31/05/2026
Pressemitteilung der FDP Mittelsachsen zum Bundesparteitag in Berlin
Der Bundesparteitag der FDP in Berlin hat gezeigt: Die Freien Demokraten leben und sind bereit, sich den Herausforderungen der kommenden Jahre zu stellen. Die offene Kandidatur von Marie-Agnes Strack-Zimmermann für den Parteivorsitz hat deutlich gemacht, dass innerhalb der Partei unterschiedliche Vorstellungen über den künftigen Kurs bestehen. Dass dieser Wettbewerb stattgefunden hat, bewerten wir als Ausdruck innerparteilicher Demokratie und politischer Lebendigkeit.
Mit der Wahl von Wolfgang Kubicki in die Parteiführung wurde zugleich ein erfahrener Liberaler gestärkt, der für viele Mitglieder eine wichtige Stimme innerhalb der FDP bleibt. Die FDP Mittelsachsen gratuliert ihm herzlich zu diesem Ergebnis.
Positiv bewertet die FDP Mittelsachsen zudem die Zusammensetzung des neu gewählten Bundesvorstandes. Obwohl Frauen bundesweit nur rund 20 Prozent der FDP-Mitgliedschaft ausmachen, liegt ihr Anteil im Bundesvorstand bei etwa 40 Prozent. Dies unterstreicht die zunehmende Sichtbarkeit und Verantwortung von Frauen in der liberalen Partei.
Katrin Münch, Kreisvorsitzende der FDP Mittelsachsen, erklärt dazu: „Der Parteitag hat gezeigt, dass die FDP keineswegs tot ist. Im Gegenteil: Es wird leidenschaftlich um den richtigen Weg gerungen. Natürlich sind dabei auch unterschiedliche Auffassungen und Spannungen sichtbar geworden. Entscheidend ist aber, dass wir diese Debatten offen führen und daraus neue Stärke entwickeln. Gerade nach den schwierigen Monaten braucht die FDP Mut zur Erneuerung und den Willen, gemeinsam nach vorne zu schauen.“
Münch selbst hatte im Mai 2025 für ein Beisitzeramt im Bundesvorstand der FDP kandidiert und dabei 22,91 Prozent der Stimmen erreicht. Beim diesjährigen Parteitag trat sie nicht erneut für ein Amt im Bundesvorstand an.
Der Kreisvorstand der FDP Mittelsachsen hatte sich bereits im Vorfeld des Bundesparteitages mehrheitlich für Wolfgang Kubicki ausgesprochen. Die Kreisvorsitzende war jedoch an der entsprechenden Sitzung, in der diese Positionierung beraten wurde, nicht anwesend.
Der Parteitag hat deutlich gemacht, dass die notwendigen Diskussionen über die zukünftige Ausrichtung der FDP noch nicht abgeschlossen sind. Unterschiedliche Positionen gehören zu einer Partei in einer Phase der Neuaufstellung. Die FDP Mittelsachsen wird diesen Prozess konstruktiv begleiten und sich weiterhin für eine starke liberale Stimme in Sachsen und Deutschland einsetzen. (KM)