20/08/2026
Mongolische Bräuche und Sitten
Es war einmal ein kleines mongolisches Bergdorf von nicht unbeträchtlichem Reichtum. Der damalige Großkhan (heute vgl. mit Bürgermeister) und seine Khane (heute vgl. mit Amtsleitern) hatten festgestellt, dass für die ständige Auswahl neuer Arbeitstiere (Pferde, Schafe, Ziegen, Kamele, Rinder und Yaks) ein Unterkhan eingestellt werden muss.
Mit flinker Feder wurde eine Art Aufgabenfeld erstellt, was zumindest inhaltlich weitestgehend mit der Neuauswahl in die Herde der Nutztiere, deren Größe, der Futterversorgung, dem Ersatz von Alttieren und dem Verbleib auf dem Gnadenhof umrissen werden kann.
Auf dieser Grundlage wurde dann ein Erlass des Großkhans veröffentlicht.
Zur Zeit des mongolischen Reiches gab es tatsächlich schon richtige Poststationen, sodass derartige Erlass in 7–11 Tagen im ganzen mongolischen Reich verteilt waren. Wie aus der mongolischen Geschichte bekannt, herrscht schon damals die Goldene Horde. Das waren Mitglieder aus Verwandten- und befreundeten Familien.
Sie schoben einander Ränge und Posten im mongolischen Reich zu. Um die höchstmögliche Dotierung dieser Stelle zu erreichen, wurden damals gültige akademische Abschlüsse bzw. die Kenntnis von Verwaltungsvorgängen vorgeschrieben. Was aber, wenn im Freundes- oder Familienkreis – also in der goldenen Horde – diese Voraussetzungen nicht vorhanden sind? Dann bedient man sich der juristischen Hilfskrücke, die besagt: Wenn du viele Jahre Berufserfahrung hast oder aus dem gleichen Stall kommst, ersetzt das jegliche Ausbildung.
Dieser juristische Passus wurde eingeführt, damit der Großkhan jeden Besetzungsspielraum hat.
Die Zahl der Bewerber war im hohen zweistelligen Bereich. Es grenzt an ein Wunder, dass unter der Vielzahl der Bewerber niemand den verlangten akademischen Grad oder die vorgeschriebenen Kenntnisse von Verwaltungsvorgängen gehabt haben soll. Somit musste die Besetzung durch den Freundeskreis erfolgen. Leider gab es im mongolischen Reich bereits einen Rat der Weisen (heute vgl. mit Personalrat). Der hat sicherlich Lunte gerochen und seine Zustimmung zur Einstellung der ausgewählten Unterkhanin verweigert. Das traf den Großkhan und den Freundeskreis der Goldenen Horde hart. Per Dekret wurde der Kreis der Weisen nochmals einberufen. Aus der Geschichte ist bekannt, dass solche Prozeduren mit Essensentzug enden können (s. Konklave für die Papstwahl). Derart eingeschüchtert und unter Hungerkrämpfen leidend hat der Rat der Weisen seinen Erstbeschluss revidiert und den Weg für den Freundeskreis geebnet.
Es ist überliefert, dass derartige Praktiken im kleinen mongolischen Bergdorf schon zu Zeiten der Vorgängerin des Großkhans – also seit Jahrzehnten – übliche Praxis sind.
(Text wurde aus dem Mongolischen mit KI übersetzt. Haftung für die Richtigkeit der KI‑Übersetzung kann nicht übernommen werden. Übereinstimmungen mit wahren Begebenheiten sind rein zufällig.)
Rüdiger Patzsch
Fraktionsvorsitzender der AfD im Stadtrat Leuna