Demokratie und Vielfalt ist eine wichtige Aufgabe für unsere Stadt. Es geht darum, die Erinnerung zu bewahren und zugleich für Demokratie, Zusammenhalt und Vielfalt in die Zukunft zu wirken“, sagt Jäger. Zu Jägers Verantwortungsbereich gehören außerdem die Aufsichtsratsvorsitze der Brüder-Grimm-Berufsakademie Hanau GmbH (BGBA) und der Hanau Bäder GmbH.

Mit drei hauptamtlichen Dezernenten hält die Stadt Hanau auch nach dem Wechsel an der Stadtspitze an ihrer schlanken Struktur fest. „Die Aufgaben einer kreisfreien Großstadt sind vielfältig und anspruchsvoll. Dennoch bleiben wir, wie angekündigt, bei drei Dezernaten“, sagt Dr. Bieri. „Bei allen Herausforderungen haben wir Freude an unserer Arbeit und freuen uns darauf, gemeinsam Hanau in die Zukunft zu führen.“

01/09/2026

Zeugen nach Unfallflucht gesucht - Hanau

Gegen 19 Uhr wurde am Freitag, den 28.8., eine Radfahrerin in der Schillerstraße im Bereich der 50er Hausnummern angefahren.

Beim Einfahren in den fließenden Verkehr soll ein schwarzer 5er BMW mit MTK-Kennzeichen die entgegenkommende Radfahrerin übersehen haben. Diese erlitt durch den Zusammenstoß eine Schürfwunde am Bein. Ihr Fahrrad blieb unbeschädigt.

Der BMW flüchtete von der Unfallstelle, ohne sich um die verletzte Fahrradfahrerin zu kümmern.

Wer den Unfall beobachtet hat meldet sich bitte bei der Polizei Hanau unter der Telefonnummer 06181 100-120.

(Polizeipräsidium Südosthessen)

Mehr als 50 Jahre mit Herz und Stimme für die Gemeinschaft - Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri überreicht Landesehrenbr...
31/08/2026

Mehr als 50 Jahre mit Herz und Stimme für die Gemeinschaft -
Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri überreicht Landesehrenbrief an Ursula Salg

Seit mehr als fünf Jahrzehnten prägt Ursula „Uschi“ Salg das Vereinsleben in Klein-Auheim als Sängerin, Vorsitzende, Organisatorin und treibende Kraft hinter zahlreichen Projekten. Für ihr außergewöhnliches und langjähriges ehrenamtliches Engagement ist sie nun mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet worden. Hanaus Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri überreichte ihr die Auszeichnung im Rahmen des Sommerfamilienfestes am Samstag, 29. August, im RadWerk in Klein-Auheim.

„Mehr als 50 Jahre ehrenamtliches Engagement sind eine beeindruckende Lebensleistung. Uschi Salg steht für all das, was ein lebendiges Vereinsleben ausmacht: Verlässlichkeit, Begeisterung, Verantwortungsbereitschaft und die Fähigkeit, Menschen und Generationen zusammenzubringen“, sagte Bürgermeister Dr. Bieri bei der Übergabe des Landesehrenbriefs. „Mit ihrem Wirken hat sie nicht nur die Concordia über Jahrzehnte entscheidend geprägt, sondern auch das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Klein-Auheim bereichert.“

Die Verbundenheit mit dem Gesangverein Concordia 1873 Klein-Auheim wurde Ursula Salg bereits in die Wiege gelegt. Ihr Großvater gehörte der Vereinsfamilie an, ihr Vater Philipp Bauer übernahm 1968 den Vorsitz und führte den Verein 40 Jahre lang. Ursula Salg selbst trat 1974 im Alter von elf Jahren mit der Gründung des Jugendchores in die Concordia ein. Schon als Jugendliche unterstützte sie ihren Vater bei der Vereinsarbeit, schrieb Berichte, half bei Veranstaltungen und übernahm früh Verantwortung. Zum 60-jährigen Bestehen des Frauenchores im Jahr 1994 war Salg bereits dessen Vorsitzende. Im Jahr 2008 trat sie schließlich die Nachfolge ihres Vaters an und übernahm den Vorsitz des Gesamtvereins. Seither führt sie die Concordia mit großem persönlichen Einsatz und entwickelt das Vereins- und Chorleben kontinuierlich weiter.

Ein besonderer Meilenstein war die Gründung des jungen Chores „Ton in Ton“ im Jahr 2004. Was mit 15 Sängerinnen und Sängern begann, hat sich inzwischen zu einem Chor mit rund 60 aktiven Mitgliedern entwickelt. „Vereine leben von Menschen, die nicht nur bewahren, was über viele Jahre gewachsen ist, sondern zugleich den Mut haben, Neues anzustoßen. Genau das zeichnet Uschi Salg aus“, betonte Dr. Bieri. „Mit der Gründung neuer Chöre und immer wieder neuen Projekten ist es ihr gelungen, Menschen für gemeinsames Singen und gemeinschaftliches Engagement zu begeistern. Damit sorgt sie zugleich dafür, dass eine lange Vereinstradition eine Zukunft hat.“

Unter ihrer Mitwirkung entstanden zahlreiche musikalische und soziale Projekte. 2016 veranstaltete die Concordia ein Benefizkonzert zugunsten der Hilfsorganisation A.M.P.O. in Burkina Faso. Im Jubiläumsjahr 2023 zum 150-jährigen Bestehen des Vereins wurde neben einer großen Jubiläumsfeier auch ein Kinderchor gegründet. Weitere musikalische Höhepunkte folgten 2025 mit Auftritten bei den Special Olympics, einem Benefizkonzert in der ausverkauften Stephanskirche in Würzburg sowie einem Gospelkonzert in der Marienkirche Steinheim vor mehr als 700 Gästen. Auch während der Corona-Pandemie setzte sich Salg mit großem Engagement dafür ein, den Zusammenhalt innerhalb des Vereins zu erhalten. Um gemeinsames Singen unter den jeweils geltenden Vorgaben weiterhin zu ermöglichen, wurden Chorproben zunächst auf einem Sportplatz und später in einer Reithalle organisiert.

Dabei beschränkt sich ihr Engagement nicht auf ihre Funktion als Vorsitzende. Von der Organisation von Konzerten und Vorstandssitzungen über Kartenverkauf und Dekoration bis zum Thekendienst und der persönlichen Betreuung der Mitglieder packt Salg dort mit an, wo Unterstützung benötigt wird. Für die Vereinsmitglieder ist sie seit Jahrzehnten eine feste Ansprechpartnerin.

Auch über die Concordia hinaus ist Ursula Salg ehrenamtlich aktiv. Seit vielen Jahren engagiert sie sich als Lektorin in der katholischen Kirche in Klein-Auheim. Zudem ist sie Mitglied im Heimat- und Geschichtsverein sowie langjähriges Mitglied des FC Alemannia Klein-Auheim.

„Ehrenamtliches Engagement wie das von Uschi Salg ist für unsere Stadt von unschätzbarem Wert. Es schafft Gemeinschaft, hält Traditionen lebendig und eröffnet zugleich neuen Generationen Möglichkeiten, selbst Teil dieser Gemeinschaft zu werden“, sagte Bürgermeister Dr. Bieri. „Der Ehrenbrief des Landes Hessen ist deshalb eine mehr als verdiente Anerkennung für ein außergewöhnliches Wirken. Ich gratuliere Uschi Salg sehr herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und danke ihr im Namen der Stadt Hanau für mehr als fünf Jahrzehnte gelebten Gemeinsinn.“

31/08/2026
Vollsperrung der Gutenbergstraße und der Carl-Zeiss-StraßeVom heutigen Freitag, 28. August, bis voraussichtlich Samstag,...
28/08/2026

Vollsperrung der Gutenbergstraße und der Carl-Zeiss-Straße

Vom heutigen Freitag, 28. August, bis voraussichtlich Samstag, 26. September, kommt es zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr in der Gutenbergstraße und der Carl-Zeiss-Straße.

Wegen Arbeiten am Glasfaserausbau müssen beide Straßen voll gesperrt werden.

Die Zufahrt bis zur Baustelle ist von beiden Seiten möglich. Eine Umleitung ist nicht eingerichtet.

Weitere Verkehrsmeldungen für das Hanauer Stadtgebiet sind hier zu finden:

Alle aktuellen Verkehrsmeldungen für Hanau: Staus, Baustellen, Sperrungen und Umleitungen. Jetzt informieren und stressfrei ankommen.

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