24/05/2026
Aus diesem Artikel geht klar hervor, dass man den „Bahnhof“ Laaber vollständig barrierefrei umbauen werde. Was für jeden Menschen bedeutet, dass auch der Weg von einem Bahnsteig zum anderen nach den Umbaumaßnahmen barrierefrei sein wird.
Im Januar 2026 wurde dem Markt Laaber von der Bahn eine Vorplanung der Treppenanlage, ausgeführt vom IB Kehrer auf Basis der Vorgaben der Bahn, zur Kenntnis geschickt. Hier war dann das Ergebnis, dass ein vollständig barrierefreier Zugang auf beiden Seiten der Unterführung nicht möglich sei. Die notwendige Rampenneigung mit 6 ° (bzw. die Neigung einer sog. „Schweizer Rampe“ mit 12 ° sei wegen der vorherrschenden Grundstücksverhältnisse nicht umsetzbar. Es war dann allerdings noch eine Kinderwagenspur sowie eine Fahrradrinne an beiden Treppenanlagen in der Vorplanung enthalten.
Nur durch Zufall erfuhren wir, dass die Bahn, ohne eine Rückinformation an unsere Gemeinde, die Bahnunterführung, die zugleich eine Verbindung zwischen dem Ortskern Laaber und dem Ortsteil Kronbügl ist, nicht mehr mit Kinderwagenspuren und auch mit keinen Fahrradrinnen ausführen wird. Der Durchgang unter den Bahngleisen wird nur noch mit Treppen ausgeführt.
Erich Kuttenberger setzte sich bereits mit der Bahn und dem Bayerischen Verkehrsministerium in Verbindung. Dort beruft man sich auf bestehende EU Verordnungen, die verhindern, dass die Unterführung barrierefrei ausgeführt werden kann. Kinderwagenspuren und Fahrradrinnen sind bei diesen Ausführungen auch nicht mehr erlaubt. Bürgermeister Hans Schmid bekam die gleichen Antworten als Kopie der Schreiben.
Dem Bürgermeister gelang es zudem, dass der BR in dieser Angelegenheit im Anfang Juni nach Laaber kommt.
Es gilt nun schnell und lautstark zu verhindern, dass die Bahn ihre Sparversion zum Nachteil aller Behinderten und Müttern mit Kinderwagen, ausführt und ein Fiasko hinterlässt.
Eine vollständig barrierefreie Ausführung ist zum jetzigen Zeitpunkt wohl leider nicht mehr möglich.
Jetzt gilt es zu handeln. Deshalb auch meine Bitte an alle Parteien und alle Mitbürger: Nutzt Eure Kontakte und Stimme.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Muszeika