23/08/2020
Im Idealfall sollten Schüler*innen ihre Schule als einen Ort betrachten, den sie gerne besuchen. Leider ist dies jedoch oft nicht der Fall. Viele junge Menschen erleben hohen Leistungsdruck und ein starkes Konkurrenzdenken, das sich negativ auf ihre psychische Gesundheit auswirken kann, als stetige Begleiter.
Oft wird ihnen suggeriert, dass insbesondere das Abitur ein elitäres Ziel wäre, welches nur die Besten erreichen können, was allerdings vielen Statistiken entgegensteht, die zeigen, dass die Anzahl der Abiturient*innen zunimmt. Allerdings ist klar erkennbar, dass dies mit teils starken psychischen Belastungen einhergeht. Die Lehrpläne sind voll, es bleibt wenig Zeit für Wiederholung und Festigung des Unterrichtsstoffs, der teilweise mit Hilfe von Hausaufgaben outgesourct wird. Um Druck zu verringern, fordern wir eine Reform des Systems der Hausaufgaben.
Des Weiteren ist es für psychisch Belastete oft schwer, Ansprechpartner*innen zu finden, weil die Schulsozialarbeit noch nicht genügend ausgebaut bzw. es unbekannt ist, wofür Schulsozialarbeiter*innen da sind. Wir streben eine bessere Einbindung der Sozialarbeit in den Schulalltag an. Sie sollte ein elementarer Bestandteil an jeder sächsischen Schule sein, was bedeutet, dass jede Person auch deren Aufgaben kennen muss.