03/07/2026
Gewalt gegen Einsatzkräfte ist durch nichts zu rechtfertigen.
Mit großer Betroffenheit haben wir vom Übergriff auf Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kaltenkirchen erfahren.
Wer Menschen angreift, die gerade dabei sind, Leben zu retten, überschreitet jede Grenze. Unsere Einsatzkräfte verdienen Respekt, Rücksicht und Unterstützung – keine Beleidigungen oder Gewalt.
Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Kameradinnen und Kameraden. Wir wünschen ihnen eine schnelle und vollständige Genesung.
Eure Freiwillige Feuerwehr Kronprinzenkoog
#112
Innenministerin Finke und Landesfeuerwehrverband sind erschüttert!
-Körperlicher Übergriff auf Einsatzkräfte der Feuerwehr in Kaltenkirchen-
In einer Arztpraxis in Kaltenkirchen kam es heute zu einem medizinischen Notfall. Da akute Lebensgefahr bestand, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr benötigt, um den Patienten schonend und schnellstmöglich in den Rettungswagen zu verbringen.
Eine notwendige und unabdingbare Maßnahme war es, die Königstraße in beide Fahrtrichtungen für den Durchgangsverkehr vollständig zu sperren, um zum einen ausreichend Aufstellfläche für die im Einsatz befindliche Drehleiter zu haben und die Sicherheit der Einsatzkräfte im Verkehrsraum zu gewährleisten.
Im Verlauf der Straßensperrung und der anhaltenden Maßnahmen durch die Einsatzkräfte zeigte ein Verkehrsteilnehmer hierfür kein Verständnis und wollte den gesperrten Bereich mit seinem Fahrzeug durchqueren. Einsatzkräfte haben auf die derzeitige Sperrung und deren Maßnahmen hingewiesen, wobei es dann einer verbalen und in der Folge körperlichen Tätigkeit gegenüber der Einsatzkraft gekommen ist...Beim Versuch des Fahrzeugführers, nach der Tätlichkeit gegenüber der Einsatzkraft die Einsatzstelle unerlaubt zu verlassen wurden hierbei weitere Einsatzkräfte unmittelbar gefährdet. Durch die schnelle Reaktion dieser und einen Sprung aus dem Gefahrenbereich konnte hierbei Schlimmeres verhindert werden...
Die betroffenen Einsatzkräfte wurden durch den Rettungsdienst an der Einsatzstelle gesichtet und medizinisch versorgt, ein Transport in ein umliegendes Krankenhaus war nicht nötig. Die weitere medizinische Versorgung wurde durch eine ortsansässige Arztpraxis übernommen.
(Quelle/weitere Infos: Segeberg Feuerwehr Kaltenkirchen Presseportal)
Neben Landesbrandmeister Jörg Nero, zeigt sich auch Schleswig-Holsteins Innenministerin Magdalena Finke entsetzt über diesen Vorfall. „Wer Rettungskräfte angreift und dadurch Menschenleben gefährdet, muss mit der vollen Härte des Gesetzes zur Verantwortung gezogen werden“, so die Ministerin. Eine Aussage, die die volle Unterstützung des Landesfeuerwehrverbandes bekommt.
Wir wünschen den betroffenen Einsatzkräften gute Besserung!