14/08/2026
Am 13. August jährte sich der Bau der Berliner Mauer zum 65. Mal. Aus diesem Anlass luden der CDU-Kreisverband Koblenz und die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG e.V.) zu einer Gedenkveranstaltung in Koblenz ein. Gemeinsam wurde an die Opfer der deutschen Teilung und der SED-Diktatur erinnert und die Bedeutung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten in den Mittelpunkt gestellt.
An der Veranstaltung nahmen unter anderem MdB Josef Oster, MdL Philip Rünz sowie Elke Schlegel, Regionalbeauftragte der UOKG e.V. für Rheinland-Pfalz, teil. Zudem waren Mitglieder des Kreisvorstandes der Frauenunion Koblenz an der Gedenkveranstaltung zugegen und setzten damit ein weiteres Zeichen des gemeinsamen Erinnerns.
Der 13. August 1961 markierte einen tiefen Einschnitt in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Mit dem Bau der Berliner Mauer wurde die Teilung Deutschlands zementiert. Familien und Freunde wurden voneinander getrennt, Menschen ihrer Freiheit beraubt und Fluchtversuche brutal unterdrückt. Zahlreiche Menschen verloren bei dem Versuch, die innerdeutsche Grenze zu überwinden, ihr Leben.
Die Gedenkveranstaltung erinnerte zugleich an all jene Menschen, die unter der kommunistischen Diktatur in der DDR gelitten hatten. Politische Verfolgung, Haft, Repression und die Einschränkung grundlegender Freiheitsrechte prägten das Leben vieler Betroffener.
„Dieses Datum erinnerte uns an eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte und an die Menschen, die unter der SED-Diktatur gelitten haben oder bei dem Versuch, in Freiheit zu leben, ihr Leben verloren“, hieß es im Zusammenhang mit der Gedenkveranstaltung.
Gerade 65 Jahre nach dem Mauerbau sei es wichtig gewesen, die Erinnerung wachzuhalten und die Erfahrungen der Opfer an kommende Generationen weiterzugeben. Demokratie und Freiheit seien keine Selbstverständlichkeiten. Das Gedenken an die deutsche Teilung und die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft mahne dazu, die freiheitlich-demokratische Grundordnung entschlossen zu schützen.
Die gemeinsame Veranstaltung des CDU-Kreisverbands Koblenz und der UOKG e.V. setzte damit ein Zeichen für eine lebendige Erinnerungskultur und gegen das Vergessen. Im Mittelpunkt standen die persönlichen Schicksale der Menschen, die für ihre Überzeugungen eintraten, verfolgt wurden oder ihr Leben für den Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung verloren.
CDU Koblenz Philip RünzJosef Oster