Lübeck gegen Abschiebung

Lübeck gegen Abschiebung Lübecker Bündnis gegen Abschiebungen Aktuell gibt es pro Jahr mehr als 10.000 Abschiebungen aus Deutschland.

Jede dieser „Rückführungen“ bedeutet für die Betroffenen eine brutale Zerstörung von Lebensentwürfen, in vielen Fällen sogar eine existenzielle Bedrohung von Gesundheit und Leben. Doch Abschiebungen sind kein unabänderliches Schicksal: In verschiedenen Städten ist es engagierten Menschen gelungen, eine beachtliche Zahl von Abschiebungen zu verhindern. Seien auch wir Sand im Getriebe der Abschiebem

aschinerie! Abschiebungen als Zuspitzung der alltäglichen Entrechtung

Abschiebungen sind die Zuspitzung der alltäglichen Entrechtung von Geflüchteten, die sich u.a. äußert in der Unterbringung in isolierten Lagern und maroden Wohnungen, der Verweigerung einer angemessenen Gesundheitsversorgung, der Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch die sogenannte Residenzpflicht und weitgehenden Eingriffen in die eigene Lebensführung. Sie sind der Versuch der Behörden, sich ihnen unerwünschter Menschen dauerhaft und endgültig zu entledigen. Sie sind die offenste Form der Verweigerung eines menschenwürdigen und selbstbestimmten Lebens. Deshalb stellen wir sie ins Zentrum unseres Widerstands. Unsere Solidarität ist unteilbar

In Zeiten, in denen sich das Kategorisieren von Menschen – die Unterscheidung von In- und „Ausländern“, aber auch die Gegenüberstellung von „echten“ und „Wirtschaftsflüchtlingen“ – höchster Beliebtheit erfreut, erklären wir, dass unsere Solidarität unteilbar ist. „Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“ Noch weniger wird rechtlich als Fluchtgrund anerkannt. Unser Kampf richtet sich gegen jede Form des Elends und dessen Ursachen. Wenn Menschen sich auf den Weg machen, weil sie sich ein besseres Leben, eine Existenz ohne Ausbeutung und Unterdrückung wünschen, dann haben sie unsere Unterstützung – denn diese Hoffnung ist auch die Unsere. Wir wollen ein gutes Leben nicht nur für eine kleine privilegierte Minderheit. Wir wollen es für uns ebenso wie für unsere Freund_innen, Nachbar_innen, Bekannten, Kolleg_innen, Mitschüler_innen, Kommiliton_innen … – ob sie einen deutschen Pass besitzen oder nicht. Jeder Mensch hat das Recht, selbst zu entscheiden, wo und wie er oder sie leben will. Der Regulierung von Migration und der systematischen Verweigerung von Rechten setzen wir die Forderung nach Gleichheit in allen sozialen und politischen Belangen entgegen, nach der Respektierung der Menschenrechte jeder Person unabhängig von Herkunft und Papieren. Wir setzen ihr auch unsere praktischen Aktionen entgegen. Unsere Stadt als abschiebefreie Zone

Wir erklären hiermit, dass wir Abschiebungen nicht länger ohne Widerstand hinnehmen, dass wir uns ihnen widersetzen werden, wann immer wir von ihnen erfahren. Wenn Flüchtlinge und Illegalisierte abgeholt werden sollen, werden wir uns in den Weg stellen, werden wir den Zugang zu Wohnungen und Häusern blockieren. Wir rufen andere auf, sich uns anzuschließen. Überwinden wir gemeinsam unsere Passivität, damit die Betroffenen ohne Angst vor Abschiebungen leben können. Dies ist ein Schritt, um der zunehmenden Aufteilung der Welt in Zonen des Reichtums und des Elends unsere eigene Raumordnung entgegenzusetzen: Machen wir unsere Stadt zur abschiebefreien Zone!

++Theaterstück und Infoveranstaltung zu „We‘ll come united“-Demo am 20.09. im CaféBrazil um 19 Uhr++Hier gehts zur Veran...
17/09/2018

++Theaterstück und Infoveranstaltung zu „We‘ll come united“-Demo am 20.09. im CaféBrazil um 19 Uhr++

Hier gehts zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2202307776710405/?active_tab=about

We‘ll come united und stehen auf gegen (Alltags)Rassismus auf der Straße in Behörden, im Bus und wo auch immer. Wir stehen auf gegen rassistische Schikane und Angriffe jeglicher Couleur. Wir sind viele und wollen das Schweigen des Großteils in diesem Land brechen. Wir setzen in Hamburg am 29.09.2018 mit einer der größten migrantisch selbstorganisierten Demos ein Zeichen. Ein Zeichen gegen Spaltung, Hass und Hetze und für Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt!

Am 20.09. wird mit Hilfe eines Theaterstückes, in welchem ein Mensch seine Fluchterfahrungen darstellt, zu dieser Demo mobilisiert. Auch erhältst du dort letzte Infos zu Anreise und Ablauf der Demo.

Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Rassismus tötet!

We‘ll come united!

Inhalt des Theaters:

„Eldorado – Europa“ – ein Theaterstück mit Riadh Ben Ammar

Nach langem Hoffen und Bangen hat Sami sein Ziel erreicht: Europa.
Dort erwartet ihn jedoch eine völlig andere Realität als erwartet. Gelandet in einem Flüchtlingsheim in Deutschland erzählt er von seinem Alltag, der von endlosem Warten, Kriminalisierung und Rassismus geprägt ist. Nach der Flucht aus einer erstarrten Gesellschaft Nordafrikas, steckt er wieder fest in der Perspektiv-losigkeit.

In seinem Stück „Eldorado – Europa“ beschreibt der Künstler und politische Aktivist tunesischer Herkunft Riadh Ben Ammar auf fesselnde Weise, wie sich die europäische Migrationspolitik auf das Leben junger Nordafrikaner in ihren Herkunftsländern und Europa auswirkt.

+++Theaterstück und Infoveranstaltung zu
„We‘ll come united“-Demo
am 20.09. im CaféBrazil um 19 Uhr+++

Hier geht's zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2202307776710405/

We‘ll come united und stehen auf gegen (Alltags)Rassismus auf der Straße in Behörden, im Bus und wo auch immer. Wir stehen auf gegen rassistische Schikane und Angriffe jeglicher Couleur. Wir sind viele und wollen das Schweigen des Großteils in diesem Land brechen. Wir setzen in Hamburg am 29.09.2018 mit einer der größten migrantisch selbstorganisierten Demos ein Zeichen. Ein Zeichen gegen Spaltung, Hass und Hetze und für Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt!

Am 20.09. wird mit Hilfe eines Theaterstückes, in welchem ein Mensch seine Fluchterfahrungen darstellt, zu dieser Demo mobilisiert. Auch erhältst du dort letzte Infos zu Anreise und Ablauf der Demo.

Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Rassismus tötet!

We‘ll come united!

Inhalt des Theaters:

„Eldorado – Europa“ – ein Theaterstück mit Riadh Ben Ammar

Nach langem Hoffen und Bangen hat Sami sein Ziel erreicht: Europa.
Dort erwartet ihn jedoch eine völlig andere Realität als erwartet. Gelandet in einem Flüchtlingsheim in Deutschland erzählt er von seinem Alltag, der von endlosem Warten, Kriminalisierung und Rassismus geprägt ist. Nach der Flucht aus einer erstarrten Gesellschaft Nordafrikas, steckt er wieder fest in der Perspektiv-losigkeit.

In seinem Stück „Eldorado – Europa“ beschreibt der Künstler und politische Aktivist tunesischer Herkunft Riadh Ben Ammar auf fesselnde Weise, wie sich die europäische Migrationspolitik auf das Leben junger Nordafrikaner in ihren Herkunftsländern und Europa auswirkt.

31/07/2018
03/07/2018
08/06/2018
09/05/2018

Folgt dem auf twitter für coole Shirts, interessante Broschüren und aktuelle Infos zum aktivistischen Geschehen in !

Auch wir sind dabei - Newroz ist auch unser Newroz! Piroz be!
21/03/2018

Auch wir sind dabei - Newroz ist auch unser Newroz! Piroz be!

😁😁NEWROZ IST AUCH UNSER NEWROZ
Am Samstag 24. März ist der internationale Aktionstag für ein freies Afrin und gegen den Krieg der Türkei - auch in Lübeck!

Facts:
+++14h Demo ab HBF-Lübeck+++
+++Newroz-Feier ab 15h Solizentrum Willy-Brant-Allee 11+++

Newroz, das ist ein Neujahrsfest der Menschen im Nahen- und Mittleren Osten. Newroz, das ist das Fest des Widerstands für Demokratie, Freiheit und Frieden. Newroz das ist eine große Feier, ein Fest der Kulturen. Spätestens mit dem Kampf der kurdischen Bewegung gegen den Islamischen Staat, ist Newroz auch die Sache aller fortschrittlichen und demokratischen Menschen dieser Erde. Newroz ist auch unser Newroz.

Zu erst findet eine Demo ab 14h vor dem Lübecker Hauptbahnhof statt und im Anschluss wollen wir gemeinsam mit der Afghanischen und kurdischen Community, sowie all unseren Freund_innen und Genoss_innen groß auf dem Solizentrum feiern.
Kommt vorbei, brint Sonenschein, bock auf leckeres Essen und Tanzen mit - damit wir alle ein erfolgreiches solidarisches Fest feiern können.

  - Demonstration am Samstag, 03.02.18 um 13:00Uhr am Lübecker Hauptbahnhof!Stoppt die türkische Besetzung - Solidarität...
01/02/2018

- Demonstration am Samstag, 03.02.18 um 13:00Uhr am Lübecker Hauptbahnhof!

Stoppt die türkische Besetzung - Solidarität mit !

Wir demonstrieren wegen des völkerrechtswidrigen Angriffs der türkischen Armee und verbündeter Dschihadisten auf Afrin. Kommt und zeigt euch solidarisch mit dem Widerstand in Afrin. Biji berxwedana Efrine.

20/01/2018

Über 450 Menschen auf der -Demo! Bunt, laut & solidarisch haben wir die Straßen .s aufgemischt und gezeigt: Wir vergessen nicht!

18/01/2018

Wir gedenken der Opfer und Betroffenen des Lübecker Brandanschlags vom 18. Januar 1996

05/01/2018
30/12/2017

In der Nacht wurden rund 300 - Plakate in verteilt.

16. Januar 20:00 Uhr: Film "Tot in Lübeck" / Blauer Engel
18. Januar 18:00 Uhr: Gedenken / Hafenstr./Konstinstr.
19. Januar 20:30 Uhr: NSU-Monologe / Kino Koki
20. Januar 13:00 Uhr: Demonstration / Konrad-Adenauer-Platz

22/12/2017

Unsere Flyer liegen jetzt in vielen Kneipen & Cafès Lübecks aus!

Adresse

Lübeck
23552

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