26/11/2021
Auch in der Sitzung des GR am vergangenen Mittwoch waren wieder einige wichtige Punkte auf der Tagesordnung.
Die Bebauungspläne für die großen Projekte der Gemeinde wie bspw. der Neubau der Feuerwehr und einer fünfgruppigen neuen KiTa wurden als weiterer notwendiger Schritt auf den Weg gebracht. Diese erste Stufe muss, gerade in Sachen Transparenz und Bürgerbeteiligung für ein gemeinsames gutes Bauprojekt, erklommen werden, damit es überhaupt weitergehen kann. Gerade was das Gelände für die neue KiTa betrifft waren ja im Vorfeld verschieden Überlegungen zur Größe der KiTa und der Lage der Bauörtlichkeit auch in Bezug auf die zu erwartenden Verkehrsströme schon kontroverser Diskussionspunkt im Gemeinderat. Insofern sind wir gespannt auf die nun offiziell möglichen Rückmeldungen aus der Bürgerschaft und über den danach zu führenden offenen Dialog.
Der Vorschlag der Verwaltung, die Beschränkung der Parkdauer für die Parkplätze in der Dorfmitte auf zwei Stunden aufzuheben, wurde einstimmig durch das Gremium abgelehnt.
Warum? Wie u.a. GR Brucklacher ausgeführt hat, hat der GR beim Beschluss, die Parkzeit zu begrenzen eigentlich gedacht, dass er „hier jetzt endlich auch mal was komplett richtig gemacht hat“. Bei den Workshops zur Umgestaltung der Ortsmitte war nämlich gerade die Erhaltung der Kundenparkplätze möglichst in der Nähe der Geschäfte in der Ortsmitte der wesentliche Faktor.
Nun sollen sie nach nur sehr kurzer Wirkzeit schon wieder wegfallen. Und warum? - damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der umliegenden Geschäfte einen „Dauer“Parkplatz haben und die Kunden wieder suchen dürfen und Pakete und Einkaufstüten weiter schleppen dürfen…??? Diesem Vorschlag der Verwaltung konnte sich der Gemeinderat aus den dargelegten Gründen nicht an-schließen - einstimmig wohlgemerkt...! und neben dem bereits gesagten auch, weil es in Kusterdingen, mit den doch kurzen Wegen durchaus zumutbar ist, sich im näheren Umfeld einen Parkplatz zu suchen und ein paar Minuten bis zum Arbeitsplatz zu gehen – wir sind ja (zum Glück) nicht in Stuttgart, Reutlingen, Tübingen o.ä. wo ganz andere Wege bis zur Arbeitsstätte in Kauf genommen werden (müssen).
In Sachen Massage für die Bediensteten der Gemeinde: dies war ein Antrag des Personalrates der Gemeinde, dem das Gremium einstimmig gefolgt ist, weil die Idee im Sinne eines betrieblichen Gesundheitsmanagements ein guter Einstieg ist und in diversen Dingen sogar ausbaufähig. Die gewählte und nun zum x-ten Mal wiederholte Begründung „der erlebten Ungerechtigkeit“ weder wirk-lich richtig noch in der Sache zielführend und für einen kleinen Teil der Belegschaft mithin ein weiteres Mal schwer zu lesen - zu verstehen - zu verdauen ist….