… stellen Sie sich vor, es gäbe eine Regierung und keine Opposition. Zur Meinungsbildung in einer demokratischen Ordnung ist das kaum zu wünschen. Vielleicht erinnern Sie sich an eine Pressemitteilung Ende des Jahres 2012, dass in Krempe die Parteien CDU und SPD zur Kommunalwahl im Mai 2013 wegen personeller Unterbesetzung keine eigenen Wahllisten aufstellen konnten. Es wurde daher der Beschluss
gefasst, Partei übergreifend eine Wählergemeinschaft zu gründen. Einige Demokratie bewusste Bürger unserer Stadt stellten sich die Frage: Wenn nun beide Parteien auf dem gleichen Kamm blasen, wer spielt dann die andere Melodie, wo bleibt dann die Opposition? Nach Bekanntwerden dieser Bestrebung war die logische Reaktion, Gründung einer neuen Partei: FWK – Freie Wähler Krempe. Die Gründungversammlung war bereits am 24.11.2012, Emil Goldnik wurde zum 1. Nach Erfüllung aller Kriterien erlangte die FWK die Zulassung zur Kommunalwahl am 26.5.2013. Mit einer eigenen Wählerliste konnte die FWK im Wahlkampf um Stimmen werben und der Wahlerfolg hat mit 29,1% (knapp 30%) Stimmenanteil diese Initiative voll belohnt. Unter dem Gesichtspunkt, dass die FWK bei Null gestartet war, lässt sich aus diesem Wahlergebnis leicht ableiten, dass 1400 Kremper Bürger mit der bisher praktizierten Kommunalpolitik sicher nicht immer einverstanden waren.