Freie Bauern

Freie Bauern Die FREIEN BAUERN sind die Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland. Wir vertreten ausschließlich die Interessen von Bauern.

Über Jahrzehnte wurde der Weltuntergang aufgrund einer drohenden Klimakatastrophe prophezeit. Mittels dieser Prognose wu...
13/05/2026

Über Jahrzehnte wurde der Weltuntergang aufgrund einer drohenden Klimakatastrophe prophezeit. Mittels dieser Prognose wurden tiefgreifende politische Maßnahmen beschlossen – bis hin zu Eingriffen in Energieversorgung, Industrie und Alltag. Das soll nun null und nichtig sein.
Denn laut Tichys Morgenwecker-Podcast haben Autoren des Weltklimarates (IPCC) erklärt, dass besonders extreme Klimaszenarien mit Temperaturanstiegen von bis zu 5 Grad bis zum Jahr 2100 als wenig plausibel anzusehen sind. Inzwischen hat sich jedoch das Bundesverfassungsgericht in seinem Klimabeschluss im Jahr 2021auf solche Szenarien gestützt. Aus Klimaschutz wurde Verfassungsauftrag - aus Prognosen wurden Verbote, Abgaben und Umbauprogramme. Besonders heikel: Die damals federführende Richterin Gabriele Britz (seit 2023 aus dem Amt ausgeschieden und mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband ausgezeichnet) schrieb lieber in den Beschluss des Verfassungsgerichtes Formulierungen hinein, die auch schon ihr Ehemann, der damalige Vorsitzende der Grünen in Frankfurt, Bastian Bergerhoff, nahezu wortgleich auf seiner persönlichen Webseite Monate vor dem Beschluss veröffentlicht hatte. Auch das berichtet Tichys Morgenwecker.
Fritz Fahrenholt, Autor bei Tichys Einblick, fordert deshalb eine politische Neubewertung von Maßnahmen wie CO₂-Preis, Heizungsgesetz und Verbrennerverbot. Wenn zentrale Annahmen fragwürdig seien, müsse auch die Verhältnismäßigkeit der politischen Eingriffe überprüft werden.
Die FREIEN BAUERN meinen: Hier werden ganze Gesellschaften fehlgesteuert. Und plötzlich zeigt sich: Alles ist ganz anders – und gar nicht so schlimm.
Welchen Verlautbarungen kann noch geglaubt werden? Und wird geprüft, ob bei der Richterin möglicherweise Befangenheit vorlag?
Was die Landwirte betrifft: Viele sehen sich durch Klimaauflagen, steigende Energiepreise und zusätzliche Bürokratie wirtschaftlich stark belastet. Sie fragen sich zunehmend, ob politische Entscheidungen noch auf realistischen Grundlagen beruhen – oder ob durch ideologische Vorgaben die Existenz der bäuerlichen Betriebe leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird.

12/05/2026

Seit nicht einmal 14 Tagen ist das Mercosur-Freihandelsabkommen vorläufig in Kraft, da sagt Polen deutlich Nein zu dem umstrittenen Deal. Deutschlands Nachbarland hat beim Europäischen Gerichtshof Klage eingereicht mit dem Ziel, das Abkommen mit mehreren südamerikanischen Staaten auszusetzen. Nach Auffassung der polnischen Regierung schadet es in seiner derzeitigen Form der europäischen und insbesondere der polnischen Landwirtschaft.
Polens Landwirtschaftsminister Stefan Krajewski wies auf der Plattform X darauf hin, dass Polen das einzige EU-Land sei, das sich zu einem solchen Schritt gegen den EuGH entschlossen habe. Er fügte hinzu, dass der polnische ländliche Raum auf die Unterstützung der Regierung zählen könne.

Die FREIEN BAUERN wünschen sich eine solche Haltung und ein ähnlich entschlossenes Handeln auch von der deutschen Regierung. Statt die Probleme zu beschönigen, müssten die tatsächlichen Folgen des Abkommens offen benannt werden. Denn Importwaren aus Südamerika werden unter anderen Standards, geringeren Umweltauflagen und niedrigeren Löhnen produziert. Während billige Importware heimische Erzeuger massiv unter Preisdruck setzt, werden Verbraucher zugleich bei Qualität und Produktionsbedingungen getäuscht.

Wenn Spekulanten an den Rohstoffbörsen Angebot und Nachfrage aushebelnEs ist eine Mär, dass steigende Lebensmittelpreise...
09/05/2026

Wenn Spekulanten an den Rohstoffbörsen Angebot und Nachfrage aushebeln

Es ist eine Mär, dass steigende Lebensmittelpreise den Bauern zugutekommen – für manche Produkte wie Weizen erhalten sie real kaum mehr als vor Jahrzehnten. Den größten Gewinn machen stattdessen große Lebensmittelkonzerne und Spekulanten an den globalen Rohstoffbörsen. Dies alles führt zu einer problematischen Schieflage auf dem weltweiten Lebensmittelmarkt. (…) weiterlesen
https://www.freiebauern.de/index.php/670-wenn-spekulanten-an-den-rohstoffboersen-angebot-und-nachfrage-aushebeln

06/05/2026

Eure Stimme ist gefragt!

Die Wasserwirtschaft steht in Deutschland vor großen Herausforderungen – sowohl bei der Modernisierung ihrer Infrastrukturen als auch beim Gewässerschutz.
Im Rahmen eines Aktionsprogramms zur „Nationalen Wasserstrategie“ hat das Bundesumweltministerium vor einigen Monaten eine bundesweite Umfrage gestartet. Aufgrund der hohen Beteiligung wurde die Frist zur Teilnahme nun bis zum 22.05.2026 verlängert.
Es wäre wünschenswert, wenn sich auch viele aus unserem Kreis daran beteiligen. Die Umfrage bietet die Möglichkeit, schriftlich auf bestehende Probleme hinzuweisen. Wir FREIEN BAUERN haben bereits in mehreren Pressemitteilungen darauf aufmerksam gemacht, dass öffentliche Kläranlagen in Deutschland teilweise erhebliche Mängel aufweisen. Konkret vorgebracht werden könnten: Die Aufrüstung der Kläranlagen um eine 4. Klärstufe zur Entfernung von Mikroschadstoffen sowie die Beseitigung veralteter Mischwassersysteme in Großstädten, durch die bei Starkregen ungeklärtes Abwasser in unsere Gewässer gelangt.
Solche Missstände sollten wir deutlich zur Sprache bringen.

Überlassen wir es nicht anderen, ihre Sichtweise gegenüber der Politik zu vertreten. Nutzen wir die Gelegenheit, unsere Positionen einzubringen.
Hier der Link zur Teilnahme: https://beteiligung.bundesumweltministerium.de/de/ihr-beitrag-wasserstrategie.

Naturwiederherstellungsverordnung: Zwist um Renaturierung und EigentumsrechteDie Naturwiederherstellungsverordnung (W-VO...
06/05/2026

Naturwiederherstellungsverordnung: Zwist um Renaturierung und Eigentumsrechte

Die Naturwiederherstellungsverordnung (W-VO) sorgt weiter für Kritik: Nach Ansicht verschiedener Verbände greift sie in bestehende Nutzungsrechte ein. Die FREIEN BAUERN lehnen die Verordnung ab. In der breiten Öffentlichkeit bleibt das Thema randständig; große Leitmedien berichten bislang kaum darüber.

Die Naturwiederherstellungsverordnung (W-VO) erhitzt weiterhin die Gemüter. Das Ziel, bis 2030 mindestens 20 % der Land- und Meeresflächen in der EU wiederherzustellen, um den Verlust der Biodiversität zu stoppen, klingt zunächst nach klassischem Naturschutz. Doch tatsächlich greift die Verordnung in die bestehenden Nutzungsrechte von Privatpersonen ein. (…) weiterlesen https://www.freiebauern.de/index.php/start/freie-bauern-deutschland/669-naturwiederherstellungsverordnung-zwist-um-renaturierung-und-eigentumsrechte

Innenpolitische Krisen, außenpolitische Ablenkung?Der Krieg kennt stets viele Verlierer und nur wenige Gewinner - man kö...
30/04/2026

Innenpolitische Krisen, außenpolitische Ablenkung?

Der Krieg kennt stets viele Verlierer und nur wenige Gewinner - man könnte sie auch Profiteure nennen. Der britische Ölriese BP ist fraglos einer von ihnen: Zu Jahresbeginn hat das Unternehmen seinen Gewinn mehr als verdoppelt. Die durch den Iran-Krieg ausgelösten Preissprünge am Ölmarkt trugen dazu bei.
Auch der Edeka-Verbund meldet in diesen Tagen ein Rekordergebnis: Im vergangenen Geschäftsjahr wurden insgesamt mehr als 77 Milliarden Euro umgesetzt. (…) weiterlesen https://www.freiebauern.de/index.php/start/freie-bauern-deutschland/668-innenpolitische-krisen-aussenpolitische-ablenkung

📅 Save the Date!Am 23. Juni 2026 ist es soweit: Das Deutschlandtreffen der FREIEN BAUERN steht an.👉 Tragt euch den Termi...
28/04/2026

📅 Save the Date!
Am 23. Juni 2026 ist es soweit: Das Deutschlandtreffen der FREIEN BAUERN steht an.
👉 Tragt euch den Termin ein – wir sehen uns!
Weitere Infos folgen in Kürze.

FREIE BAUERN Blitzmeldung Der Richtlinienentwurf für den Brandschutz von Stallgebäuden gießt bei den bürokratiegeplagten...
20/04/2026

FREIE BAUERN Blitzmeldung

Der Richtlinienentwurf für den Brandschutz von Stallgebäuden gießt bei den bürokratiegeplagten Bauern zusätzlich Öl ins Feuer. Denn strengere Bauvorgaben und die damit verbundenen Kostensteigerungen machen Stallbauten zunehmend schwer realisierbar. Die Zukunft der Nutztierhaltung ist dadurch massiv gefährdet, da Investitionen in neue Ställe sich nicht mehr rentieren.
„Veränderungen bergen stets Risiken. Doch behördliche Auflagen müssen so gestaltet sein, dass sie Risiken minimieren und Vorhaben zugleich umsetzbar bleiben“, sagt Alfons Wolff, Bundessprecher der FREIEN BAUERN – der Interessengemeinschaft der bäuerlichen Familienbetriebe.
Die FREIEN BAUERN meinen: Schon heute gelten hohe Brandschutzauflagen in der Landwirtschaft. Die neuen Richtlinien treiben den bürokratischen Aufwand weiter in die Höhe und konterkarieren die angekündigte Entbürokratisierung. Letztlich drängt sich die Frage auf: Geht es noch um Brandschutz – oder längst darum, Tierhaltung durch immer neue Auflagen schrittweise zurückzudrängen?

Blitzmeldung der FREIEN BAUERN Die Nachricht von der Pleitewelle bei ostdeutschen Schweinebauern kam fast zeitgleich mit...
18/04/2026

Blitzmeldung der FREIEN BAUERN

Die Nachricht von der Pleitewelle bei ostdeutschen Schweinebauern kam fast zeitgleich mit Zusagen von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, die Zusammenarbeit in der Agrarwirtschaft mit der Ukraine zu stärken. Rainer betonte: „Gleiche rechtliche Rahmenbedingungen und Standards sind die Basis für einen ausgeglichenen und fairen Wettbewerb.“
Doch wo finden sich diese „gleichen Standards“?
In Deutschland wird bei Schweinezuchtbetrieben mit 30.000 Tieren schnell von „Industrie“ gesprochen. In der Ukraine hingegen sind solche Größenordnungen durchaus üblich. Ein weiteres Beispiel: Vor gut einem halben Jahr wurde bekannt, dass Eier aus der Ukraine mit Antibiotika-Rückständen belastet waren.
Die FREIEN BAUERN vertreten die Auffassung, dass außerhalb Deutschlands häufig geringere Maßstäbe unterstützt werden, während sich die heimischen Anforderungen gleichzeitig immer weiter verschärfen.
Mit seinen Aussagen hat sich Alois Rainer eher als Landwirtschaftsminister der Ukraine profiliert, denn als verantwortungsvoller Vertreter der deutschen Bauern.

Lebensmittel werden teurer – aber Bauern gehen leer aus: Wer kassiert wirklich?  Die Lebensmittelpreise steigen seit Mon...
15/04/2026

Lebensmittel werden teurer – aber Bauern gehen leer aus: Wer kassiert wirklich?


Die Lebensmittelpreise steigen seit Monaten spürbar – der Nahostkonflikt hat die Situation zusätzlich verschärft. Das Dilemma betrifft beide Seiten: Erzeuger ebenso wie Verbraucher. Während letztere immer tiefer in die Tasche greifen müssen und Schwierigkeiten haben, zentrale Ausgaben wie Energie, Mobilität und Lebensmittel zu bewältigen, geraten viele Agrar-Betriebe wirtschaftlich massiv unter Druck. Die Folge: Das Höfesterben nimmt zu. „Die Preise im Supermarkt steigen – aber die Bauern sehen davon fast nichts. Das Geld bleibt im System hängen, vor allem im Handel“, erklärt die Landwirtin Frieda Salzwedel von den FREIEN BAUERN. […] weiterlesen https://www.freiebauern.de/index.php/start/freie-bauern-deutschland/665-lebensmittel-werden-teurer-aber-bauern-gehen-leer-aus-wer-kassiert-wirklich

BlitzmeldungHarter Schutz für Stahl, weiche Regeln für Landwirtschaft Das ist Doppelmoral pur: Während just die Zölle au...
14/04/2026

Blitzmeldung

Harter Schutz für Stahl, weiche Regeln für Landwirtschaft

Das ist Doppelmoral pur: Während just die Zölle auf Stahlimporte auf 50 Prozent angehoben wurden, um die Stahlindustrie vor einer Flut billiger chinesischer Exporte zu schützen, setzt die EU in puncto Landwirtschaft auf ein „Spiel ohne Grenzen“.
Ein Abkommen nach dem anderen wurde in den vergangenen Wochen geschlossen, um Agrar-Importe aus überseeischen Ländern nach Europa zu erleichtern. Ob der Mercosur-Deal mit südamerikanischen Staaten, das Freihandelsabkommen mit Australien und – nicht zu vergessen – die Ukraine: Massenhaft gelangen Produkte auf unseren Markt, die unter deutlich niedrigeren Umwelt- und Produktionsstandards hergestellt werden als in Europa. Eine solche Wettbewerbsverzerrung würde man in der Industrie niemals akzeptieren.

Die FREIEN BAUERN meinen: So agiert eine Politik, die Aktionismus über Strategie stellt. Entscheidungen wirken wie Schnellschüsse – ohne klare Linie, ohne nachhaltiges Konzept. Kanzler Merz’ Motto „whatever it takes“ bekommt hier einen schalen Beigeschmack: Egal, was es kostet – auch wenn am Ende die ganze (Agrar-) Branche den Preis dafür zahlt.

Adresse

Landsberg

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Freie Bauern erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Freie Bauern senden:

Teilen