09/04/2026
Ein Rettungshundeteam besteht aus einem ausgebildeten Hundeführer und seinem Hund, die gemeinsam die Rettungshundeprüfung bestanden haben. Zusammen mit anderen Rettungshundeteams bilden sie eine Rettungshundeeinheit.
Angefordert werden unsere Rettungshundeeinheiten von den Behörden der Polizei- oder Feuer- und Rettungsleitstellen, wenn es beispielsweise darum geht,
• vermisste Personen in unwegsamem und unübersichtlichem Gelände zu suchen. Dies wird als Flächensuche bezeichnet.
• Menschen zu finden, die unter den Trümmern eingestürzter Gebäude eingeschlossen sind (Trümmersuche)
• Personen aus Gefahrenbereichen zu retten und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchzuführen.
Dies unterscheidet sie eindeutig von anderen hundeführenden Einrichtungen und Institutionen wie z.B. den Dienst- und Schutzhunden der Polizei, die nach Drogen oder Waffen suchen.
Auch im Ausland kommen unsere Rettungshundeteams in den Einsatz – beispielsweise wenn es darum geht, nach Erdbeben Vermisste zu suchen. Dazu hat der DRK-Bundesverband zusammen mit den DRK-Landesverbänden Hamburg und Nordrhein so genannte „Emergency Response Units“ (ERU) aus besonders qualifizierten Rettungshundeteams gebildet, die im Ernstfall in den Auslandseinsatz gehen. Die materielle Ausstattung dieser ERUs wird im Katastrophenschutzzentrum des DRK-Landesverbandes Nordrhein vorgehalten und gewartet.
Der DRK Landesverband Nordrhein verfügt über acht Rettungshundeeinheiten:
KV Städteregion Aachen, KV Euskirchen, KV Köln, KV Mühlheim an der Ruhr, KV Rhein-Sieg, KV Viersen, KV Niederrhein und den KV Krefeld.
Text: DRK Landesverband Nordrhein e.V.