10/06/2026
Resi – eine ganz besondere Geschichte aus Laer
Neue Broschüre des Vereins Erinnerungskultur Laer Holthausen e.V. erinnert an das Schicksal von Resi Schöneberg.
Die bewegende Geschichte erzählt der Verein Erinnerungskultur Laer Holthausen e.V. in seiner neuen Broschüre „Resi“. Sie beginnt Ende der 30er-Jahren, als Resis Vater seine Tochter von Brackwede nach Laer zu ihrer Tante bringt. Die Bedrohung durch das nationalsozialistische Regime wird immer größer, und die Familie sucht nach Möglichkeiten, das Kind in Sicherheit zu bringen.
Mit der Broschüre möchte der Verein nicht nur an das Schicksal von Resi Schöneberg erinnern, sondern Geschichte greifbar machen. Hinter den großen Ereignissen der NS-Zeit stehen Menschen mit ihren persönlichen Geschichten, Hoffnungen und Ängsten. Gerade diese individuellen Schicksale helfen dabei, historische Zusammenhänge besser zu verstehen und die Bedeutung von Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit für die Gegenwart zu erkennen.
Die Veröffentlichung ist Teil eines größeren Projekts, mit dem die Erinnerung an Resi Schöneberg lebendig gehalten werden soll. Die Erinnerung an Resi Schöneberg soll dabei nicht nur bewahrt, sondern aktiv weitergegeben werden. Mit Schulprojekten bringt der Verein ihre Geschichte direkt zu jungen Menschen. Den Abschluss des Projekts bildet eine öffentliche Ausstellung im Kunstgewächshaus, die die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Die Broschüre „Resi“ zeigt eindrucksvoll, dass Geschichte nicht nur in Büchern oder Archiven stattfindet. Sie ereignete sich auch in Laer – vor den Haustüren der Menschen. Die Geschichte von Resi Schöneberg erinnert daran, wie wichtig es ist, Verantwortung für die Vergangenheit zu übernehmen und die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten.
Weitere Informationen zum Projekt und zur Arbeit des Vereins Erinnerungskultur Laer Holthausen e.V. finden Interessierte unter www.erinnerung-laer.de.