06/12/2025
Habt ihr euch schon mal gefragt, wie es überhaupt dazu kam, dass man an Nikolaus die Stiefel vor die Tür stellt? Hier erfahrt ihr es:
Nikolaus lebte vor vielen Jahrhunderten in Myra und war für seine große Güte bekannt. Er half Menschen in Not, oft heimlich, weil für ihn nur die gute Tat zählte.
Eine der bekanntesten Geschichten erzählt von einem armen Vater, der nicht wusste, wie er seine drei Töchter versorgen sollte. Als Nikolaus davon erfuhr, schlich er sich nachts zum Haus der Familie und warf einen Beutel mit Gold durch das offene Fenster – heimlich, damit niemand wusste, dass er es war. Beim zweiten und dritten Mal soll das Gold sogar direkt in die Stiefel gefallen sein, die zum Trocknen am Kamin standen.
So entstand unser Brauch, am 6. Dezember die Stiefel zu füllen.
Nikolaus erinnert uns bis heute daran, dass ein kleiner Akt der Freundlichkeit viel bewirken kann.