27/05/2026
EU-Methanverordnung stoppen – Teurer Sprit durch unnötige EU-Vorgaben
Hubert Aiwanger, FREIE WÄHLER Bundesvorsitzender und bayerischer Wirtschaftsminister warnt vor den EU-hausgemachten Problemen für die Energieversorgung Europas.
Hintergrund ist die sogenannte EU-Methanverordnung, die ab 2027 Raffinerien innerhalb der EU dazu zwingt, ihre Zulieferung an Rohöl unter dem Gesichtspunkt zu bewerten, ob bei der Ölförderung in den Herkunftsländern Methan entweicht.
Dies ist praktisch nicht umsetzbar und würde in der Umsetzung zu massiven Lieferschwierigkeiten mit Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit führen. Groteskerweise würden aber Endprodukte wie Sprit, die in die EU geliefert werden, nicht diesen Vorgaben unterworfen, wodurch gezielt die heimischen Raffinerien kaputt gemacht würden. Wirtschaftsminister Aiwanger zeigt sich maximal verärgert über diese „ständigen Schüsse in den Rücken unserer Wirtschaft durch die EU".
Hubert Aiwanger: „Es ist ein Treppenwitz, dass die internationalen Spannungen in der Straße von Hormus weniger bedrohlich für die Kerosinversorgung des Flughafens München oder die Sprit- und Heizölversorgung unserer Bevölkerung sind als vielmehr die EU-Energiepolitik mit der Methanverordnung. Die EU muss diesen Unsinn unverzüglich stoppen. Es ist für die Mitgliedsländer der EU nicht mehr länger akzeptabel, dass quasi täglich eine neue Hiobsbotschaft aus Brüssel bei uns eintrudelt was wir umsetzen sollen und die Wirtschaft dann mit Existenzängsten zu uns kommt und um Korrektur bittet. Wir haben aufgrund internationaler Krisen Probleme genug für unsere Wirtschaft, wir brauchen nicht noch ständig diese zusätzliche Selbstbeschädigung durch EU-Ideologen.“