Leipzig nimmt Platz

Leipzig nimmt Platz Aktionsnetzwerk | Wir sind entschlossen Neonaziaufmärsche in Leipzig und anderswo zu verhindern. August 2011 zu mobilisieren.

Wir haben es geschafft die letzten Jahre aktiv uns den versuchten Naziaufmärschen im Oktober 2009 und 2010 entgegenzustellen. Dabei setzen wir auf das Konzept des kollektiven Zivilen Ungehorsams. Im Moment sind wir dabei gegen eine Kundgebung von ca. 500 Nationalisten, Geschichtsrevsionisten und Rassisten am 20.

🚨 Auf die Straße für Gerechtigkeit und Klimaschutz!   ✂️📌 Samstag, 28. März 14:00, AugustusplatzDie Bundesregierung grei...
25/03/2026

🚨 Auf die Straße für Gerechtigkeit und Klimaschutz! ✂️

📌 Samstag, 28. März 14:00, Augustusplatz

Die Bundesregierung greift zentrale soziale, kulturelle und ökologische Errungenschaft an. Nicht mit uns!

❌ Schluss mit Hetze gegen Bürgergeldbeziehende, Erwerbslose und Menschen mit Einwanderungsgeschichte, die die AfD und Teile der CDU verbreiten.

❌ Schluss mit den Angriffen auf den 8-Stundentag

💪 Her mit einem starken Sozialstaat finanziert aus dem Privatvermögen der Superreichen.

🛑 Stoppt die Gefährdung von Kunst und Kultur durch kurzfristige Sparpolitik.

🌍 Und macht endlich gerechte Klimapolitik.

🫂 Kommt zahlreich zur Demo, bringt Freund*innen, Familie und Kolleg*innen mit!

Gemeinsam sind wir laut und ! ✂️

In den vergangenen Monaten ist in engem Austausch mit zahlreichen Netzwerkpartner:innen eine überarbeitete Leipziger Erk...
24/03/2026

In den vergangenen Monaten ist in engem Austausch mit zahlreichen Netzwerkpartner:innen eine überarbeitete Leipziger Erklärung entstanden. Sie knüpft an unsere Erklärung von 2018 an und entwickelt sie vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen weiter.

Zwar haben wir in Leipzig in den letzten Jahren gemeinsam mit euch erfolgreich „Platz genommen“, wenn die Extreme Rechte zu Aufmärschen aufgerufen haben. Gleichzeitig sehen auch wir, dass autoritäre und nationalistische Positionen dennoch an Sichtbarkeit und Einfluss gewonnen haben.

Die neue Erklärung formuliert, was bei uns bereits im vergangenen Jahr zunehmend gelebte Praxis geworden ist: die Beteiligung an tragfähigen Bündnissen sowie ein klares, gemeinsames Auftreten gegen autoritäre Tendenzen.

Die Erklärung versteht sich als gemeinsamer Bezugspunkt für zivilgesellschaftliches Engagement in Leipzig – über unterschiedliche Hintergründe hinweg.

Link im ersten Kommentar

Gegen Zensur und Autoritarismus - Demo zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse im Gewandhaus mit Kulturstaatsminister Wolf...
10/03/2026

Gegen Zensur und Autoritarismus - Demo zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse im Gewandhaus mit Kulturstaatsminister Wolfram Weimer

🗓️ 18. März 2026
🕕 18:00 Uhr
📍 Augustusplatz, Gewandhaus

Der Kulturstaatsminister hat, gestützt auf den Verfassungsschutz, drei von einer Fachjury nominierte Buchhandlungen, namentlich „Zur schwankenden Weltkugel“ in Berlin, „The Golden Shop“ in Bremen und „Rote Straße“ in Göttingen, willkürlich von der Nominierungsliste gestrichen. Weder die Betroffenen noch die Jury erhielten eine Begründung. Ohne diese bleibt jede Gegenwehr unmöglich. Die Situation wirkt auf die Betroffenen wie ein absurdes, kafkaeskes Szenario.

Dass der Verfassungsschutz, eine Institution mit fragwürdiger demokratischer Legitimation, überhaupt Buchhandlungen observiert oder bewertet, scheint den Minister nicht zu stören. Stattdessen wird mit autoritären Methoden eine Agenda durchgesetzt, die nach Belieben Gegner schafft und ausgrenzt. Dieser Angriff auf die im Grundgesetz verankerte Kunst- und Kulturfreiheit ist kein Einzelfall, sondern kollateraler Schaden einer Politik, die mit diffusen Ängsten den Überwachungsstaat vorantreibt. Dass dabei Kunst und Kultur ins Visier geraten, ist kein Zufall: Wo Menschen frei denken und sich äußern, entsteht stets eine Gefahr für autoritäre Systeme.
Fraglich ist, ob das Vorgehen des Ministers verfassungskonform ist. Er instrumentalisiert aber in jedem Fall den Verfassungsschutz als politische Waffe. Damit bestätigt sich, wovor viele bei seiner Ernennung gewarnt haben: Weimer verfolgt eine klare Vorstellung davon, was Kultur sein darf und setzt diese rücksichtslos durch.
Wer heute Buchhandlungen ausgrenzt, wird morgen vor Büchern nicht Halt machen.
Es ist daher umso wichtiger, dieses Vorgehen klar zu benennen. Wer bei der Zensur von Buchhandlungen schweigt, wird bei der Zensur von Büchern nicht aufstehen. Eine staatlich verordnete Kulturpolitik ist Kennzeichen autoritärer Regime.

Deshalb rufen wir zur offiziellen Eröffnung der Leipziger Buchmesse, am 18.03. um 18 Uhr auf dem Augustusplatz vor dem Gewandhaus, zu einer Protestkundgebung auf. Bringt Bücher mit und zeigt sie gemeinsam mit uns, als Symbol für die Freiheit des Denkens, die wir verteidigen und einfordern!

Erfolg vor dem Verwaltungsgericht – Versammlungsbehörde darf Spontanversammlungen nicht pauschal untersagenIn einem aktu...
18/08/2025

Erfolg vor dem Verwaltungsgericht – Versammlungsbehörde darf Spontanversammlungen nicht pauschal untersagen

In einem aktuellen Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Leipzig haben wir einen Erfolg gegen die Versammlungsbehörde der Stadt Leipzig erzielt. Zwei weitere Verfahren befinden sich derzeit in der Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht.

Im konkreten Fall ging es um eine Versammlung am 31. Oktober 2022. An diesem Montag fand ein Aufzug der rechtsoffenen Querdenken-Szene statt. Parallel dazu war eine Gegenveranstaltung angemeldet. Während des Aufzugs setzten sich mehrfach Menschen auf die Fahrbahn vor den rechten Demonstrationszug. Der Versuch, eine spontane Sitzversammlung als Demonstration anzumelden, wurde von der Stadt jedoch vorschnell abgelehnt, ohne die Situation inhaltlich zu prüfen. Die Versammlungsbehörde stufte das Geschehen pauschal als strategische Blockade ohne weitergehenden Versammlungszweck ein.

In der Verhandlung räumte die Stadt ein, dass sie nach ihrer eigenen Rechtsauffassung nicht von einer Versammlung ausging und daher keine Auflösung nach dem Versammlungsgesetz hätte erfolgen können. Das Gericht stellte klar, dass die Auflösung in jedem Fall rechtswidrig war: Lag keine Versammlung vor, fehlte es an einer Rechtsgrundlage für die Maßnahme. Lag hingegen eine Versammlung vor, war das Vorgehen der Stadt ebenfalls rechtswidrig, da kein Ermessen ausgeübt wurde, was einen Rechtsfehler darstellt. Die Stadt erkannte daraufhin die Klage an, sodass kein Urteil mehr erging.

Damit ist erneut bestätigt: Die Stadt hat in der Vergangenheit vorschnell mit dem Argument „Verhinderungsblocke“ versucht, Spontanversammlungen nicht anzuerkennen. Das Verfahren stärkt ausdrücklich die Rechte solcher Spontanversammlungen.

In zwei weiteren Fällen klagen wir gegen die Anordnung, bei einer Versammlung die Musik abzuschalten. Die Stadt argumentierte, dass das Abspielen politischer Musik keine Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung darstelle und eine Versammlung im September 2022 aufgrund fehlender Redebeiträge der Charakter einer Versammlung entfallen sei, sodass sie das Abspielen von Musik untersagen durfte. Das Verwaltungsgericht schloss sich dieser Rechtsauffassung an, obwohl im Verfahren unstreitig feststand, dass lediglich zwei Minuten vor dem Musikverbot ein Redebeitrag gehalten worden war, sich Teilnehmende in Kleingruppen zur Meinungsbildung und damit zum ordnungsgemäßen Versammlungszweck austauschten und Musik mit politischem Text abgespielt wurde. Dies sind klassische Anzeichen für das Vorliegen einer Versammlung.

Die Verfahren zeigen: Rechtliche Auseinandersetzungen mit Auflagen sind notwendig, um Grundrechte zu schützen. Immer wieder versuchen Behörden, Grundrechte präventiv einzuschränken. Ein Vorgehen, das einem autoritären Staatsverständnis entspricht.

Wir werden auch künftig konsequent für Grundrechte streiten und menschenfeindlichen Strömungen entgegentreten. Unsere Arbeit kostet Kraft und Geld. Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Unser Spendenkonto finden Sie auf unserer Webseite www.platznehmen.de.

15/07/2025

Der Leiter der Staatsschutzabteilung des LKA Sachsen hat im Interview mit der LVZ Leipziger Volkszeitung einige bemerkenswerte Aussagen zum Fall Maja T. getroffen. Aufgrund dessen haben wir geantwortet und hoffen, dass Herr Kuhne auch unsere Sorgen und Nöte versteht.
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Leipzig, 15.07. 2025

Offener Brief an Herrn Denis Kuhne, Leiter der Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes Sachsen

Betrifft Interview in der LVZ vom 14.07.2025

Sehr geehrter Herr Kuhne,

mit großem Interesse haben wir Ihre Ausführungen im Interview der Leipziger Volkszeitung vom 14. Juli 2025, insbesondere im Hinblick auf den Fall Maja T., zur Kenntnis genommen. Ihre Aussagen geben aus unserer Sicht jedoch Anlass zu erheblicher fachlicher und verfassungsrechtlicher Irritation. Wir bitten Sie daher um eine Stellungnahme zu den nachfolgend aufgeführten Punkten.

Wir sind eine zivilgesellschaftliche Organisation, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern demokratischer Parteien und deren Jugendorganisationen, Gewerkschaften, kirchlichen Akteuren sowie zivilgesellschaftlichen Initiativen zusammensetzt. Ihre Antworten werden wir den jeweiligen Gruppen zur weiteren Bewertung zugänglich machen.

1. Einschätzung Ungarns als „angeblich autokratisches System“
Sie äußern im Interview Zweifel daran, ob Ungarn tatsächlich ein autokratisches System darstellt, und befürchten eine Täter-Opfer-Umkehr. Diese Einordnung erstaunt, da zahlreiche internationale Institutionen und Gerichte erhebliche Defizite im Bereich der Rechtsstaatlichkeit in Ungarn festgestellt haben.
So hat die Europäische Kommission Mittel in Milliardenhöhe eingefroren, da die ungarische Regierung rechtsstaatliche Standards nicht einhält. Auch das Bundesverfassungsgericht hat im Zusammenhang mit Auslieferungsentscheidungen in Bezug auf Ungarn Zweifel an der Unabhängigkeit der Justiz geäußert. Die Sprecherin der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament stellte im März 2023 fest, daß die ungarische Regierung regelmäßig gegen Grundwerte der EU verstößt und demokratische Institutionen untergräbt.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie Sie zu der Einschätzung gelangen, Ungarn sei lediglich „angeblich“ autokratisch – insbesondere als leitender Beamter eines Landeskriminalamts, der zur Neutralität und Zurückhaltung in politischen Bewertungen verpflichtet ist.

2. Bewertung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
Sie behaupten, die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts sei „verkürzt“ wiedergegeben worden. Dies widerspricht dem klaren Wortlaut des Beschlusses vom 17. Juni 2025 (Az. 2 BvR 900/25), in dem es heißt: „Die Verfassungsbeschwerde hat Erfolg.“
Die Beschwerde richtete sich gegen die Auslieferung der Betroffenen – wegen drohender Verletzung von Art. 4 GRCh (Verbot unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung). Dass sich mittlerweile auch politische Vertreter:innen verschiedener Parteien sowie das Auswärtige Amt hinter diese Einschätzung stellen, verdeutlicht die Tragweite der Entscheidung.
Wir bitten Sie daher um konkrete Darlegung, welcher Aspekt des Beschlusses Ihrer Ansicht nach „verkürzt“ dargestellt worden sei.

3. Ihre Einlassung zur „klaren Beweislage“ und zur Täter-Opfer-Umkehr
Sie äußern, die Beweislage sei aus Ihrer Sicht „klar“ – damit suggerieren Sie eine Vorverurteilung. Dies widerspricht dem Grundsatz der Unschuldsvermutung gemäß Art. 6 Abs. 2 EMRK sowie Art. 20 Abs. 3 GG. Ermittlungsbehörden – und damit auch das LKA – sind nach § 152 Abs. 2 StPO zur objektiven Sachverhaltsaufklärung verpflichtet. Die Bewertung der Beweise obliegt ausschließlich der Staatsanwaltschaft und – im Falle einer Anklage – dem zuständigen Gericht.
Wenn Sie sich als leitender Staatsschutzbeamter öffentlich zur Schuldfrage äußern, kann dies als Einflußnahme auf laufende Verfahren verstanden werden und ist mit den Prinzipien rechtsstaatlicher Zurückhaltung unvereinbar. Sie untergraben damit nicht nur die Unschuldsvermutung, sondern riskieren, das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Justiz zu beschädigen.

4. Zur Umgehung des effektiven Rechtsschutzes
Das Bundesverfassungsgericht hat ferner festgestellt, dass die Betroffene sowie ihre anwaltlichen Vertreter:innen keine Möglichkeit hatten, den Auslieferungsbeschluss des Kammergerichts vor der Vollstreckung gerichtlich überprüfen zu lassen. Dies stellt einen Verstoß gegen Art. 19 Abs. 4 GG (Rechtsweggarantie) dar.
In diesem Zusammenhang stellen sich folgende Fragen:
Entspricht es in Sachsen der Praxis, Auslieferungen durchzuführen, bevor die gerichtliche Überprüfung abgeschlossen ist?
Wie wird in Ihrer Behörde sichergestellt, dass Verfassungsgrundsätze – insbesondere das effektive Rechtsschutzgebot – in der operativen Umsetzung gewahrt bleiben?

5. Grundgesetzbindung staatlichen Handelns
Angesichts Ihrer Äußerungen stellen sich Zweifel daran, inwieweit die von Ihnen vertretene Haltung im Einklang mit den Grundwerten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht. Falls wir Ihre Aussagen missverstanden haben, bitten wir um Aufklärung.
Wir fordern Sie daher höflich, aber mit Nachdruck auf, zu den genannten Punkten öffentlich Stellung zu nehmen.

Zu Fuß für Gerechtigkeit Vater von Maja kämpft zu Fuß für Gerechtigkeit von Jena - BerlinTag 3 Montag 30.6.Weißenfels-Le...
30/06/2025

Zu Fuß für Gerechtigkeit

Vater von Maja kämpft zu Fuß für Gerechtigkeit von Jena - Berlin

Tag 3 Montag
30.6.
Weißenfels-Leipzig
Beginn: 06:06 Uhr Bahnhof Weißenfels

Leipzig
Ab 18 Uhr -20 Uhr:
Demo/Kundgebung in Leipzig: Thomaskirchhof, Marktplatz, Salzgäßchen, Reichsstrasse, Brühl, Ritterstrasse bis zum Park vor dem Hauptbahnhof

Quelle:
https://www.kanu.me/hungerstreik-maja/

Am 03. Juni 2023ist in Leipzig ein Teil unserer Demokratie gestorben.Grundrechte. Rechtsstaatlichkeit. Vertrauen.Zerschl...
26/05/2025

Am 03. Juni 2023
ist in Leipzig ein Teil unserer Demokratie gestorben.
Grundrechte. Rechtsstaatlichkeit. Vertrauen.

Zerschlagen von Polizeigewalt.
Festgesetzt von Behörden.
Begleitet von Schweigen und Zustimmung.

Über 1.200 Menschen wurden stundenlang eingesperrt.
Ohne Versorgung. Ohne Rechte. Ohne Schutz.

Was blieb, war die Angst. Und der Verlust.

🖤

Wir trauern. Wir erinnern. Wir erheben uns.

Am 03. Juni 2025
versammeln wir uns zu einem stillen Trauerzug
um 18 Uhr vor dem Neuen Rathaus Leipzig.

In stiller Würde – in schwarzer Kleidung –
für die Verteidigung unserer Freiheit.

🕯️ Für die, die traumatisiert wurden.
🕯️ Für die, die an Gerechtigkeit glauben.
🕯️ Für die, die nicht vergessen wollen.

Kommt. Teilt. Erinnert.
Denn Demokratie verteidigt sich nicht von selbst.

It’s time to act! - Demo zum bundesweiten Aktionstag “AfD-Vebot jetzt!”🗓️ Sonntag, 11.05. 🕓 16:00 Uhr📍AugustusplatzDie A...
08/05/2025

It’s time to act! - Demo zum bundesweiten Aktionstag “AfD-Vebot jetzt!”

🗓️ Sonntag, 11.05.
🕓 16:00 Uhr
📍Augustusplatz

Die AfD hetzt, spaltet und bereitet den Boden für faschistische Politik. Betroffene, Aktivist*innen und Antifaschist*innen weisen seit Jahren darauf hin.

80 Jahre nach der Befreiung vom NS-Regime sagen wir: Nie wieder! Ein Parteiverbot ist kein Allheilmittel und auch zurecht umstritten – aber ein klarer Schritt gegen die Normalisierung von rechter Ideologie.



Am Sonntag ist zudem Aktionstag anlässlich des Geburtstages von Lorenz, der in Oldenburg von der Polizei erschossen wurde. Hierzu veranstaltet der ISD Leipzig um 14 Uhr eine Demo am Wilhelm-Leuschner-Platz.

Niemals alleine, immer gemeinsam: Public Viewing & Kundgebung zur Bundestagswahl🗓️ Sonntag, 23.02.🕕 17:45 Uhr📍 vor dem N...
21/02/2025

Niemals alleine, immer gemeinsam: Public Viewing & Kundgebung zur Bundestagswahl

🗓️ Sonntag, 23.02.
🕕 17:45 Uhr
📍 vor dem Neuen Rathaus

Am Sonntag findet die Bundestagswahl statt. Unabhängig davon, wer gewinnt, ist ein weiterer Rechtsruck zu verzeichnen, den die meisten Parteien mitzuverantworten haben und der sich auf die gesellschaftliche Stimmung niederschlägt. Statt über relevante Herausforderungen, wie soziale Teilhabe und die Klimakrise, wird über rechte Narrative diskutiert.

Bedingt durch die Wahlergebnisse und die gesellschaftliche Stimmung ist damit zu rechnen, dass die Welle von menschenfeindlichen Übergriffen weiter zunehmen wird. Primäres Angriffsziel sind die, die als Schuldige herhalten müssen: Menschen mit Migrationsgeschichte, Qu**rs, Behinderte, Linke und zuletzt alle, die nicht in den Rechtsruck einstimmen.

Wir alle kennen die Bilder, auf denen Politiker*innen pflichtschuldig den Wahlausgang kommentieren werden und dabei die eigentlichen Probleme weder benennen noch entsprechend handeln. Die Sorgen derjenigen, die genau vor dieser Entwicklung Ängste artikulieren, werden zuverlässig nicht wahrgenommen.

Wir wollen an diesem Abend nicht alleine bleiben und rufen zum Public Viewing der Hochrechnungen auf, um einen Raum der Solidarität zu schaffen.

Ab 17:45 Uhr treffen wir uns zum Public Viewing vor dem Neuen Rathaus, und wenn die Wut und Verzweiflung zu groß werden, werden wir diese Wut im Anschluss auch auf die Straßen tragen.

Wir wählen den konsequenten, solidarischen und intersektionalen Antifaschismus. Niemals alleine – immer gemeinsam!

Wir sind die Brandmauer - Tino Chrupalla und der AfD-Wahlkampfveranstaltung widersetzen! 🗓️ Samstag, 08.02.🕦 11:30 Uhr📍 ...
06/02/2025

Wir sind die Brandmauer - Tino Chrupalla und der AfD-Wahlkampfveranstaltung widersetzen!

🗓️ Samstag, 08.02.
🕦 11:30 Uhr
📍 Naschmarkt, Leipzig

Am Samstag kommt der Bundesvorsitzende Tino Chrupalla für eine Wahlkampfveranstaltung seiner völkischen AfD zur Alten Handelsbörse nach Leipzig❗️

Wenn wir gemeinsam laut werden und entschlossen handeln, können der Aufstieg der AfD und der allgemeine Rechtsruck gestoppt werden. 🔥

Wir sagen: In unserer Stadt ist kein Platz für rassistische und menschenfeindliche Hetze! Wir sind da, wir sind viele und wir widersetzen uns! 📣

Stabile Antifaschist*innen in den LandtagJuliane Nagel, Christin Melcher und Marco Böhme kämpfen seit Jahren für eine ge...
27/08/2024

Stabile Antifaschist*innen in den Landtag

Juliane Nagel, Christin Melcher und Marco Böhme kämpfen seit Jahren für eine gerechte und tolerante Gesellschaft. Sie stellen kritische Fragen, bleiben unbequem und scheuen sich nicht, auch in der Öffentlichkeit – wie auf Demos oder anderen Veranstaltungen – Gesicht und Haltung zu zeigen. Sie engagieren sich aktiv in unserem Netzwerk und unterstützen uns seit Jahren mit Räumen, Soli-Ticket-Spenden, Anfragen und vielem mehr.

Nicht nur die Personen, auch antifaschistische Strukturen sind immer wieder Ziel von Angriffen, sowohl auf politischer Ebene als auch im realen Leben. Diese etablierten Strukturen sind durch den möglichen Wahlausgang in Sachsen massiv gefährdet, auch hier in Leipzig. Dabei geht es um mehr als nur um Räume oder Büros, denn mit dem Verlust von Infrastruktur droht auch der Verlust von Handlungsfähigkeit. Langjährige Anlaufstellen wie die offenen Abgeordnetenbüros Linxxnet, das Interim oder das Grüne Quartier drohen je nach Wahlausgang zu verschwinden.

Wir brauchen Menschen wie Christin, Marco und Jule im Sächsischen Landtag. Wir brauchen stabile Antifaschist*innen, die sowohl der AfD als auch der CDU Paroli bieten!

An dieser Stelle wollen wir aber auch betonen, dass wir anderen Kandidierenden nicht absprechen, ebenfalls konsequent antifaschistisch zu sein, lediglich die Menschen unterstützen, die jahrelang das Aktionsnetzwerk tatkräftig unterstützt haben. Macht eure finale Wahlentscheidung also auch gerne von anderen Faktoren abhängig und checkt die Positionen der Kandidierenden in eurem Wahlkreis unter www.kandidierendencheck.de/ ab!

Am Samstag auf die Straße gegen den Neonazi-Aufmarsch zum CSD Leipzig!🗓️ Samstag, 17.08.24🕤 ab 9:30 Uhr📍 Leipzig, Hauptb...
14/08/2024

Am Samstag auf die Straße gegen den Neonazi-Aufmarsch zum CSD Leipzig!

🗓️ Samstag, 17.08.24
🕤 ab 9:30 Uhr
📍 Leipzig, Hauptbahnhof

Nachdem letzten Samstag ca.700 Neonazis versuchten den CSD Bautzen zu stören, rufen nun ähnliche Gruppierungen dazu auf am Samstag (17.08.2024) gegen den CSD in Leipzig auf die Straße zu gehen. Ausgehend von einem Aufruf-Sharepic einer JN-Tarnorganisation haben sich mittlerweile Anreisen aus Berlin, Sachsen-Anhalt, Dresden, Chemnitz, Döbeln und Torgau, sowie mehrere Gruppen aus dem Leipziger Raum angekündigt. Die Elblandrevolte/JN-Dresden beabsichtigt wohl aber nicht anzureisen.

Sie wollen sich um 10:00 Uhr vor dem Hauptbahnhof treffen und von dort als angemeldeter Demozug zu ihrer Gegendemonstration laufen. Wir rechnen aktuell mit mehreren hundert, sehr jungen und aggressiven Neonazis.

Deshalb rufen wir bereits ab 9:30 Uhr zu einem lautstarken Gegenprotest an ihrem Sammelpunkt am Leipziger Hauptbahnhof auf – Kein Fußbreit den Faschist*innen!

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Leipzig

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Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Leipzig nimmt Platz erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

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