12/05/2026
Geplante Erstaufnahmeeinrichtung in Langenhagen:
Antworten auf Anfragen von Heike Koehler (MdL) werfen weitere Fragen auf
Die Niedersächsische Landesregierung hat auf die Kleinen Anfragen der Landtagsabgeordneten Heike Koehler zur geplanten Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Langenhagen geantwortet. Hier gibt´s die Antworten:
https://www.landtag-niedersachsen.de/Drucksachen/Drucksachen_19_12500/10001-10500/19-10384.pdf
und
https://www.landtag-niedersachsen.de/Drucksachen/Drucksachen_19_12500/10001-10500/19-10398.pdf.
Nach Auswertung der Antworten sieht sich die CDU Langenhagen in ihrer bisherigen Kritik in wesentlichen Punkten bestätigt. Gleichzeitig ergeben sich daraus neue offene Fragen, die aus Sicht der CDU geklärt werden müssen. Aus den Antworten geht hervor, dass vor der Standortentscheidung keine belastbaren Gutachten eingeholt wurden. Zudem wurde die Auswahl des Standorts Langenhagen offenbar maßgeblich durch den Investor vorangetrieben. Auch die dargestellten Kosten werfen Fragen hinsichtlich ihrer Angemessenheit auf. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass eine wirksame Kontrolle der zuständigen Landesbehörde (LaBNi) durch das Innenministerium nicht ausreichend erfolgt ist. Nach Einschätzung der CDU Langenhagen handelt es sich dabei nicht um einen Einzelfall. Vergleichbare Entwicklungen an anderen Standorten in Niedersachsen deuten auf grundsätzliche strukturelle Probleme und eine mangelnde Transparenz im Vorgehen hin. Heike Koehler, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, erklärt: „Die Antworten der Landesregierung lassen zentrale Fragen offen. Statt für Klarheit zu sorgen, entsteht der Eindruck, dass wichtige Prüfungen im Vorfeld nicht erfolgt sind und Entscheidungsprozesse nicht ausreichend transparent waren. Wir werden daher weiter gezielt nachfragen und darauf hinwirken, dass die offenen Punkte vollständig aufgeklärt werden.“ Auch der Vorsitzende der CDU Langenhagen Sebastian Kurbach äußert sich kritisch: „Gerade bei einem so sensiblen Thema erwarten wir nachvollziehbare Entscheidungen, klare Zuständigkeiten und Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Diese Anforderungen sehen wir hier bislang nicht erfüllt. Deshalb werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, die Hintergründe umfassend offenzulegen.“
Die CDU Landtagsabgeordnete Heike Koehler wird zusätzliche Fragen an die Landesregierung richten und sich konsequent für eine transparente Aufklärung einsetzen. Ziel ist es, die Entscheidungsprozesse nachvollziehbar zu machen und mögliche negative Auswirkungen für die Stadt Langenhagen zu verhindern.
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