21/08/2026
Ein Verkehrsunfall, der sich zunächst wie ein Routineeinsatz anhörte, entwickelte sich gestern Abend gegen 22 Uhr zu einer außergewöhnlichen Lage.
Über die Regionsleitstelle wurden auslaufende Betriebsstoffe nach einer Kollision zwischen einem Pkw und einer Stadtbahn gemeldet.
Beim Eintreffen bot sich den Einsatzkräften jedoch ein ungewöhnliches Bild: Der Kleinwagen war durch die Wucht des Aufpralls auf einen Ampelmast geschoben worden und dort zum Stillstand gekommen. Das Fahrzeugheck ragte dabei rund zwei Meter in die Höhe.
Die Fahrerin konnte den Pkw mit Unterstützung von Ersthelfern selbstständig verlassen. Sie wurde anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert.
Im weiteren Einsatzverlauf wurden auslaufende Betriebsstoffe mit Auffangwannen aufgenommen. Bereits ausgetretene Stoffe wurden anschließend mit Ölbindemittel abgestreut und gebunden.
Nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme und der Arbeit des Verkehrsunfalldienstes erfolgte schließlich die kontrollierte Bergung des Kleinwagens. Mithilfe der Seilwinde unseres HLF konnte das Fahrzeug vorsichtig und ohne weitere Beschädigungen an der Stadtbahn zu Boden gebracht werden. Abschließend wurden die gebundenen Betriebsstoffe aufgenommen und die Fahrbahn durch eine Fachfirma gereinigt.
🚒 Ein Einsatz, der erneut zeigt: Nicht jeder Alarm folgt einem Muster – manchmal sind Präzision, Ruhe und technisches Können entscheidend.