20/05/2026
Heute hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius über die geplante Reform des BAAINBw informiert. Nachdem erste Überlegungen vor einigen Monaten zu erheblichen Sorgen geführt hatten, liegen nun konkretere Pläne vor. Zentrale Befürchtungen haben sich zum Glück nicht bestätigt.
Damals hatte ich zusammen mit Josef Oster und allen anderen SPD- und CDU-Abgeordneten aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz einen Brief an den Minister geschrieben. Positiv ist heute: Die Zusage des Bundesverteidigungsministers steht weiterhin, dass Koblenz das Herzstück des BAAINBw bleibt. Und die angekündigten Investitionen sollen kommen.
Klar ist für mich: Die Bundeswehr braucht schnellere und effizientere Beschaffungsprozesse. Reformen müssen die Leistungsfähigkeit stärken – ohne bewährte Strukturen zu schwächen. Gleichzeitig darf die Personalstärke am Standort Koblenz nicht reduziert werden.
Um den Erfolg der nun geplanten Matrixorganisation sicherzustellen, braucht es aus meiner Sicher aber auch eine entsprechende Personalhoheit der Behördenleitung, um Beschäftigte flexibel entsprechend der Aufgaben einsetzen zu können.
Erst vor kurzem habe ich mit der Präsidentin des BAAINBw und mit der Personalvertretung gesprochen. Natürlich werde ich die anstehende Feinausplanung der Reform weiterhin eng begleiten und mich dafür einsetzen, dass Koblenz seine zentrale Rolle behält und die Beschäftigten Planungssicherheit erhalten.